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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.11.2006
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Die staatliche Rente steht vor dem Aus!

"Private Altersvorsorge" geistert immer häufiger durch die Medien. Doch warum sollten Sie das tun, wo es doch eine staatliche Rente gibt? Weil die staatliche Rente bald vor dem Aus steht.

„Die Rente ist sicher“

Mit diesem Slogan vom ehemaligen Arbeitsminister Norbert Blüm wird heute wohl kein Politiker mehr seinen Wahlkampf aufziehen und auch die Bevölkerung glaubt inzwischen nicht mehr an eine garantierte Rente vom Staat. Und doch hatte alles so viel versprechend vor über hundertzehn Jahren begonnen, als Otto von Bismarck am 22. Juni 1889 das Gesetz über die Invalidität- und Altersversicherung verabschiedet hatte. Das Ziel war, jeden Arbeiter und Angestellten im Alter abzusichern. Was anfänglich lediglich als ein Zuschuss zum Lebensunterhalt gedacht war, sollte sich dann mehr und mehr zu einer stabilen Altersversorgung entwickeln – so der Wunsch der Politiker. Nachdem aber im Laufe der Jahrzehnte unzählige Reformen der Rentenversicherung vorgenommen wurden, stellt sich heute die Frage, ob dieses Ziel von damals nicht doch etwas zu hoch gesteckt war.

Warum die staatliche Rente zum Scheitern verurteilt ist

Wie verhält es sich nun mit unserem Generationsvertrag? Als Generationsvertrag bezeichnet man eine angenommene gesellschaftliche Übereinkunft, welche die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung sichern soll. Die jeweils Erwerbstätigen zahlen mit ihren Beiträgen die Renten für die aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen Generationen und erwerben dabei Ansprüche auf ähnliche Leistungen der nachfolgenden Generationen an sich selbst. Der Irrglaube vieler Rentner, sich durch ihr Arbeitsleben Ansprüche auf Rücklagen geschaffen zu haben, ist somit falsch.

Die Statistiken zeichnen ein düsteres Bild. Laut dem Goethe-Institut wird sich das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern weiter zu Lasten der Erwerbstätigen verschlechtern. So kamen 2002 noch 44 Personen, die damals sechzig Jahre oder älter waren, auf 100 Personen zwischen 20 und 59 Jahren. In nur wenigen Jahrzehnten werden es bereits 76 Ruheständler auf 100 Personen sein – Tendenz weiter steigend. Hinzu kommt, dass die Menschen aufgrund der steigenden Lebenserwartung länger Rente beziehen werden. Es bleibt also abzuwarten, wer für diese in der Zukunft entstehenden Kosten aufkommen soll. Die Staatsverschuldung ist jedenfalls schon jetzt auf einem Rekordhoch von mehr als 1,5 Billionen Euro angelangt – und es kommen stündlich 7,5 Millionen Euro hinzu. Betrachtet man zudem, dass derzeit allein für die Tilgung der Zinsen über 24 Prozent der Gesamteinnahmen in unserem Land benötigt werden, so ist absehbar, dass der Staat bald kaum mehr handlungsfähig sein wird.

Bildung auf dem Abstellgleis

Angesichts solcher Realbedingungen in unserem Land sind schlechte Pisa-Ergebnisse wohl eher eine Quittung als eine große Überraschung. Die Gründe für das schlechte Testergebnis der Pisastudie sind vielfältig. Doch vor allem fällt auf, dass die soziale Herkunft in Deutschland stärker als in jedem anderen Land über Bildungschancen entscheidet.

Zu wenige Nachwuchskräfte

Da ist es nicht verwunderlich, dass es in Deutschland zu wenige Nachwuchskräfte gibt. Die Zahl der Studentinnen und Studenten in Deutschland ist weiterhin auf dem Weg nach unten. Mit dieser Verringerung der Zahl von Studenten sinkt aber ebenfalls die Zahl derer, die später gut verdienen und damit ihren Beitrag für ein stabiles Rentensystem leisten werden. Das Statistische Bundesamt Wiesbaden hat ermittelt, dass sich zum Wintersemester 2006 nur noch 1.966 Millionen Studentinnen und Studenten eingeschrieben haben. Ein stetiger Rückgang von Studenten ist schon seit einigen Jahren zu beobachten, wobei es in diesem Jahr noch mal rund 3 Prozent weniger als im vergangenen Jahr sind. Einen besonders starken Rückgang der Studenten, bis zu 16 Prozent, mussten die Universitäten in Hessen und Nordrhein-Westfalen verzeichnen. Sie hatten bereits im Sommer Studiengebühren für Langzeitstudenten eingeführt. Deutschland ist damit schon lange nicht mehr Vorbild in Sachen Bildungswesen. Hierzu sagte der OECD-Bildungskoordinator Andreas Schleicher: „Staaten wie Indien und China haben ihr Bildungssystem rasanter ausgebaut und drohen nun, den Westen in Sachen Spitzenqualifikation zu überrunden.“ Eine Entwicklung, die zum Nachdenken anregen sollte. Immer mehr junge Menschen entscheiden sich gegen ein Studium und wählen stattdessen einen möglichst frühen Einstieg in das Berufsleben. Hohe Studiengebühren, Kosten für Unterkunft, Lebensmittel und Lehrmaterialien schrecken sie ab. Deutschland wird dadurch mehr und mehr zu einem Land, das die Ausbildung von qualifizierten Nachwuchskräften nicht fördert sondern behindert. 

Dr. Klein rät

Sinkende Geburtenraten, schlechte Pisa-Ergebnisse, fallende Studentenzahlen – die staatliche Rente wird künftig nicht mehr bezahlbar sein. Wer aber trotz dieser Entwicklungen und schlechten Aussichten nicht auf eine gesicherte Altersversorgung verzichten will, sollte sich schon heute um eine private Altersvorsorge kümmern. Wenn die Möglichkeit einer betrieblichen Altersvorsorge besteht, so ist diese aufgrund der starken Unterstützung von staatlicher Seite besonders zu empfehlen. Für alle, die nicht in den Genuss einer betrieblichen Altersvorsorge kommen können, bietet Dr. Klein eine exklusive, unverbindliche und kostenlose Beratung zum Thema private Rentenversicherung an. Diese Form der Altersvorsorge bietet Sicherheit und Rendite im ausgewogenen Verhältnis.

Denn so toll die Grundidee von Otto von Bismarck auch gewesen sein mag, zukunftssicher ist sie heute nicht mehr.



Leiter Unternehmenskommunikation
Herr Volker Bitzer
Tel.: +49 451 140 8 -505
Fax: +49 451 140 8 -599
E-Mail: volker.bitzer@drklein.de

Dr. Klein & Co. Aktiengesellschaft
Mühlenbrücke 8
23552 Lübeck
Deutschland
http://www.drklein.de

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