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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 26.03.2010
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Droht der Aspecta die Schließung?

Die Aspecta Lebensversicherung wird Brancheninformationen zufolge den Umstrukturierungen im Talanx-Konzern zum Opfer fallen. Denkbar sei eine Schließung oder auch eine Übertragung auf eine andere Gesellschaft.

KÖLN - Die Aspecta Lebensversicherung wird Brancheninformationen zufolge den Umstrukturierungen im Talanx-Konzern zum Opfer fallen. Denkbar sei eine Schließung oder auch eine Übertragung auf eine andere Gesellschaft innerhalb des Konzerns, heißt es.

"Wir können dies im Augenblick weder dementieren noch bestätigen", sagte Aspecta-Sprecher Ralph Kunze auf Nachfrage von portfolio institutionell. Er räumte allerdings ein, dass HDI-Gerling gegenwärtig eine Umstrukturierung durchführt. In diesem Zusammenhang werden die einzelnen Marken überprüft, was auch zu Veränderungen bei den Gesellschaften führen könne. Es sei aber noch nichts entschieden.

Die Aspecta ist in der jetzigen Konzernstruktur eine Tochtergesellschaft der HDI-Gerling Service Holding. Die gesamte Struktur steht derzeit aber gerade vor einem Umbau. So soll die bisherige Spartenorganisation, wonach unter einer Service-Holding jeweils Lebens- und Sachversicherer zusammengefasst sind, aufgegeben werden. Stattdessen erfolgt eine Neuordnung in Geschäftsbereiche für Privat- und Firmenkunden in Deutschland (Retail Deutschland) sowie international (Retail Ausland) und Industrie. Der Geschäftsbereich Rückversicherung bleibt unverändert.

Der Geschäftsbereich Retail Deutschland entsteht aus den inländischen Privat- und Firmenkunden-Gesellschaften der Bereiche Sach, Leben und Bancassurance. Damit wären dann in diesem Bereich sechs verschiedene Lebensversicherer. Eine Reduzierung dieser Vielfalt ist also durchaus naheliegend. Im Privatkundenbereich sieht Talanx drei Jahre nach der Fusion von HDI und Gerling ohnehin den größten Umstrukturierungsbedarf. Hier kamen sehr heterogene Gruppen zusammen.

Die Aspecta hat sich bislang auf fondsgebundene Produkte konzentriert und keine klassischen Lebens- oder Rentenversicherungen im Repertoire. Lediglich Komponenten zur Absicherung der Berufs- oder Schulunfähigkeit ergänzen das Produktsortiment. Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr liegen noch nicht vor, aber fondsgebundene Versicherungen wurden 2009 von vielen Kunden gemieden.

portfolio institutionell newsflash 26.03.2010/kmo/maa/jan

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