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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 13.09.2010
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Dubai-Fonds von ACI: Pleite!

Verlust der Anleger wird zum Risiko für Vermittler!

Am 10.09.2010 wurde für vier Dubai-Fonds und ihre Beteiligungsgesellschaft des Emissionshauses Alternative Capital Invest (ACI) aus Gütersloh beim Amtsgericht Bielefeld der Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Der voraussichtlichen Schaden für die ca. 6.000 Anlegern soll bis zu 210 Millionen Euro betragen.

Bereits am 22.06.2010 fanden in den Geschäftsräumen von ACI in Gütersloh und in Privaträumen staatsanwaltliche Durchsuchungen wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges statt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter.

Ihren ersten von inzwischen sieben Dubai-Fonds legte ACI bereits 2004 auf und war damit Vorreiter auf diesem Markt. Die Fonds II. bis V. sollten bereits Ende 2008 aufgelöst und ihre Immobilienprojekte verkauft werden. Statt dessen nun die Insolvenzanträge.

Selbsternannte "Anlegerschutzanwälte" und teilweise von ihnen gegründete Betroffenenvereine rühren bereits aktiv die Werbetrommel um geschädigte Anleger. Die Prüfung von Schadenersatzansprüchen gegen Prominente wie Michael Schumacher, Niki Lauda und Boris Becker, die aktiv Werbung für die Fonds machten, wurde medienwirksam propagiert.

Wie so häufig, wird sicher auch in diesem Fall letztlich der Weg des geringsten Widerstandes genommen und die Vermittler der ACI Dubai-Fonds müssen damit rechnen, Schadenersatzforderungen zu erhalten.

Rechtsanwalt Norman Wirth meint hierzu: „Vermittler sollten sich von Drohgebärden nicht beeindrucken lassen. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass bei entsprechend fachkundiger Prozessführung durch einen versierten Rechtsanwalt sehr gute Erfolgsaussichten für den Vermittler bestehen.“

Insbesondere obliegt dem Anleger die volle Beweislast für eine nicht hinreichende Risikoaufklärung sowie eine unterlassene oder nicht rechtzeitige Prospektübergabe der ACI Dubai-Fonds. Die Frage der Offenlegung der Provision durch unabhängige Finanzdienstleister ist bekanntlich durch den Bundesgerichtshof bereits – zugunsten der unabhängigen Vermittler – geklärt worden.

Vermittler, welche sich mit Ansprüchen ihrer Kunden konfrontiert sehen, sollten unbedingt anwaltlichen Rat einholen. Für strafbare Handlungen von Verantwortlichen haften Vermittler nicht. Eine Haftung käme lediglich in Frage, wenn sie gegen bestimmte Aufklärungs- oder Plausibilitätsprüfungspflichten dem Kunden gegenüber verstoßen hätten.

Rechtsanwalt Wirth rät ACI-Vermittlern für ihren Kontakt mit den Kunden folgendes zu beachten: „Weder sollten sie rechtsberatend tätig werden noch eine persönliche Stellungnahme zur der derzeitigen oder zukünftig möglichen Situation den Kunden gegenüber abgeben. In jedem Fall sollten sie bemüht sein, weiterhin das bisherige Vertrauensverhältnis zu ihren Kunden bestehen zu lassen. Für Fragen der Kunden sollten die Vermittler erreichbar sein und diese, soweit möglich, sachlich beantworten. Mehr aber auch nicht! Und unbedingt Vorsicht vor gemeinsamen Aktions- oder Interessengemeinschaften von Anlegern und Vermittlern. Der Interessenskonflikt ist vorprogrammiert!“

Da das Kapitalanlagerecht eine komplexe Spezialmaterie darstellt, sollten betroffene Vermittler unbedingt eine auf dieses Rechtsgebiet spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei mit der Anspruchsabwehr betrauen.

Die Anwälte von Wirth-Rechtsanwälte (www.wirth-rechtsanwaelte.com) stehen Vermittlern, die von Anlegern in die Dubai-Fonds von ACI in Anspruch genommen werden, engagiert mit ihrer Erfahrung und ihrem know how zur Verfügung.



Tel.: 030 - 319 805 44 0
Fax: 030 - 319 805 44 1

Wirth - Rechtsanwälte
Carmerstr. 8
10623 Berlin
Deutschland
http://www.wirth-rechtsanwaelte.com

Über „Wirth - Rechtsanwälte“:

Seit 1998 vertrauen anspruchsvolle Mandanten in Rechtsfragen auf die Kompetenz der bundesweit tätigen Kanzlei "Wirth-Rechtsanwälte". Die in dieser Kanzlei tätigen Anwälte haben sich insbesondere auf das Vermittler- sowie das Versicherungs- und Kapitalanlagerecht spezialisiert.





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