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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 20.03.2007
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Erst ein gut gedämmtes Haus macht behagliches Wohnen möglich

Drei Viertel der teuer erwärmten Raumluft entweichen bei Altbauten durch die Außenwände. Dagegen hilft nach Auskunft der Wüstenrot Bausparkasse AG, einer Tochter der Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe Wüstenrot & Württembergische, nur eines: die „Haut des Hauses“ muss grundlegend saniert werden. Das Ergebnis zeigt sich in der Heizrechnung – und natürlich am Haus selbst, das nach der Renovierung wie neu aussieht.

Das Mauerwerk von Häusern, die über 25 Jahre alt sind, ist häufig nur einfach verputzt. Für die heutigen Energiepreise ist das ein viel zu dünner Mantel. Kommen noch Fassadenlecks hinzu – zum Beispiel größere und kleinere Risse in der Außenwand, klemmende Fenster, eine betagte Haustür, ein Balkon mit Direktanschluss an die Hauswand, ein feuchter Keller oder ein zugiges Dachgeschoss – können die Hausbewohner sicher sein, mehr die Umgebung als die Zimmer des Hauses zu heizen. Wirkliche Abhilfe kann nur ein ganzes Bündel von Maßnahmen schaffen. Das beginnt mit einer modernen Wärmedämmfassade. Zur wärmeschützenden Hülle des Hauses zählen aber auch dichtschließende Fenster und Außentüren, ein abgedichteter Keller und eine Isolation des Steildaches von innen.

Die Bauphysik spielt mit

Eine gute Außendämmung bietet auch bauphysikalische Vorteile für das Mauerwerk. Die Dämmung verhindert die Feuchtebildung (Kondensation) in der Wand, weil der dickere Mantel sie vor großen Temperatursprüngen schützt. Bei Sanierungen können zusätzlich Wärmebrücken und energetische Schwachpunkte der Fassade beseitigt werden. Auch Schimmelbildung gehört dann der Vergangenheit an.

Die Dicke des Mantels macht’s

Wie gut die Wärmedämmung der Außenwand ist, hängt vom Dämmaterial und von den Dämmdicken ab. Um die Mindestanforderung der Energieeinsparverordnung zu erfüllen, sind für Altbauten beispielsweise Dämmdicken von zehn Zentimetern erforderlich. Dann gehen aber über die Außenwände eines typischen Einfamilienhauses (150 m2 Außenwandfläche) immer noch rund 3.500 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr an Wärme verloren. Bei angenommenen Heizenergiekosten von sechs Cent pro Kilowattstunde entspricht das 210 Euro Heizkosten pro Jahr. Deswegen sollte die Wärmedämmung möglichst besser sein als vom Gesetzgeber verlangt. Eine Wärmedämmung von zum Beispiel 18 Zentimetern Stärke reduziert den Wärmeverlust auf unter 2000 kWh pro Jahr.

Die Systeme der Außendämmung

Wird ein Altbau nach außen gedämmt, kann zwischen verschiedenen Methoden gewählt werden:

• dem Verbundsystem

• der hinterlüfteten Vorhangfassade und

• der innenseitigen Dämmung bei Fachwerkhäusern und Denkmalgebäuden.

Beim Verbundsystem werden Dämmplatten – meist Polystyrol-Hartschaumplatten oder Mineralfaserplatten – auf den bestehenden Putz geklebt und zusätzlich verdübelt. Sie werden anschließend verputzt – was zusätzlich dämmt – oder keramisch verkleidet. Alle Komponenten müssen bauphysikalisch aufeinander abgestimmt sein. 

Bei der hinterlüfteten Vorhangfassade muss eine Tragkonstruktion aus Holz oder Metall montiert werden, die Zwischenräume werden mit Dämmmaterial ausgefüllt.

Auf die Tragkonstruktion wird ein Unterbau aus Holzlatten aufgebracht, an der die Außenverkleidung - Holz, Schieferschindeln, Faserzementplatten oder Tonziegel - befestigt wird. Die Vorhangfassade ist meist teurer als ein Verbundsystem, bietet aber mehr Möglichkeiten zur Gestaltung.

Bei der innenseitigen Dämmung hat sich in den letzten Jahren ein Verfahren durchgesetzt, bei dem der Dämmstoff nicht flächig verlegt, sondern als Granulat verwendet wird. Dazu wird an der Innenseite der Außenwand oder des Daches eine zweite Wandschale aus Holz oder Gipskarton eingefügt. In den so geschaffenen Hohlraum wird dann das Granulat aus Steinwolle, Zellulose oder Holzhackschnitzel maschinell eingeblasen. Durch den Einblasdruck wird das Material genau in die Form des zu dämmenden Hohlraums gebracht und verdichtet.

Tipps von Wüstenrot

• Bei einer Außendämmung können vorhandene Wärmebrücken, insbesondere Fensterstürze oder Heizkörpernischen, einfach und quasi in einem Arbeitsgang beseitigt werden.

• In einem wärmegedämmten Haus sind die Temperaturunterschiede zwischen Innenraumluft und Wandoberflächen sehr gering. Der Effekt: Deutlich geringere Luftzirkulation, wärmere Wände und damit größere Behaglichkeit. Durch die verringerte Luftzirkulation wird auch weniger Staub aufgewirbelt, so dass weniger staubbedingte Allergien auftreten.

• Eine neue Außendämmung reduziert im Gegensatz zur Innendämmung nicht die Wohnfläche. Sie sorgt auch für ein angenehmeres Raumklima: kühler im Sommer, wärmer im Winter.

• Planen Sie eine Sanierung oder eine Modernisierung, erkundigen Sie sich, ob es für Ihr Bauvorhaben Fördermittel gibt. Ihr Finanzierungsberater kann Ihnen erste Auskünfte geben und Adressen nennen, wo Sie nähere Informationen erhalten.

Der Fachmann antwortet

Ein älteres Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung soll neu vermietet werden. Die Hausbesitzer entschließen sich, die Außenwände vorher gründlich zu sanieren. Sie planen diese Verbesserungen auch im Hinblick auf den bevorstehenden Energiepass. Stukkateure gelten als Experten für Fassaden.

Hausbesitzer: Wir haben gerade einen Mieterwechsel und wollen die Zeit bis zum Einzug des neuen Mieters nutzen, den Energieverbrauch des Hauses zu senken. Halten Sie es für angebracht, mit der Außenwand anzufangen?

Stukkateur: Aus den Unterlagen geht hervor, dass das Haus 1939 gebaut und bisher im Fassadenbereich noch nicht nennenswert saniert worden ist. Für Energieeinsparungen bietet es daher sicher mehrere Ansatzpunkte. Mit dem Außenmauerwerk zu beginnen, ist aber auch aus meiner Sicht vernünftig.

H.: Wir wollten nicht bei der Heizung anfangen, weil die erst zehn Jahre alt ist. Trotzdem hat sie der Schornsteinfeger nur noch gerade so genehmigt. Die wäre daher als nächstes an der Reihe. Zu welcher Fassade raten Sie uns denn?

S.: Sehr effektiv dichtet das Wärmedämm-Verbundsystem ab, kurz WDVS genannt. Es wird an der bisherigen Außenmauer mit Dübeln und Ankern befestigt. Mehrere verschiedene Materialschichten sorgen dafür, dass das Haus durch die Wände kaum noch Wärme verliert. Die eigentliche Dämmschicht besteht meist aus Hartschaumplatten, Stein- oder Glaswolle. Sie können sich aber auch für Schilf, Kork, Schafwolle oder Holzfasern entscheiden.

H.: Uns interessiert, wie dick das Haus eingepackt werden muss, damit wir deutlich Energie sparen können. Ist das auch eine Preisfrage?

S.: Natürlich ist eine höhere Dämmdicke auch teurer. Ich rechne Ihnen das im Detail aus und stelle dagegen, welches Dämmmaterial bei welcher Dämmdicke wie viel Energieersparnis bringt. Ich rate Ihnen zu einer Dicke von mindestens 18 cm, wenn nicht mehr. Da müsste ich aber erst die Platzverhältnisse am Haus ausloten.

H.: Schwierig finden wir es auch, uns vorzustellen, wie unser Haus mit verschiedenen Fassaden und Farben aussehen würde. 

S.: Ich kann auf jeden Fall Hausansichten mit verschiedenen Fassaden und Farben zeigen. Das wird Ihnen bei der Wahl für Ihr eigenes Haus helfen.

Finanzierungsbeispiel

Die Kosten für ein Fassadensystem variieren je nach Materialqualität und -aufwand sowie Größe des Objekts und regionaler Lage. Als Beispiel seien Kosten von rund 55.000 Euro angenommen. Fenster und die eventuell notwendigen Arbeiten zur Kellerabdichtung oder Dachsanierung sind gesondert zu berechnen.

Finanzierungsbedarf 55.000 Euro
Finanzierung zum Beispiel mit dem Wüstenrot
Ideal-Darlehen, 10 Jahre fest, bei 100 %
Auszahlung und 3 % Tilgung jährlich,
Nominalzins 4,55 %, Effektivzins 4,65 %

Monatliche Zins- und Tilgungsrate 346,04 Euro
Restschuld nach 10 Jahren rund 34.371 Euro.



Frau Monika Röhm
Tel.: 0711 662-1840
Fax: 0711 662-1334
E-Mail: monika.roehm@ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische AG
Gutenbergstraße 30
70176 Stuttgart
http://www.ww-ag.de/

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