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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 28.03.2008
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FJH: Erfolgreicher Abschluss des Turnarounds in 2007

- Umsatz 2007: 61,3 Mio. Euro (+ 7,8 Prozent gegenüber Vorjahr) - EBIT 2007: 5,3 Mio. Euro; EBIT-Marge 8,6 Prozent (EBIT Vorjahr: -4,9 Mio. Euro) - Prognose für 2008: Umsatz 64-68 Mio. Euro; EBIT-Marge erkennbar über 10 Prozent

München, März 2008 – Der Aufsichtsrat der FJH AG (ISIN DE0005130108) hat in seiner heutigen Sitzung die Jahresabschlüsse des Konzerns und der FJH AG festgestellt beziehungsweise gebilligt. Die erzielten Werte bei Umsatz und Ergebnis bestätigten die positive Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Überblick viertes Quartal 2007
Im vierten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich von 14,9 Mio. Euro auf 16,0 Mio. Euro (+ 6,9 Prozent). Der annualisierte Umsatz pro Mitarbeiter stieg dabei von ehemals 123 TEUR auf nunmehr 137 TEUR. Das EBIT erreichte 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: -4,2 Mio. Euro). Aufgrund von Sondereffekten, insbesondere die Aktivierung von Verlustvorträgen bei der US-Tochtergesellschaft, fielen im abgelaufenen vierten Quartal knapp 1,0 Mio. Euro latente Steuererträge an. Aufgrund dessen belief sich das Ergebnis nach Steuern auf 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro), wodurch sich ein Ergebnis pro Aktie von 0,11 Euro (viertes Quartal 2006: -0,04 Euro) errechnete.

Überblick Geschäftsjahr 2007
Der Konzernumsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 61,3 Mio. Euro um 7,8 Prozent über dem  Vorjahreswert (56,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 5,3 Mio. Euro (Vorjahr: -4,9 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von 8,6 Prozent vom Umsatz entspricht. Das durch latente Steuererträge begünstigte Nachsteuerergebnis betrug im Geschäftsjahr 2007 5,3 Mio. Euro (Vorjahr: -1,9 Mio. Euro), was einem Ergebnis je Aktie von 0,25 Euro (2006: -0,10 Euro) entsprach. Beim  operativen Cashflow stellte sich für das Jahr 2007 ein Wert von 2,9 Mio. Euro ein. Die liquiden Mittel betrugen per Ende Dezember 2007 18,9 Mio. Euro.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Jahresverlauf auf 56 Prozent. In Verbindung mit der soliden Net Cash–Position (+14,1 Mio. Euro) verfügt der Konzern über komfortable finanzielle Reserven. Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember betrug 467 (Vorjahr: 498; -6 Prozent).

Geschäftsentwicklung
Der gute Auftragseingang der zurückliegenden Quartale hielt auch im vierten Quartal unverändert an, sodass ein Umsatz im oberen Bereich des Guidance-Intervalls erreicht werden konnte.

Im Sinne der strategisch angestrebten verstärkten Internationalisierung der FJH Gruppe war der Großauftrag der Heidelberger Leben besonders erfreulich. Aus der Zugehörigkeit des Unternehmens zur HBOS-Gruppe ergeben sich interessante Perspektiven für den internationalen Einsatz der FJA Life Factory ®. Zusammen mit dem Anfang des Geschäftsjahres gewonnenen Neukunden Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG bestätigt sich die zunehmende Attraktivität der FJA Life Factory ® als releasefähige Standardsoftware.

Auch die Entwicklung des Geschäfts der Tochtergesellschaft FJA-US in 2007 ist im  Zusammenhang mit der strategisch angestrebten Internationalisierung ein wichtiger Erfolgsbaustein. FJA-US konnte den Umsatz im amerikanischen und australischen Markt überplanmäßig steigern und legte gegenüber dem Vorjahr um 39 Prozent zu.

Auch der Trend zur Ablösung von Altsystemen hielt unvermindert an und ermöglicht steigende Auftragspotentiale für unseren Geschäftsbereich Migration.

Neben der weiter steigenden Bereitschaft zum Einsatz releasefähiger Standardsoftware ist für den gesamten deutschsprachigen Raum ein starker Trend in Richtung einer grundlegenden Modernisierung der Lebensversicherungsprodukte hin zu kapitalmarktnäheren Produkten und Garantiekonzepten zu verzeichnen, der sich positiv auf die Geschäftsmöglichkeiten für die Geschäftsbereiche Mathematik und Bestandsführung auswirkt und den Vorstand der FJH AG zu der Annahme führt, dass im Geschäftsjahr 2008 nicht mit einer wesentlichen Beeinträchtigung des Investitionsverhaltens der Versicherungsbranche durch die aktuelle Finanzkrise zu rechnen ist. 

Ausblick:
Auf Basis dieser Einschätzung und einer gesicherten Umsatzbasis (Auftragsbestand und Aufträge mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit größer 80 Prozent) zum Jahresbeginn in Höhe von 41 Mio. Euro (Vorjahr: 37 Mio. Euro) werden für das laufende Geschäftsjahr 2008 Gesamterlöse zwischen 64 und 68 Mio. Euro erwartet. Gemessen am Außenumsatz soll die EBIT-Marge erkennbar über zehn Prozent liegen.



Frau Dorothea Kurtz
Tel.: 089 769 01 7002
Fax: 089 769 01 606
E-Mail: dorothea.kurtz@fjh.com

FJH AG
Elsenheimerstr. 65
80687 München
www.fja.com

Die FJH AG ist ein führendes Beratungs- und Softwarehaus für den Versicherungs- und Altersvorsorgemarkt. Unter dem eingeführten Markennamen FJA bietet die FJH Gruppe eine breite Palette an Softwarelösungen, die Versicherungsunternehmen und Altersvorsorgeanbieter in allen zentralen Geschäftsbereichen und Fragestellungen unterstützen. Das Spektrum reicht hier von Bestandsverwaltungssystemen über Software für das Prozess- und Dokumentenmanagement und Lösungen für den Point-of-Service bis hin zu Systemen für das Asset Liability Management und die Unternehmenssteuerung.

In Deutschland zählt FJH etwa die Hälfte aller Lebensversicherer zu den langjährigen Geschäftspartnern, für die in den letzten 26 Jahren zahlreiche Großprojekte erfolgreich durchgeführt wurden, sowie namhafte Kranken- und Sachversicherer. Weltweit ist Software von FJH für 26 Länder auf fünf Kontinenten im Einsatz, darunter die USA und Australien ebenso wie viele osteuropäische Länder.

Zurzeit beschäftigt die FJH Gruppe mit Hauptsitz in München und Standorten in Hamburg, Köln und Stuttgart sowie Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Österreich, in den USA und in Slowenien rund 450 Mitarbeiter.

Das Unternehmen wurde 1980 gegründet und ist seit Februar 2000 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Im Januar 2003 wurde die FJH AG in den Prime Standard aufgenommen.

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