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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.12.2011
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Feri Rating-Update: EU-Gipfel ohne Auswirkung auf Ratings - Unsicherheit bleibt bestehen

Axel Angermann - Leiter Economics, Feri EuroRating Services AG.

Die Feri EuroRating Services AG lässt im Dezember die Bonitätseinschätzungen aller analysierten Länder unverändert. Auch die Ergebnisse des Brüsseler EU-Gipfels vom 8. Dezember bieten keinen Anlass für eine Risikoneubewertung einzelner Länder der Eurozone.

Mit den Beschlüssen des Brüsseler EU-Gipfels vom 8. Dezember ist der erste Schritt zu einer Fiskalunion getan. Alle Mitgliedsländer der Eurozone und die meisten anderen EU-Mitglieder wollen ihre Fiskal- und Wirtschaftspolitiken enger aufeinander abstimmen. Bemerkenswert war die Nicht-Zustimmung Großbritanniens, das damit in der EU isoliert ist.

Kurzfristig bedeutend ist die Ablehnung von Eurobonds. Es bleibt bis auf weiteres dabei, dass die Eurokrise nicht durch eine generelle Vergemeinschaftung der Schulden gelöst werden soll. Inwieweit die EZB den Aufkauf von Staatsanleihen weiter ausweitet, bleibt offen. Die Unsicherheit der Marktteilnehmer, ob und wie einzelne Länder ihr Schuldenproblem lösen können, bleibt daher bestehen. Anhaltend hohe oder erneut steigende Kapitalmarktzinsen sind daher möglich – und damit auch zunehmende Zweifel an der Refinanzierungsfähigkeit einzelner Länder.

Langfristig bleibt abzuwarten, wie die Brüsseler Beschlüsse konkret umgesetzt werden. Davon wird abhängen, ob wir unsere Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder und ihrer Schuldensituation anpassen müssen. Wir gehen aber davon aus, dass einzelne Länder wie Spanien die Konsolidierung ihrer Haushalte fortsetzen bzw. im Fall von Italien ernsthaft in Angriff nehmen werden. Eine weitere Eskalation der Euroschuldenkrise, die den Bestand der Währungsunion gefährden würde, erwarten wir daher nicht. Unter diesen Annahmen ergibt sich kein Bedarf zur Änderung der Risikoeinschätzung einzelner Länder.

Die Tabelle mit den Ratings entnehmen Sie bitte dem Anhang.



Herr Steffen Rinas
Tel.: +49 69 / 13 38 96-21
E-Mail: sr@stockheim-media.com

Feri Finance AG
Rathausplatz 8-10
61348 Bad Homburg
Deutschland
http://www.feri.de

Über das Feri Länderrating

Das Feri Länderrating bewertet die Bonität eines Landes und damit sowohl dessen Fähigkeit als auch Bereitwilligkeit, seine Schuldenposition zu begleichen. Grundlage bilden modellbasierte Prognosen über die weitere konjunkturelle und strukturelle Entwicklung des Landes. Diese Prognosen werden in Ratingsystemen zu aussagefähigen Kennzahlen verdichtet. Die Prüfung des Kreditrisikos berücksichtigt neben der Höhe der tatsächlichen Schuldenposition auch deren Nachhaltigkeit, d.h. Art und Umfang ihrer Finanzierung. Während die externen Finanzierungsrisiken vornehmlich durch Salden und Strukturen von Kapital- und Leistungsbilanz determiniert werden, wird das inländische Finanzierungsrisiko eines Landes an politischen und ökonomischen Stabilitätsindikatoren gemessen. Im Ratingverfahren werden grundsätzlich und ausschließlich öffentlich zugängliche Datenquellen genutzt, um ein breites (statistisches) Bild des Landes zu erhalten. Das Feri Länderrating erfolgt unabhängig und ohne Auftrag des zu bewertenden Landes.


Über die Feri EuroRating Services AG

Feri EuroRating Services erstellt seit mehr als 20 Jahren Länderratings. Das Unternehmen ist eine der führenden europäischen Ratingagenturen für die Analyse und Bewertung von Anlagemärkten und Anlageprodukten sowie eines der größten Wirtschaftsforschungs- und Prognoseinstitute. Derzeit betreut Feri EuroRating Services mit rund 50 Mitarbeitern rund 1.000 Kunden und unterhält neben dem Hauptsitz in Bad Homburg weitere Büros in London und Paris.

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