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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.10.2011
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Fidelity Marktkommentar: Argumente für Aktien gewinnen an Schlagkraft

Positive Entwicklungen an den Aktienmärkten werden wahrscheinlicher. Mit Hilfe technischer Analysen stellt Jeff Hochman, Leiter der technischen Analyse bei Fidelity Worldwide Investment, Annahmen auf den Prüfstand und kommentiert die extreme Stimmungslage in den Märkten für Aktien, Staatsanleihen und Rohstoffe. So scheinen etwa die Argumente für Investitionen in Aktien gewichtiger zu werden:

"Sorgen angesichts der Schuldenkrise und eines sich eintrübenden Konjunkturumfelds haben in den vergangenen Wochen an den Aktienmärkten weltweit zu erheblichen Kursverlusten geführt. Die technische Analyse macht deutlich: In diesem Zeitraum hat weltweit kein Markt den Anlegern Schutz geboten, auch wenn die Kursverluste nicht überall gleich ausgefallen sind. Das spricht zunächst gegen die These von einer Abkopplung der Märkte voneinander. Allerdings muss man in Phasen rasant steigender Volatilität auch mit zunehmenden Korrelationen rechnen. Auch wenn die Anleger sehr pessimistisch sind, gibt es Hoffnungsschimmer: Phasen extrem negativer Stimmung dauern nicht ewig und auf sie folgen in der Regel deutliche Korrekturen nach oben - zumindest kurzfristig. Aus taktischer Sicht ist es fast immer günstiger, bei extremem Pessimismus zu kaufen als bei überschwänglichem Optimismus.

Gute Gründe für Aktien

Die künftige Entwicklung einzelner Aktien hängt natürlich sehr davon ab, wie zutreffend die Gewinnprognosen der Unternehmen letztlich sind. Dennoch scheinen die Argumente für eine Anlage in Aktien aus mehreren Gründen an Schlagkraft zu gewinnen. Beispielsweise zeigt die Analyse des Kurs-Gewinn-Verhältnisses des FTSE All Share Index, dass der beste Zeitpunkt für eine Anlage gekommen ist, wenn die Bewertungen niedrig sind, da die nachfolgenden Renditen dann höher ausfallen. Der FTSE All Share Index hat zurzeit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa zehn. Das ergibt annualisierte Renditen über ein, drei, fünf und zehn Jahre im unteren zweistelligen Bereich - und das inflationsbereinigt. Das wichtigste Argument wird immer wieder vergessen, obwohl es nicht neu ist: Aktien streben langfristig gesehen kontinuierlich nach oben. Die Strategie, Wertpapiere über lange Zeit zu halten, ist daher langfristig am besten.

Konsum- und Gesundheitsbranche derzeit besser als zyklische Sektoren

Dennoch sollten die Aktienmärkte differenziert betrachtet werden - denn auf Branchenebene gibt es deutliche Unterschiede: So entwickeln sich defensive Branchen wie Konsum und Gesundheit seit einigen Monaten deutlich besser als andere, insbesondere zyklische Sektoren wie Finanzen, Werkstoffe und Industrie. Je größer der Unterschied, desto mehr sollten Anleger sich jedoch der Gefahr einer Trendumkehr bewusst sein. Beachten sollten Anleger auch die Luxusgüterbranche. Sie hat in den vergangenen beiden Jahren einen Höhenflug erlebt. Seit Kurzem ist die Performance zwar etwas ins Wanken geraten, was an dem in vielen Teilen der Welt eingeschlagenen Sparkurs liegen könnte. Noch aber ist der langfristige Aufwärtstrend der Branche intakt.

Erfreuliche Entwicklung von US-Staatsanleihen

Bei Staatsanleihen haben sich britische und US-Rentenpapiere trotz der Schwankungen in letzter Zeit erfreulich entwickelt. Sie profitieren von der Angst vor einer Abschwächung des globalen Wachstums. Die Renditen von US-Staatsanleihen sind kürzlich auf ein Allzeittief gefallen. Wichtig ist dabei: Diese Entwicklung vollzieht sich ungeachtet des erheblichen Inflationsdrucks in den meisten großen Wirtschaftsregionen, der eigentlich für einen Anstieg der Anleiherenditen sprechen würde. Dass dieser nun ausbleibt, lässt vermuten, dass die Anleger die Inflation nicht übermäßig beunruhigt. Wesentlich größere Sorgen bereitet ihnen die Möglichkeit einer Abschwächung der weltweiten Konjunktur und einer Deflation.

Renditen griechischer Staatsanleihen nahe Höchstständen

Ein Grund für den Kursanstieg von US-Staatsanleihen ist die hohe Verschuldung in den Ländern der Peripherie Europas, die im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Die Angst vor einer Pleite Griechenlands ist wieder aufgeflammt. Das zeigt auch die Chartanalyse: Die Renditen griechischer Anleihen nähern sich seit Kurzem wieder neuen Höchstständen, während die Renditen anderer PIGS-Länder leicht gefallen sind.

Preisrückgänge bei Kupfer und Öl

In den vergangenen Monaten haben sich Kupfer und Öl deutlich verbilligt und spiegeln damit die Sorgen über die weitere wirtschaftliche Entwicklung wider. Aus technischer Sicht gibt der Rückgang beim Kupfer mehr Anlass zur Sorge: Denn er hat wichtige Unterstützungsniveaus durchbrochen. Dazu kommt, dass Kupfer unter allen wichtigen Rohstoffen häufig als bestes Konjunkturbarometer gilt.

Für 2012 breite Preisspanne bei Gold erwartet

Nach einer längeren Phase, in der es für den Goldpreis stets bergauf ging, hat das Edelmetall vor einigen Wochen den Rückzug angetreten. Gold hat sich von anderen vermeintlich sicheren Anlagewerten abgekoppelt, deren Preise nicht im selben Ausmaß gesunken sind. Diese Entwicklung kam für manche überraschend. Mögliche Erklärungen dafür sind die Zwangsverkäufe von Hedgefonds, um Verluste aus anderen Geschäften zu decken, und eine Neueinschätzung der Inflationsrisiken wegen des sich eintrübenden globalen Konjunkturausblicks. Der bisherige Preisverlust des Edelmetalls war nicht stark genug, um den langfristigen Aufwärtstrend zu brechen. Jedoch halte ich eine recht breite Handelsspanne von etwa 1.400 bis 1.800 US-Dollar bei Gold im nächsten Jahr für wahrscheinlich."

Charts Jeff Hochman
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Frau Marion Dreßler

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Über Fidelity und die Frankfurter Fondsbank

Fidelity Worldwide Investment (FIL Limited) wurde 1969 als Unternehmen in Privatbesitz gegründet und ist heute eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktive Fondsgesellschaft mit einem Fondsvermögen von 214,7 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt über 5.000 Mitarbeiter in 24 Ländern in Europa, Nahost, Afrika und der Asien-Pazifik-Region. Die bereits 1946 in Boston gegründete Gesellschaft Fidelity Investments (FMR LLC) deckt dagegen über die USA hinaus die Region Nord- und Lateinamerika ab und zählt dort zu den führenden Fondsanbietern. FIL und FMR (nachfolgend Fidelity) haben mit der Familie Johnson gemeinsame Aktionäre, sind aber voneinander unabhängige Gesellschaften. Weltweit beschäftigen sie über 43.600 Mitarbeiter sowie verwalten und administrieren ein Gesamtvermögen von 2,7 Billionen Euro. Damit ist Fidelity eine der größten Fondsgesellschaften der Welt.

Die rund 1.000 Fondsmanager und Analysten von Fidelity, die in zwölf Ländern rund um den Globus arbeiten, bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Mit ihren Research-Ergebnissen und Unternehmensanalysen decken sie rund 95 Prozent der globalen Marktkapitalisierung ab. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity privaten und institutionellen Anlegern bietet.

In Deutschland ist Fidelity Worldwide Investment seit 1992 aktiv im Markt vertreten und verwaltet ein Gesamtvermögen von 23,9 Milliarden Euro. Fidelity Worldwide Investment vereint in Deutschland unter seinem Dach einen der führenden Asset Manager und eine der größten unabhängigen Fondsplattformen des Landes. Das Plattformgeschäft betreibt der Finanzdienstleister in Deutschland über die Frankfurter Fondsbank (FFB). Diese ist auf die Verwahrung von Investmentfondsanteilen spezialisiert und richtet ihre Dienstleistungen an unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften und Banken. Sie können über die FFB unter anderem mehr als 8.000 Fonds von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren. Die FFB betreut ein Vermögen von 13,6 Milliarden Euro in über 780.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity Worldwide Investment in Deutschland ein Fondsvolumen von 10,3 Milliarden Euro. Unter der Marke Fidelity Worldwide Investment werden in diesem Bereich in Deutschland 144 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner vertrieben. Insgesamt beschäftigt Fidelity Worldwide Investment in Deutschland 315 Mitarbeiter und ist hierzulande mit den rechtlichen Einheiten FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH, FIL Pensions Services GmbH, FIL Finance Services GmbH und der Frankfurter Fondsbank GmbH vertreten.

Alle Angaben per 30.06.2011.




Jeff Hochman
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