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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 12.09.2011
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Fidelity Marktkommentar: Reden von Obama und Bernanke stärken US-Aktien

US-Präsident Barack Obama stellte ein Paket von 450 Mrd. US-Dollar an Steuersenkungen und Ausgabenplänen vor. Es soll Arbeitsplätze schaffen und die Konjunktur ankurbeln. Dieses Paket ist größer als Kommentatoren und Wirtschaftsexperten erwartet hatten. Allerdings haben die Aktienmärkte darauf nicht positiv reagiert und tendieren heute nach unten. Trevor Greetham, Director Asset Allocation der Fondsgesellschaft Fidelity International, gibt eine Einschätzung zur weiteren Entwicklung:

"Die gestrigen Reden von Barack Obama und Ben Bernanke veranlassen mich zu einer starken Bevorzugung von US-Aktien in einem globalen Aktien-Kontext. Diese Reden zielen auf einen fiskalischen oder geldpolitischen Mix zur Konjunkturförderung ab - genau dieser wird benötigt, wenn der Privatsektor stark verschuldet ist und die Deflation als der wahre Feind gilt. Sie werden am Wochenende auf dem G20-Treffen keine einhellige Unterstützung finden, da Großbritannien und Deutschland unterschiedliche Meinungen vertreten.

Ich bin besorgt, weil die Märkte die Meldung nicht begrüßt haben, vor allem, da es sich um ein überraschend umfangreiches Haushaltspaket handelt. Vielleicht liegt es daran, dass die Anleger für Obama und Bernanke nicht genügend Unterstützung durch den Kongress und die US-Notenbank erwarten - diese Gremien dürften nicht so kraftvoll auftreten, wie sie es gerne hätten.

Wahrscheinlicher ist, dass ihre Aufmerksamkeit klar auf Europa gerichtet bleibt. Dort könnte die Angst über die Verluste des Bankensystems durch Staatsanleihen zu einer neuen globalen Kreditklemme führen. Die explodierenden Renditeaufschläge europäischer Banken lassen erkennen, dass wir am Beginn eines Problems stehen, dessen Bereinigung viel Kraft erfordern wird. Die Bürde zur Lösung dieses Problems liegt auf den europäischen und nicht auf den amerikanischen Entscheidungsträgern.

Meine Multi-Asset Fonds tendierten Anfang August zu einer Untergewichtung von Aktien, da die Investment-Uhr und die Frühindikatoren ein anleihenfreundliches Umfeld erkennen ließen. Im Aktiensegment bin ich jedoch in den USA übergewichtet und im US-Dollar untergewichtet."




Frau Marion Dreßler

Tel.: 0 61 73.5 09-38 70
Fax: 0 61 73.5 09-48 79
E-Mail: marion.dressler@fil.com


Frau Sarah v. Hauenschild

Tel.: 0 61 73.5 09-38 74
Fax: 0 61 73.5 09-48 79
E-Mail: sarah.vonhauenschild@fil.com

FIL Investment Services GmbH
Kastanienhöhe 1
61476 Kronberg im Taunus
www.fidelity.de

Über Fidelity und die Frankfurter Fondsbank

Fidelity International (FIL Limited) wurde 1969 als Unternehmen in Privatbesitz gegründet und ist heute eine auf allen bedeutenden Finanzmärkten aktive Fondsgesellschaft mit einem Fondsvermögen von 214.9 Milliarden Euro. Das Unternehmen beschäftigt über 5.400 Mitarbeiter in 23 Ländern in Europa, Nahost, Afrika und der Asien-Pazifik-Region. Die bereits 1946 in Boston gegründete Gesellschaft Fidelity Investments (FMR LLC) deckt dagegen über die USA hinaus die Region Nord- und Lateinamerika ab und zählt dort zu den führenden Fondsanbietern. FIL und FMR (nachfolgend Fidelity) haben mit der Familie Johnson gemeinsame Aktionäre, sind aber voneinander unabhängige Gesellschaften. Weltweit beschäftigen sie über 43.600 Mitarbeiter sowie verwalten und administrieren ein Gesamtvermögen von 2,7 Billionen Euro. Damit ist Fidelity eine der größten Fondsgesellschaften der Welt.

Die rund 1.000 Fondsmanager und Analysten von Fidelity bilden das größte Investment-Expertenteam der Welt. Mit ihren Research-Ergebnissen und Unternehmensanalysen decken sie rund 95 Prozent der globalen Marktkapitalisierung ab. Zahlreiche Auszeichnungen belegen die hohe Qualität der Investmentprodukte und -dienstleistungen, die Fidelity privaten und institutionellen Anlegern bietet.

In Deutschland ist Fidelity International seit 1992 aktiv im Markt vertreten und verwaltet ein Gesamtvermögen von 23,9 Milliarden Euro. Fidelity International vereint in Deutschland unter seinem Dach einen der führenden Asset Manager und eine der größten unabhängigen Fondsplattformen des Landes. Das Plattformgeschäft betreibt der Finanzdienstleister in Deutschland über die Frankfurter Fondsbank (FFB). Diese ist auf die Verwahrung von Investmentfondsanteilen spezialisiert und richtet ihre Dienstleistungen an unabhängige Finanzberater, Investmentgesellschaften und Banken. Sie können über die FFB unter anderem mehr als 8.000 Fonds von über 200 in- und ausländischen Anbietern kaufen und verwahren. Die FFB betreut ein Vermögen von 13,6 Milliarden Euro in über 780.000 Kundendepots. In der Asset Management-Sparte verwaltet Fidelity International in Deutschland ein Fondsvolumen von 10,3 Milliarden Euro. Unter der Marke Fidelity International werden in diesem Bereich in Deutschland 144 Publikumsfonds direkt sowie über mehr als 600 Kooperationspartner vertrieben. Insgesamt beschäftigt Fidelity International in Deutschland 315 Mitarbeiter und ist hierzulande mit den rechtlichen Einheiten FIL Investment Services GmbH, FIL Investments International - Niederlassung Frankfurt, FIL Investment Management GmbH, FIL Pensions Services GmbH, FIL Finance Services GmbH und der Frankfurter Fondsbank GmbH vertreten.

Alle Angaben per 30.06.2011.

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