Informationen und Wissen für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche Registrieren Abo Einloggen
Rotes Informations-Icon
Passwort vergessen? Kein Konto? Kostenlos registrieren...

dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.04.2007
Werbung

Fidelity REAL-Index 2007: Frauen sorgen defensiver vor als Männer und verzichten damit auf Rendite

Kronberg im Taunus - Frauen legen ihr Geld vorsichtiger an als Männer, erzielen dabei geringere Renditen und sind dadurch im Ruhestand auch schlechter versorgt. Kontrollieren Frauen die Haushaltskasse, erzielen sie mit sämtlichen getroffenen Vorsorgemaßnahmen nach Renteneintritt 53 Prozent ihres letzten Brutto-Haushalts­einkommens. Dies zeigt der Fidelity Renten- und Alterssicherungs-Index (Fidelity REAL-Index 2007). Sind dagegen Männer die Finanzentscheider, werden im Alter noch 59 Prozent des letzten Brutto-Haushaltseinkommens erreicht.
 
Erwerbstätige Frauen sorgen fast ebenso häufig privat und betrieblich vor wie Männer. Nur 6 Prozent von ihnen (Männer: 5 Prozent) vertrauen ausschließlich auf die gesetzliche Rente. Jedoch müssen Frauen im Ruhestand mit weniger Geld auskommen. "Frauen machen es sich durch ein defensives Anlageverhalten schwerer als nötig, ihren gewohnten Lebensstandard im Ruhestand zu halten. Sie sorgen häufiger als Männer mit niedrig verzinsten, primär sicherheitsorientierten Geldanlagen vor. Für Frauen besteht somit besonderer Handlungsbedarf, soll sich ihre Versorgungssituation verbessern. Der Fidelity REAL-Index 2007 liefert erstmals eine umfassende Datenbasis und stellt damit eine wichtige Voraussetzung dar, um effektive Maßnahmen ableiten zu können", sagte Dr. Klaus Mössle, Geschäftsführer und Leiter des Institutionellen Geschäfts von Fidelity International in Deutschland.
 
So setzen beispielsweise 27 Prozent der Frauen (Männer: 24 Prozent) auf Sparbücher zur Altersvorsorge, während stärker chancenorientierte Finanzprodukte bei Frauen seltener zu finden sind. Investmentfonds besitzen 11 Prozent (13 Prozent), ein Wertpapierdepot nur 7 Prozent (12 Prozent) der weiblichen Erwerbstätigen. Das defensive Anlageverhalten verschärft die finanziellen Nachteile, die Frauen durch Berufspausen ohnehin erleiden.
 
"Aufgrund von Kindererziehung oder Pflegefällen in der Familie müssen viele Frauen Verdienstausfälle sowie unregelmäßige Einzahlungen ins staatliche Rentensystem in Kauf nehmen. Sie können es sich daher noch weniger als Männer leisten, Rendite zu verschenken. Um effizient vorzusorgen, sollten beispielsweise liquide Mittel in Sparbüchern nur insoweit vorgehalten werden, als das Geld kurzfristig benötigt wird", so Mössle.
 
Im Übrigen kann langfristig deutlich mehr Rendite mit risikoorientierten Anlagen erzielt werden. So wäre bei den von Fidelity angebotenen Target Funds eine Anlegerin, die ihr Geld bis zu ihrem Renteneintritt im Jahr 2025 anlegen will, bei dem entsprechenden Fonds mit einem Aktienanteil von 95 Prozent bei Auflegung gestartet. Dieser wird dann vom Fondsmanagement sukzessive und risikobewusst zurückgeführt - ein Beispiel dafür, wie Vorsorgemittel in der Ansparphase effizient angelegt werden können.
 
Sofern Frauen und Männer bisher nicht zusätzlich privat oder betrieblich vorsorgen, begründen sie dies sehr unterschiedlich. So führen 43 Prozent der Frauen - aber nur 29 Prozent der Männer - ohne Zusatzvorsorge an, sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben. Auch der Grund, kein Geld für die Vorsorge zu haben, wird von Frauen (86 Prozent) deutlich öfter genannt als von Männern (79 Prozent).
 
"Frauen sollten gezielt bei der Verbesserung ihrer Versorgungssituation unterstützt werden. Auch die Politik muss ihren Beitrag leisten, um Nachteile durch familiär bedingte Verdienstausfälle abzumildern. Für den Aufwand bei Erziehung und Pflege sollte der Gesetzgeber einen angemessenen Ausgleich schaffen. Generell sind steuerliche Anreize nötig, damit die Vorsorge mit Erfolg versprechenden Geldanlagen attraktiver wird", fügte Mössle hinzu.
 
Mit dem Fidelity REAL-Index liegt erstmals eine Untersuchung vor, die außer der gesetzlichen Rente zugleich die betriebliche Altersversorgung, die private Altersvorsorge sowie sonstige Einnahmequellen wie beispielsweise Erbschaften berücksichtigt. Der Fidelity REAL-Index setzt das berechnete Brutto-Haushalts­einkommen nach Renteneintritt ins Verhältnis zum berechneten letzten Brutto-Haushaltseinkommen vor Renteneintritt. Für die Datenerhebung befragte das Marktforschungsinstitut creative analytic 3000 im Auftrag von Fidelity eine repräsentative Gruppe von 2.010 Erwerbstätigen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren (Haushaltsbasis).

 
Produktbesitz nach Geschlecht: Welche Produkte besitzen Sie speziell für die Altersvorsorge?
Produkt   männlich weiblich
(Mehrfachnennungen möglich)
Klassische Kapitallebensversicherung 45 % 46 %
Eigenheim 32 % 31 %
Klassische Rentenversicherung 29 % 27 %
Bausparen 28 % 29 %
Sparbuch 24 % 27 %
Riesterrente 20 % 19 %
Betriebsrente 17 % 17 %
Fondsgebundene Lebensversicherung 14 % 10 %
Investmentfonds 13 % 11 %
Wertpapierdepot 12 % 7 %
Vermietete Immobilie 11 % 7 %
Fondsgebundene Rentenversicherung 10 % 8 %
Banksparpläne 9 % 10 %
Geschlossene Fonds 3 % 1 %
Rüruprente 1 % 1 %



Herr Jörg E. Allgäuer
Tel.: 0 61 73.5 09-38 70
Fax: 0 61 73.5 09-38 71
E-Mail: presse@fidelity.de

Fidelity Investment Services GmbH
Kastanienhöhe 1
61476 Kronberg im Taunus
www.fidelity.de

dvb-Pressespiegel abonnieren
Erhalten Sie täglich die 8 wichtigsten Mel- dungen zu Versicherungs- und Finanzthemen.
Hier anmelden:
dvb-Newsletter: die Entscheidungshilfe!
Psychonomics: 1. Platz Aktualität / 2.Platz Entscheidungsrelevanz für Versicherungs- und Finanzmakler
 
AGB | Datenschutz | Hilfe | Impressum | Sitemap | Team | Werbung & Preise

© deutsche-versicherungsboerse.de