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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 28.10.2010
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Finanzmarktstudie: Kundenmonitor Assekuranz 2010

Jeder Vierte lässt sich bei der Wiederanlage von Vermögen nicht beraten

28 Prozent der früheren und 16 Prozent der aktuell oder künftig Vermögensbesitzer geben an, dass sie sich bei der Frage nach der Wiederanlage von Vermögen überhaupt nicht beraten lassen. Gerade Vermittler können dies für sich nutzen. Deren Standing in Sachen Anlagekompetenz ist durch die Finanzkrise näher an das der Banker herangerückt. Mehr als jeder fünfte aktuelle oder künftige Vermögensbesitzer will sich von einem Vermittler beraten lassen. Damit befinden sich die Vermittler nahezu auf Augenhöhe mit unabhängigen Finanzberatern. Die erste Anlaufstelle in Sachen Beratung sind allerdings die Anlageberater einer Bank.

Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse der Marktstudie „Kundenmonitor Assekuranz 2010“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG zum Schwerpunktthema Wiederanlage/Einmalbeiträge. 4495 Entscheider und Mitentscheider in Versicherungsangelegenheiten ab 14 Jahren wurden  hierfür im Juni/Juli 2010 befragt.

Demnach ist die Auszahlung einer Lebensversicherung in etwa jedem zwanzigsten Fall ursächlich für den Besitz von Vermögen. Etwa jeder Fünfte verfügte in den letzten fünf Jahren über ein Vermögen von mindestens 5000 EUR, fünf Prozent rechnen zudem in den kommenden fünf Jahren damit. Besonders bei künftigen Vermögensbesitzern steht die Altersvorsorge und die Absicherung bei der Frage nach der passenden Wiederanlage im Vordergrund. “Speziell diejenigen, die ihr Vermögen aus der Auszahlung einer Lebensversicherung erhalten, zeigen sich diesbezüglich aufgeschlossen. Einmalzahlungen für die Altersvorsorge erwägen speziell mittlere Altersgruppen”, erläutert Studienleiter Christoph Müller.

Beratung erfolgt meist nah am Zeitpunkt der Auszahlung

Die Mehrzahl der Beratungen zur Geldanlage erfolgt derzeit unmittelbar vor oder nach der Auszahlung. 23 Prozent der künftigen Vermögensbesitzer wünschen sich sogar eine frühzeitige Beratung, die mindestens sechs Monate vor dem Auszahlungszeitpunkt liegt. “Der Blick auf frühere Vermögensbesitzer zeigt allerdings, dass diesem Wunsch oftmals kein Beratungsgespräch folgt”, so Müller. “Weniger als jeder Zehnte hat tatsächlich eine Beratung zu einem so frühen Zeitpunkt in Anspruch genommen. Ein Viertel der früheren Vermögensbesitzer hat sich sogar erst deutlich nach der Auszahlung beraten lassen.”

Die spotane Ader niedriger Vermögen

Deutliche Unterschiede bei der Frage nach dem aus Sicht der Vermögenden optimalen Zeitpunkt der Beratung zeigen sich beim Vergleich der Quellen von Vermögen. So wünschen Vermögende deren Geldmittel aus der Auszahlung einer Lebensversicherung stammen häufiger einen frühen Beratungstermin als diejenigen, deren Vermögen beispielsweise aus der Auszahlung von Wertpapieren stammt. Einen frühen Beratungszeitpunkt präferieren darüber hinaus Besitzer höherer Vermögen, die sich mehrere Monate Vorbereitungszeit nehmen. Eine Beratung und Entscheidung um den eigentlichen Auszahlungstermin herum ist hier eher unüblich.

Vermittler holen bei der Frage nach der Anlagekompetenz auf

Die Beratung erfolgt meist durch Anlageberater einer Bank. Doch auch Versicherungsvertreter und Makler werden als Anlaufstelle genannt, zweitere von mehr als jedem zehnten aktuell oder künftig Vermögenden. Der durch die Finanzkrise ausgelöste Vertrauensverlust in die Beratungskompetenz von Banken verbessert aber zweifelsohne das Standing von Vermittlern und Maklern. Die beste Bewertung erhalten unabhängige Finanzberater. Für mehr als ein Viertel der Befragten stellt sich die Frage nach Beratungskompetenz allerdings nicht. Sie lassen sich überhaupt nicht beraten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.psychonomics.de/trade/productview/248/6/.

Kontakt zur Studienleitung:

Christoph Müller
Tel.: +49 (0)221 42061 – 328
E-Mail: christoph.mueller@psychonomics.de

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Herr Simon Wolf
Tel.: +49 (0) 221 42061-596
E-Mail: Simon.Wolf@psychonomics.de

YouGovPsychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln
http://www.psychonomics.de

Über YouGovPsychonomics:

Die YouGovPsychonomics AG ist ein international tätiges Institut für Marktforschung, Organisationsforschung und Beratung mit Hauptsitz in Köln und Niederlassungen in Berlin und Wien.

Mit psychologisch fundierter Marktforschung und Organisationsforschung liefern wir unseren Auftraggebern hochwertiges Entscheidungswissen für Marketing, Vertriebssteuerung und Organisationsentwicklung. YouGovPsychonomics gehört zu den Top 10 der umsatzstärksten Marktforschungsinstitute Deutschlands. Zu unseren Auftraggebern zählen viele namhafte nationale wie internationale Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Handel und Industrie. Derzeit beschäftigen wir über 120 hoch qualifizierte Forscher und Berater. Unsere Geschäftstätigkeit erstreckt sich über den gesamten deutschsprachigen wie den zentral- und osteuropäischen Raum. Seit September 2007 ist YouGovPsychonomics Mitglied der internationalen YouGov Gruppe mit Sitz in London.

Weitere Informationen finden Sie unter www.psychonomics.de.

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