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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 01.06.2007
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Frischluft rund um die Uhr

Auch Bewohner von Altbauten können jetzt aufatmen – dank spezieller Lüftungsanlagen, die für konstant frische und gefilterte Atemluft sorgen. Bislang hauptsächlich bei Neubauten im Einsatz, wird diese moderne Lüftungstechnik im Zuge von Sanierungsmaßnahmen auch immer öfter in ältere Wohnimmobilien eingebaut. Die Umrüstung sorgt für kontinuierliche Frischluftzufuhr, die Fenster bleiben dabei geschlossen, die Energie im Haus und der Lärm draußen, so die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter der Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe Wüstenrot & Württembergische.

Jede fünfte Altbauwohnung in Deutschland weist Feuchteschäden auf – von diesen Wohnungen ist wiederum etwa die Hälfte von Schimmelbildung betroffen. Ursache dafür ist oftmals falsches Lüften der Wohnräume. Die Gesundheitsgefahr, die von Schimmelpilzbefall ausgeht, wollen viele Käufer oder Erben durch die Sanierung eines älteren Hauses vermeiden. Geeignete Bauweisen und -stoffe in Kombination mit einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage unterstützen ein gesundheitsverträgliches Wohnen nachhaltig. Ob als Lüftungsanlage ein zentrales Gerät im Haus installiert wird oder ob über Einzelgeräte ausgewählte Räume belüftet werden, dazu berät ein Fachmann umfassend und individuell.

Wohl dosierte Frischluft

Bei Gebäuden mit Lüftungsanlagen ist Lüften bei geschlossenen Fenstern möglich. Die Anlage filtert die Zuluft und dosiert sie mechanisch und optimal über Ventilatoren: Alle zweieinhalb Stunden wird die Luft in den Räumen komplett ausgetauscht. Keine Stoßlüftung kann diesen Wert erreichen. Und die Raumluft in stets frischer Qualität unterscheidet sich deutlich von der einer Klimaanlage. Ein weiterer Pluspunkt der Lüftungsanlage ist die zusätzliche Komponente der Wärmerückgewinnung. Zwischen 60 und 90 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft können durch ein durchdachtes System gewonnen werden, so dass nur noch das Zuheizen über eine Solaranlage oder eine Fußbodenheizung erforderlich wird.

Wärmetausch bringt Spareffekte

Ein zusätzliches Argument für eine Lüftungsanlage ist die integrierte Wärmerückgewinnung. Durch sie lassen sich in einem typischen Einfamilienhaus rund 350 Liter Heizöl im Jahr sparen – und Wohnbehaglichkeit, Gesundheit der Bewohner und die Bausubstanz deutlich verbessern.

In der Anlage wird die noch warme Raumluft abgesaugt und über eine Wärmetauschereinheit geleitet. Dort fließen in getrennten Kammern die warme Abluft und die – vorher von Pollen und Allergenen gefilterte – kalte Zuluft aneinander vorbei. Dabei gibt die verbrauchte Luft ihre Wärmeenergie an die frische Luft ab. Die getrennte Kanalführung verhindert dabei wirkungsvoll die Übertragung von unangenehmen Gerüchen. Über das Rohrsystem wird der Luftstrom über Zuluftdüsen in die einzelnen Räume geführt. Die Investitionskosten einer solchen Anlage betragen rund 80 Euro pro Quadratmeter.

Versteckte Kanalführung im Boden oder der Wand

Die Sanierung eines Altbaus verlangt oft einschneidende Veränderungen im Boden- und Deckenbereich. Daher bietet es sich an, zeitgleich die Leitungssysteme einer zentralen Lüftungsanlage einzubauen. Die Kanäle mit innen sehr glatter Oberfläche zur Vermeidung von Staub- und Schmutzablagerungen werden – je nach vorhandenem Zustand – in Decken oder Wandverkleidungen untergebracht. Flachkanalsysteme in Kombination mit speziellen Deckenabhängungen ermöglichen auch bei geringen Raumhöhen die Montage der Zuluftleitungen. Aber auch die Verlegung im Fußbodenaufbau ist realisierbar. Stillgelegte Kaminzüge oder vorhandene Schächte kommen dabei dem Leitungsbau entgegen. Integrierte Schalldämpfer schützen vor der Übertragung von Außenlärm und Ventilationsgeräuschen der Anlage.

Voraussetzung für die Installation eines kontrollierten Lüftungssystems ist die absolute Dichtigkeit von Fenstern und Fassade. Im Zuge der Sanierung empfiehlt sich deshalb eine neue Gebäudehülle in Kombination mit modernen Fenstern.

Lüftung pro Raum

Alternativ zur zentralen Anlage können auch Einzelräume mechanisch belüftet werden. Die dafür eingesetzten Lüftungsgeräte arbeiten wie die zentralen Anlagen mit einem Wärmeaustauscher für die Wärmerückgewinnung und einem Filtersystemen für Zu- und Abluft. In Kombination mit einem integrierten Elektro-Wärmespeicher stellen dezentrale Lüftungs-Heizgeräte ein vollwertiges Heizsystem dar. Pro Gerät sind nur zwei kleine Mauerdurchlässe notwendig, meist unterhalb der Fensterbrüstung. Ein Vorteil bei der Montage liegt darin, dass auf ein verzweigtes Rohrsystem für Zu- und Abluft verzichtet werden kann. Dadurch wird die Investition entsprechend geringer: Raumluftgeräte kosten rund 50 Euro pro Quadratmeter.

Tipps von Wüstenrot

…zum Einbau eines kontrollierten Be- und Entlüftungssystems

  • Garantie eines dauerhaften hygienischen Grundluftwechsels unabhängig vom Bewohnerverhalten und Wettereinflüssen wie Wind und Temperaturunterschieden.
  • Optimale Raumluftfeuchte und damit Vorbeugung vor Feuchte- und Schimmelschäden.
  • Erhöhter Einbruchschutz, denn die mechanische Wohnraumlüftung ersetzt die Luftzufuhr über Dreh-Kippfenster.
  • Lärmreduzierung von außen, da die Fenster geschlossen bleiben können.
  • Optimale Raumhygiene durch saubere, gefilterte Luft durch Pollenfilter.
  • Kühlung des Gebäudes in den Sommermonaten durch Zufuhr angenehm kühler Nachtluft.
  • Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung zwischen erwärmter Ab- und frischer Zuluft.

Das Interview

Im Gespräch mit dem Lüftungsfachmann informiert sich ein Hausbesitzer über die Funktionsweise einer kontrollierten Wohnungslüftung.

Hausbesitzer: Unser 1958 gebautes Haus braucht dringend eine Generalauffrischung – vor allem im Hinblick auf den Energieausweis, der nächstes Jahr kommen soll. Wir dachten auch an den Einbau einer automatischen Be- und Entlüftung. Wie hoch ist der Aufwand für Einbau und Betrieb der Anlage?

Lüftungsfachmann: Die mechanische Be-und Entlüftung setzt ein absolut dichtes Gebäude voraus. Es wird also im Zuge der Sanierung Ihres Hauses die Fassade und wohl auch die Fenster erneuert werden müssen.

H.: Damit haben wir gerechnet und auch damit, dass wir die Kosten zusätzlich zur neuen Heizung und der Gesamtrenovierung tragen müssen. Bekommen wir dafür auch einen Gegenwert?

L.: Sicher, Sie werden den tatsächlichen Mehrwert der Anlage spüren: frische Luft Tag und Nacht, dazu die Energieeinsparung aus dem Wärmerückgewinn aus der Abluft, die ansonsten mit dem Fensterkippen weggelüftet würde. Das macht gut und gerne etwa 350 Liter Heizöl pro Jahr, die Sie gar nicht erst verheizen müssen. Außerdem werden Sie nie mehr feuchte Stellen im Haus haben, die unliebsamen Keimherde für Schimmelpilze und Milben. Das dient zu guter Letzt auch der Gebäudesubstanz und somit dem Werterhalt der Immobilie.

H.: Wo wird denn das zentrale Gerät stehen und mit welchen Folgekosten haben wir zu rechnen?

L.: Bei Ihrem Haus wird der Standort der Lüftungseinheit entweder der Dachboden sein oder der Heizungskeller. Eine genaue Prüfung der Kanalführung wird die günstigste Lösung für Sie ergeben. Jedenfalls sind die Folgekosten auf den Betrieb der Anlage, also auf Ventilation und Pumpe, begrenzt. Das macht rund 3-5 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr aus. Den Filter können Sie leicht selbst reinigen oder gegebenenfalls ersetzen.

H.: Wie muss man sich denn die Wärmerückgewinnung vorstellen? Die warme Altluft aus Küche und Bad ist doch oft stark geruchsbelastet. Und: Dürfen wir später kein Fenster mehr öffnen?

L.: Die Fenster können Sie jederzeit aufmachen, um die lachende Sonne ins Zimmer zu holen. Doch Sie werden bald merken, dass sich kaum mehr das Bedürfnis einstellt, über die Fenster zu lüften, weil Sie permanent in guter und frischer Raumluft sitzen. Alt- und Frischluft werden in geschlossenen Kanalsystemen transportiert, so dass der eigentliche Wärmetausch sozusagen „hinter verschlossenen Türen“ stattfindet, eine Vermischung der beiden Luftströme und die Übertragung von Gerüchen also nicht erfolgen kann.

Finanzierungsbeispiel

Der Einbau einer kontrollierten Lüftungsanlage in den 170 Quadratmeter großen Altbau ist mit einer gründlichen Sanierung des Wohngebäudes verbunden, die künftig auch Wärmebrücken verhindern soll. Dazu gehört eine dichte Haushülle mit Fassade und Fenstern. Die Kosten dafür sind abhängig von der Beschaffenheit der Gebäudesubstanz. Deshalb sind in dem Finanzierungsbeispiel nur die reinen Investitionen für die Be- und Entlüftung enthalten. Nach den Berechnungen des Fachverbands für Energiemarketing und -Anwendung (HEA) e.V. Frankfurt am Main können diese bis zu 80 Euro pro Quadratmeter betragen. So kann die Anlage finanziert werden:

Gesamtkosten 13.600,00 €

Finanzierungsbedarf:
Finanzierung über ein Vorausdarlehen von 13.600 EUR
(Bausparsumme: 13.600 EUR )
Nominalzinssatz des Vorausdarlehens 5,30 % fest bis Zuteilung
effektiver Jahreszins 5,43 %
Zinssatz für das Bauspardarlehen 1,90 %
effektiver Jahreszins ab Zuteilung 2,53 %
Konstante monatliche Rate 136 EUR
Gesamtlaufzeit rund 11 Jahre 10 Monate



Herr Frank Weber
Tel.: 0711 662-1470
Fax: 0711 662-1334
E-Mail: frank.weber@ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische AG
Gutenbergstraße 30
70176 Stuttgart
http://www.ww-ag.de/

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