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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.05.2007
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Generation Gold? Bürger ab 50 überschätzen ihre Alterseinkünfte

  • Schon heute verfügt jeder dritte Rentnerhaushalt über weniger als 1.000 Euro
  • Professionelle Beratung in der privaten Altersvorsorge selten gefragt

Golden Ager: diese gängige Bezeichnung für Menschen ab 50 Jahren suggeriert große finanzielle Sicherheit im Alter. Doch die Aussichten für den künftigen Ruhestand sind heute keineswegs mehr so golden, wie es der Name vermuten lässt. Der Grund: Jeder zweite Berufstätige rechnet im Alter mit monatlichen Nettoeinnahmen zwischen 1.000 und 2.000 Euro. Doch schon heute verfügt jeder dritte Rentnerhaushalt nur über Nettoeinkünfte von weniger als 1.000 Euro. Auch das ersparte Vermögen kann bei einem Großteil der künftigen Ruheständler die Versorgungslücke nicht schließen. Bei gut 40 Prozent der Betroffenen liegen die Ersparnisse unter 10.000 Euro. Traumhafte Reisen, kostspielige Hobbies und eine umfassende Gesundheitsversorgung rücken damit für viele von ihnen in weite Ferne. Dies zeigt der „Kundenkompass Vermögensanlage ab 50“ der Delta Lloyd Deutschland AG und des F.A.Z.-Instituts.

Gesetzliche Rente Haupteinnahmequelle

Zwar ist vielen Menschen über 50 Jahren die Dringlichkeit einer finanziellen Absicherung für das Alter bewusst, doch Konsequenzen ziehen daraus nur wenige. Der repräsentativen Studie zufolge verlassen sich 75 Prozent der älteren Bürger immer noch weitgehend auf die gesetzliche Rente. Insgesamt planen nur knapp vier von zehn Befragten, einen Teil des Ersparten in den nächsten drei Jahren in ein Altersvorsorgeprodukt zu investieren. Doch gerade dem privaten Vermögensaufbau kommt im Hinblick auf die finanzielle Sicherheit im Ruhestand ein hoher Stellenwert zu. Zudem treffen viele ältere Bürger bei der Vermögensanlage gravierende Fehlentscheidungen: 64,6 Prozent der Rentner und Pensionäre und 59,4 Prozent der berufstätigen Golden Ager setzen überwiegend auf kurzfristige Anlagen und verschenken so höhere Renditen, die ihre finanzielle Situation im Alter deutlich verbessern könnten.

Grafik: (Siehe Downloadbereich)

Professionelle Beratung noch wenig genutzt

Eine Lösung der Finanzierungsfragen durch die professionelle Hilfe eines Vermögensberaters zieht bisher nur eine Minderheit der Befragten in Betracht. Die meisten älteren Bürger verlassen sich bei der Wahl ihrer Altersvorsorgestrategie allein auf ihr eigenes Urteil oder das ihres Lebenspartners (74,2 Prozent). Nur jeder Fünfte holt zusätzliche Informationen von Verwandten und Bekannten ein, lediglich 5 Prozent vertrauen auf den Rat eines professionellen Vermögensverwalters.

Vor allem Besserverdiener kümmern sich lieber selbst um ihre Altersvorsorge und ziehen dazu Medien und Informationen von Verbraucherschutzorganisationen zu Rate. Ein durchdachtes Konzept, das alle Lebenslagen des Alters und finanziellen Bedürfnisse berücksichtigt, liegt den Entscheidungen der selbstständigen Golden Agers aber nur sehr selten zu Grunde. Dadurch können trotz privater Vorsorge finanzielle Versorgungslücken im Alter entstehen – und sich die künftigen Rentner in falscher Sicherheit wiegen.

Golden Ager träumen von Reisen

Eine unzureichende Finanzplanung für das Alter gefährdet lang gehegte Pläne für den Lebensabend. Den Traum eines ausgedehnten Urlaubs wollen sich die meisten Bürger ab 50 Jahren in den ersten Jahren des Ruhestands erfüllen. Fast zwei Drittel der Befragten wollen nach dem Eintritt in das Rentenalter reisen. Wenn bis dahin die Anwartschaften für den Lebensunterhalt nicht in genügender Weise aufgebaut sind, fallen Luxusausgaben wie diese als erstes dem Sparzwang zum Opfer. Denn mit dem zunehmenden Alter steigen für alle Einkommensklassen die Ausgaben für medizinische Behandlungen. Eine Tatsache, der nur mit einer soliden Finanzplanung zu begegnen ist.

Vor allem Männer denken eher daran, was sie sich im Alter einmal leisten wollen. Sie planen deutlich häufiger größere Ausgaben für Konsum oder Freizeit als Frauen. Das gilt in besonders hohem Maße für Reisen, Ersparnisse für Angehörige, Wohnungsinventar und Autokäufe. Umkehrt planen mehr Frauen als Männer, Geld für medizinische Behandlungen auszugeben. Sie denken also eher an mögliche notwendige Ausgaben für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit in der Zukunft als an die Erfüllung von Konsumwünschen.

Grafik: (Siehe Downloadbereich)



Frau Martina Faßbender
Tel.: 0611 773 25 71
Fax: 0611 773 2968
E-Mail: martina.fassbender@deltalloyd.de

Delta Lloyd Deutschland AG
Wittelsbacherstr. 1
65189 Wiesbaden
www.deltalloyd.de

Über Delta Lloyd:

Delta Lloyd Deutschland ist hundertprozentige Tochter der Delta Lloyd Groep, Amsterdam, und damit Teil der britischen Aviva-Gruppe. Das Unternehmen bietet aus einer Hand ein breites Spektrum an Finanz-, Anlage- und Vorsorgeprodukten sowie kompetente Beratung in allen Finanzfragen. Zur Delta Lloyd Gruppe gehören in Deutschland neben der Delta Lloyd Leben und der Hamburger Leben, einer Pensionskasse und einer Beratungs­gesellschaft für betriebliche Altersvorsorge auch eine Bank mit Schwerpunkt Private Banking, eine Kapitalanlagegesellschaft sowie eine Immobiliengesellschaft und ein Vermittler von Immobilienfinanzierungen.

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