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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 06.12.2007
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Gesetzliche Pflegeversicherung seit 1995

Die Pflegeversicherung ist die jüngste gesetzliche Fürsorgeeinrichtung in Deutschland und war seinerzeit gleichsam das I-Tüpfelchen im Sozialstaat. Eingeführt wurde sie zum 1. Januar 1995 auf Drängen des damaligen Arbeits- und Sozialministers Norbert Blüm, des großen Alten Mannes im Sozialstaat Deutschland. Zudem war die Pflegeversicherung, nach Rente und Gesundheit, die letzte auf der aktuellen politischen Reformagenda. Aus gutem Grund. Denn ob nun Alter, Krankheit oder Hilfsbedürftigkeit – die Gründe für den Umbau sind immer die gleichen: eine demografische Schieflage wegen des rasanten Anstiegs von Alten und Älteren in unserer Gesellschaft und die daraus resultierenden Finanzierungsprobleme jedweder besagter Fürsorgeinstanzen.

Doch es ist zweifelhaft, dass die künftigen Finanzierungsprobleme durch die jetzige Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung wirklich gelöst werden. Das sieht im Übrigen auch SPD-Sozialexperte Karl Lauterbach so. Im bereits erwähnten Zeitschrifteninterview sagte er nämlich ebenfalls: „Die Finanzierungsprobleme sind nicht gelöst, weil es nicht gelungen ist, privat Versicherte stärker an der Finanzierung des Solidarsystems zu beteiligen.“ Auch wenn die Finanzierungsideen vom SPD-Strategen Lauterbach, wonach man privat Pflegeversicherte gefälligst in das allgemeine Fürsorgesystem einbinden soll, höchst umstritten und letztlich auch nicht realisierbar sind, so hat der wackere Kölner Professor sicherlich in einem Recht: Der aktuelle Umbau wird die Finanzierungsprobleme nicht auf immer und ewig lösen können, sondern voraussichtlich nur das Pflaster auf eine ziemlich schmerzende Wunde sein.

Deshalb gilt gleich mehreres: Nach der Reform ist vor der Reform. Nicht nur bei der gesetzlichen Pflege, sondern auch bei Rente und Gesundheit. Deshalb ist es nach wie vor ratsam, möglicherweise mehr denn je: Auch im Hinblick auf eine mögliche Pflegebedürftigkeit speziell im Alter müssen die Menschen ihre private Vorsorge erheblich verstärken. Zum Glück gibt es eine Reihe leistungsstarker und kostengünstiger Vorsorgeinstrumente, um den eigenen Pflege-GAU im Alter oder sogar früher zu verhindern.



Frau Antje Schweitzer
Tel.: 0221-2015-153/-229
Fax: 0221-2015-138
E-Mail: aschweitzer@ovb.de

OVB Vermögensberatung AG
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50667 Köln
www.ovb.de

Über die OVB Holding AG

Die OVB Holding AG mit Sitz in Köln ist einer der führenden europäischen Finanzvertriebe. Seit ihrer Gründung im Jahr 1970 steht die kundenorientierte Beratung privater Haushalte hinsichtlich Versicherungsschutz, Vermögensauf- und -ausbau, Altersvorsorge und Immobilienerwerb im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit. Derzeit berät die OVB europaweit 2,5 Mio. Kunden und arbeitet mit über 100 renommierten Produktpartnern zusammen. Die OVB Holding AG ist aktuell in insge-samt 14 Ländern aktiv und beschäftigt über 9.600 Mitarbeiter. In 2006 erwirtschaf-tete das Unternehmen, das seit Juli 2006 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) notiert ist, Gesamtvertriebsprovisionen in Höhe von 213,3 Mio. Euro sowie ein EBIT von 24,1 Mio. Euro.



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