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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 13.11.2007
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Gesundheitsreformen reichen nicht aus: Die Zukunft aktiv mitgestalten!

Die Zukunftswerkstatt GKV gestaltet neue, kreative Konzepte

Hamburg, November 2007. Wettbewerbsvorteile durch Leistungsverträge, eine stärkere Verantwortung der Versicherten durch Anreizsysteme und neue Maßstäbe für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei der Finanzierung der GKV: Das sind die drei Trendthemen, die rund zehn Vorstände und Branchenexperten der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Zukunftswerkstatt GKV für das Jahr 2008 identifiziert haben. Die Ergebnisse des vierten Zyklus der Zukunftswerkstatt sind im aktuellen Branchenreport GKV zusammengefasst, der gerade von der Hamburger Alternus Gesellschaft veröffentlicht wurde.

Die Gesetzliche Krankenversicherung unterliegt einem rapiden Wandel. In den vergangenen Jahren hat sich das Reformtempo beschleunigt. Auch der jüngste Gesundheitskompromiss der Großen Koalition mit der Einführung des Gesundheitsfonds wird nicht lange Bestand haben. Umso wichtiger ist es für Gesetzliche Krankenversicherungen, die Zukunft mitzugestalten, über die aktuellen Reformen hinauszudenken und kreative Konzepte vorzustellen. Der Blick über den Tellerrand ist dabei von immenser Bedeutung. Neue Impulse und Visionen verspricht sich die Zukunftswerkstatt auch durch die Öffnung des Mitgliederkreises für die Privaten Krankenversicherungen: Am 21. Februar 2008 startet die neue Runde der Zukunftswerkstatt Krankenversicherungen (ehemals GKV) im Hause der Deutschen BKK in Wolfsburg.

Wettbewerbsvorteile durch Leistungsverträge

Durch veränderte Klinikstrukturen sind Milliardeneinsparungen im Gesundheitssystem möglich. Insbesondere bei öffentlichen Krankenhäusern gibt es Qualitäts- und Preispotenziale, die noch nicht gehoben werden. So könnte beispielsweise ein ausgefeilter Klinikführer mit einer Sternebewertung die Transparenz deutlich erhöhen. In die Bewertung sollten medizinische Qualitätsaspekte, Service-Dienstleistungen und das Preis-Leistungs- Verhältnis eingehen. Zur Steuerung der Behandlung und zur effizienteren Allokation der Ressourcen müssen die Krankenkassen frühzeitiger involviert werden.

Stärkung der Eigenverantwortung der Versicherten – durch Anreizsysteme

Die neuen Tarifangebote der Gesetzlichen Krankenkassen sind stark vom Marketing beeinflusst. An ihre Stelle sollten verpflichtende Anreizsysteme treten, die neben Boni auch spürbare Nachteile bei ungesunden oder unwirtschaftlichen Patientenverhalten enthalten. Gleichzeitig muss für den Versicherten Kosten- und Qualitätstransparenz hergestellt werden. Eine denkbare Variante für neue Tarife ist das „Handymodell“. Bei diesem Modell können Versicherte ein Gratishandy und Dienstleistungen rund um die mobile Telefonie erhalten, wenn sie im Gegenzug eine stärkere Steuerung durch die Krankenkassen akzeptieren.

Finanzierung der GKV – neue Maßstäbe für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Wenn am bestehenden Finanzierungsmodell der GKV keine gravierenden Veränderungen vorgenommen werden, sind künftig Beitragssatzsteigerungen und/oder Leistungskürzungen unausweichlich. Neben dem Wegfall versicherungsfremder Leistungen sind daher eine Ausweitung der Beitragsbemessungsgrenze und der Beitragspflicht auf sämtliche Einkommensarten notwendig. Der Arbeitgeberbeitrag sollte von der Lohnsumme abgekoppelt und auf Gewinngrößen abgestellt werden. Mittel- und langfristig sollten Elemente der Kapitaldeckung das traditionelle Umlageverfahren ergänzen.

Das Resultat von Executive-Meetings und Work-Camps der Zukunftswerkstatt ist vor kurzem erschienen – im neuen Branchenreport GKV 2008. Er enthält neben einem Rückblick auf Projekte des vergangenen Jahres die ausführlichen Langfassungen der drei Trendthemen. Sie werden durch Experteninterviews und ausführliche Statements von Vorständen der GKV und Branchenspezialisten ergänzt. Bestellung des Reports sowie weitere Informationen unter www.alternus.de

Über die Zukunftswerkstätten

Die Zukunftswerkstatt GKV ist ein von der Alternus Gesellschaft initiierter und organisierter Veranstaltungszyklus, der sich bis dato noch aus Mitgliedsunternehmen der Gesetzlichen Krankenversicherungen und Branchenspezialisten zusammensetzt; ab 2008 wird die Zukunftswerkstatt um die Privaten Krankenversicherungen erweitert. Die Zukunftswerkstatt dient als Katalysator für einen strategischen Dialog zur Reflektion der eigenen Position und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit.

Die beteiligten Unternehmen können durch das Mitwirken in der Zukunftswerkstatt ihre eigenen Geschäftsprozesse beschleunigen und somit generell die Arbeit effizienter gestalten. Darüber hinaus gewinnen die Mitglieder und Kooperationspartner durch diese enge Zusammenarbeit neue Denkansätze und Vorgehensweisen.

Die Zukunftswerkstatt erzeugt Ergebnisse, die von den Mitgliedsunternehmen unmittelbar genutzt und in die betriebliche Praxis umgesetzt werden können. Zu den Ergebnistypen gehören beispielsweise Vorgehens- und Realisierungskonzepte, Proof of Concepts und Studien.



Frau Tanja Pawlas
Tel.: +49 (0) 40 - 530 27 05 -66
Fax: +49 (0) 40 - 530 27 05 - 89
E-Mail: tanja.pawlas@alternus.de

Alternus GmbH
Alter Teichweg 15
22081 Hamburg
Deutschland
www.alternus.de

Über Alternus

Alternus ist eine umsetzungsorientierte Managementberatung mit hoher Fach- und IT-Kompetenz. Die eigentümergeführte Gesellschaft zentralisiert Ihr Know-How für die Branchen Versicherungen, Gesundheitswirtschaft und Kreditinstitute. Das Geschäftsmodell basiert auf einem Komplementärprinzip aus Beratung, Dialog und Research. In der strategischen Beratung ist Alternus ein kompetenter Partner bei der Standortbestimmung und Positionierung. Technologische Weichenstellungen werden unterstützt, zukunftsfähige Systeme empfohlen und IT-Managementprozesse und -strukturen auf neue Herausforderungen ausgerichtet. Der Dialog-Bereich konzentriert sich auf die von Alternus organisierten und geleiteten Zukunftswerkstätten, die seit sieben Jahren als zuverlässige Trendbarometer für die jeweiligen Branchen dienen. Im Mittelpunkt des Research-Bereichs stehen die Erstellung von Trend- und Benchmark-Studien sowie unternehmensindiviuelle Analysen und Recherchen. Weitere Informationen unter: www.alternus.de

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