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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 24.01.2007
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Grundsicherung als Sockelrente

Vor 50 Jahren wurde die dynamische Rente eingeführt, indem die Rentenleistungen an die allgemeine Lohnentwicklung angepasst wurden. Damit wurde die gesetzliche Rente zu einer Lebensstandardsicherung ausgebaut. „Der gesellschaftspolitische Erfolg des Modells der Sozialen Marktwirtschaft hängt untrennbar mit diesem Ausbau der Alterssicherung zusammen,“ würdigt der Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Thomas Dörflinger (MdB), die sozialpolitische Weichenstellung von 1957.

Es müsse allerdings auch gesehen werden, dass angesichts des demographischen Wandels und einer anhaltend hohen Sockelarbeitslosigkeit die Rente nicht erst in den letzten Jahren an Dynamik verloren habe. Es reiche offensichtlich nicht mehr aus, sich auf die unter anderem durch den Nachhaltigkeitsfaktor gedämpften Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung allein zu verlassen. Sie sei, so Dörflinger, ist immer noch das bedeutendste Element einer auf Lebensstandardsicherung ausgerichteten Altersvorsorge. Doch zumindest für die jüngeren Erwerbstätigen sei inzwischen die zusätzliche private Altersvorsorge zu einer Selbstverständlichkeit geworden.

„Für das Kolpingwerk Deutschland ist es nicht akzeptabel, die auftretenden Lasten vor allem zu privatisieren oder durch stetig ansteigende Beitragssätze zu kompensieren,“ betont Dörflinger. Daher habe das Kolpingwerk Ende 2006 rentenpolitische Eckpunkte vorgelegt, in denen die Einführung einer bedingungslosen Grundsicherung aus Steuermitteln als Sockelrente gefordert werde. Die leistungsbezogene Rente aus der zur Erwerbs-tätigen-Pflichtversicherung auszubauenden zweiten Säule wird dazu addiert. Eine Beitragszahlung sichert anders als bisher schon ab dem ersten Euro eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus. Von der auf Erwerbseinkünfte bezogenen zweiten Säule wird so Druck genommen. „Unser Modell hat den Charme, dass die Beitragssätze um mehrere Punkte sinken könnten, ohne dass der gegenwärtige Leistungsumfang der gesetzlichen Rentenversicherung abnehmen muss und Freiräume für die betriebliche und private Altersvorsorge entstehen,“ fasst Dörflinger den Ansatz des Kolpingwerkes zusammen. Mit der dadurch erhofften Entspannung auf dem Arbeitsmarkt kann die gesetzliche Rentenversicherung auch nach 50 Jahren dynamischer Rente ihrer Funktion gerecht werden.



Referent für Öffentlichkeitsarbeit und innerverbandliche Kommunikation
Herr Heinrich Wullhorst
Tel.: +49 (0) 221 / 207 01-241
E-Mail: heinrichwullhorst@kolping.de

Kolpingwerk Deutschland gGmbH
Kolpingplatz 5-11
50667 Köln
Deutschland
www.kolping.de

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