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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 07.03.2008
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IBB erzielte 2007 Rekordergebnis

- Förderbank mit neuen Angeboten für Berliner Unternehmen -

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat im Geschäftsjahr 2007 ein Rekordergebnis erzielt. „Im Berichtsjahr haben wir mit einem wirtschaftlichen Ergebnis von 235,1 (Vorjahr: 148,7) Mio. EUR und einem Jahresüberschuss von 126 (Vorjahr: 92,6) Mio. EUR ein absolutes Spitzenergebnis in der 84jährigen Geschichte des IBB und ihrer Vorgängerinstitute erzielt“, sagte Prof. Dr. Dieter Puchta, Vorsitzender des Vorstandes, auf der Bilanzpressekonferenz der Landesförderbank am Freitag in Berlin. Der Bilanzgewinn in Höhe von 123,4 Mio. EUR wird an das Land Berlin abgeführt. Zusätzlich hat die IBB für das Land Berlin Förderleistungen in Höhe von 109,1 (Vorjahr: 56,1) Mio. EUR erbracht, so dass dem Land insgesamt Leistungen von über 230 Mio. EUR zur Verfügung gestellt wurden. Dies war viermal so viel wie im Vorjahr.

Zum Jahresabschluss 2007 erklärte Puchta, man habe bereits den Wegfall von Ergebnisbeiträgen aus der Verzinsung der Stillen Einlage der IBB bei der Landesbank Berlin zu spüren bekommen. Diese Erträge lagen 2007 um 30,4 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Dies konnte allerdings durch die Erträge aus der erfolgreich realisierten Veräußerung der Gewerbesiedlungs-Gesellschaft mbH (GSG) von 123,4 Mio. EUR deutlich überkompensiert werden. Da die Bank in Zukunft keine Erträge aus der Verzinsung der Stillen Einlage mehr erhalte, werde sich die IBB noch stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Dazu gehören in erster Linie der Ausbau des bestehenden Geschäfts sowie die Entwicklung und Realisierung neuer Angebote in den Geschäftsfeldern Wirtschaftsförderung und Immobilien. Zudem wird die Förderbank die darlehens- und beteiligungsbasierte Wirtschaftsförderung weiter vorantreiben sowie das Kundenspektrum - zum Beispiel um Unternehmen der Kreativwirtschaft –kontinuierlich erweitern.

Insgesamt unterstützte die IBB die Berliner Wirtschaft im letzten Jahr mit Finanzierungszusagen in Höhe von 323,1 Mio. EUR für Einzeldarlehen, Beteiligungen und Bürgschaften (69 %) sowie Zuschüsse (31 %). Puchta erklärte, dass die IBB aufgrund der internationalen Finanzmarktkrise 2007 bewusst auf die Vergabe von Globaldarlehen verzichtet habe. 2006 hatten diese noch einen Anteil von 200 Mio. EUR an den Finanzierungszusagen. Vergleicht man die Finanzierungszusagen des Jahres 2007 mit denen des Vorjahres ohne Berücksichtigung der Globaldarlehen, so lagen die Zusagen im Berichtsjahr um 76,8 Mio. EUR (31,15 %) über denen des Jahres 2006.

Im Einzelnen lagen die Finanzierungszusagen bei den Existenzgründungen im Berichtsjahr bei 4,1 Mio. EUR, was einen Zuwachs von 21 % gegenüber dem Vorjahr (3,4 Mio. EUR) bedeutete. Eine deutliche Zunahme der Finanzierungszusagen um rund ein Drittel erfolgte für Wachstumsunternehmen, hier konnte eine Erhöhung um 78 Mio. EUR auf 316,7 Mio. EUR erzielt werden. Die Zusagen zur Stabilisierung von Unternehmen mit vorübergehenden Liquiditätsengpässen sanken im Berichtsjahr dagegen um 0,5 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR. ab.

Der Vorstandsvorsitzende betonte, dass es der IBB bei den Finanzierungszusagen im Geschäftsfeld Wirtschaftsförderung gelungen sei, den Anteil der Darlehen und Beteiligungen am Gesamtfinanzierungsvolumen gegenüber den Zuschüssen bei rund 70 % zu stabilisieren. Dies sei umso erfreulicher, wenn man bedenkt, dass der Anteil der Darlehen und Beteiligungen in den Jahren 2003 noch bei 12 % und 2004 bei 13 % gelegen habe.

Angesichts des positiven Investitionsklimas in Berlin rechnet er auch für das Geschäftsjahr 2008 mit einer starken Nachfrage nach den Finanzierungsangeboten seines Unternehmens. Hier habe die Bank verschiedene Neuerungen im Angebot. So habe die IBB im Rahmen ihres KMU-Fonds ein stark reduziertes Bearbeitungsverfahren erarbeitet. Die Zustimmung des Senats sei am 4. März 2008 erfolgt, so dass Unternehmen nun Kleinstkredite von bis zu 10.000 EUR noch schneller und unbürokratischer erhalten können.

Wesentliche Neuerungen hat die IBB auch für Unternehmen der Berliner Kreativwirtschaft zu bieten. Eigens für diese rasch wachsenden Unternehmen hat die Bank gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen den VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin aufgelegt. Dieser deutschlandweit erste Wagniskapitalfonds für die Kreativwirtschaft ist mit 30 Mio. EUR ausgestattet.

Im Geschäftsfeld Immobilien intensivierte die IBB im Berichtsjahr die aktive Betreuung der Bestandskunden. Puchta kündigte an, dass die 2007 gestarteten Pilotprogramme „Energetische Gebäudesanierung“ und „Seniorengerechtes Wohnen“ auch 2008 fortgesetzt werden. Damit sollen Eigentümer von Mietwohngebäuden in die Lage versetzt werden, ihre Immobilien für die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft und die wachsenden energiewirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen auszustatten. „Im Bereich der energetischen Gebäudesanierung ist die IBB zudem eine Kooperation mit der Berliner Energieagentur eingegangen“, sagte der IBB-Vorstandsvorsitzende. „Sie bietet den Investoren eine fachkundige energetische Beratung in Ergänzung zu unseren Finanzierungsangeboten.“

Puchta sagte, dass sich das Land heute den Herausforderungen integrierter Stadtentwicklung stellt. Dabei wird das Zusammenspiel von Instrumenten etwa der Städtebauförderung, der Wohnungswirtschaft, des Umweltschutzes wie auch der Wirtschaftsförderung gezielt eingesetzt, um den Wirtschaftsstandort und die Lebensbedingungen in Berlin nachhaltig zu verbessern. In diesem Zusammenhang bereitet die IBB für 2008 gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung neue maßgeschneiderte Finanzierungslösungen vor, die insbesondere helfen sollen, einen Teil der Mittel aus den Europäischen Strukturfonds, die bislang in Form von Zuschüssen vergeben wurden, in revolvierender Form einzusetzen. In der Wirtschaftsförderung, haben sich diese Finanzierungsinstrumente bereits bewährt.



Herr Christian Hartwich
Tel.: 030/21 25-29 54
Fax: 030/21 25-29 02
E-Mail: presse@ibb.de

Investitionsbank Berlin (IBB)
Bundesallee 210
10719 Berlin
www.ibb.de

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