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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 26.01.2010
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Im letzten Börsenjahrzehnt konnten Anleger mit vielen deutschen Titeln Gewinn machen

Mit dem vergangenen Börsenjahrzehnt verbinden Anleger vor allem eins: zwei große Börsenkrisen. Diese gingen auch an deutschen Aktien nicht spurlos vorbei. Dennoch konnten Anleger mit einigen Titeln stolze Gewinne erzielen, wenn sie diese vom 31. Dezember 1999 bis 31. Dezember 2009 im Depot hielten. Das ergab eine Analyse des unabhängigen Research-Unternehmens SRH AlsterResearch AG im Auftrag der Börsen Hamburg und Hannover.

Bijou Brigitte überrascht

Spitzenreiter unter den deutschen Aktien in der zurückliegenden Börsendekade mit einem Plus von 1.814 Prozent war die SolarWorld AG. Eine Überraschung folgt auf Platz zwei: das Hamburger Modeschmuck-Unternehmen Bijou Brigitte. Bereits 1988 ging Bijou Brigitte in Hamburg an die Börse. Trotz eines signifikanten Kursrückgangs von 2006 bis 2008 hat das Unternehmen "die Kurve gekriegt" und erzielte in den letzten zehn Jahren insgesamt eine Performance von 1.381 Prozent. Unter den 50 deutschen Top-Performern im letzten Börsenjahrzehnt befinden sich sieben Unternehmen mit Sitz in Hamburg, sechs aus Niedersachen und eines aus Schleswig-Holstein. "Der norddeutsche Raum stellte im vergangenen Börsenjahrzehnt mehr als ein Viertel der 50 Top-Performer Deutschlands und zeigte sich krisenfest", so Oliver Drebing von der SRH AlsterResearch AG. Die meisten Aktien mit der besten Wertentwicklung, nämlich jeweils zehn, kommen aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Analyse durch Akquisitionen schwierig

Von den 50 deutschen Aktien mit der besten Performance im vergangenen Börsenjahrzehnt erzielten alle ein Plus. "Allerdings war das letzte Börsenjahrzehnt auch gekennzeichnet durch Übernahmen. Bankwerte wie die Dresdner Bank oder die HypoVereinsbank wurden bei der Auswertung nicht berücksichtigt. Aber auch andere Bankaktien schafften es nicht unter die Top 50 − ihre Wertentwicklung litt stark unter der jüngsten Finanzkrise", so Drebing.

Betrachtet man die Unternehmen nach Größe, ist die starke Performance der mittelgroßen Gesellschaften auffällig. Die meisten Spitzenperformer stellen mit 17 Stück Titel aus dem aktuellen MDAX, gefolgt von 13 aktuellen DAX-Werten. "Die DAX-Titel finden sich hauptsächlich im unteren Mittelfeld wieder, was angesichts der negativen DAX-Performance in den letzten zehn Jahren nicht überrascht. Erstaunlich ist, dass acht Titel zu den Top-Performern zählen, die aktuell in keinem der großen deutschen Börsenindizes gelistet sind", sagt Drebing. Dazu zählen unter anderem Bijou Brigitte, der Recycling- und Sekundärrohstoff-Spezialist Interseroh, der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB und die Hamburger Weinhandelsgruppe Hawesko. "Es lohnt sich also, auch abseits der ausgetretenen Pfade nach chancenreichen Aktien zu schauen", erklärt Drebing.

Gute Konditionen an den Börsen Hamburg und Hannover

Wer im neuen Börsenjahr auf Aktien setzen möchte, dem empfiehlt sich ein Blick auf die Börsen Hamburg und Hannover. "Wir haben im November 2009 unser Preismodell im Segment Aktien geändert. Für die meisten Orders entfällt nun die Courtage - und das bei bestem Service", sagt Dr. Sandra Lüth, Geschäftsführerin der Börsen Hamburg und Hannover. So können DAX-Werte bis zu einem Ordervolumen von 50.000 Euro und Titel vieler weiterer Indizes wie zum Beispiel dem MDAX oder dem EuroStoxx50 bis 25.000 Euro courtagefrei gehandelt werden. Norddeutschland lohnt sich also für Anleger - sowohl was die Aktien als auch was den Handel mit ihnen betrifft.

Die 50 Top-Performer deutsche Aktien im letzten Börsenjahrzehnt

Platz

Name

Performance

Bundesland/Sitz der Gesellschaft

1

SolarWorld

1814%

Nordrhein-Westfalen

2

Bijou Brigitte

1381%

Hamburg

3

Puma

1280%

Bayern

4

K+S

1105%

Hessen

5

Fuchs Petrolub

1048%

Baden-Württemberg

6

Salzgitter

628%

Niedersachsen

7

Interseroh

465%

Nordrhein-Westfalen

8

Rofin-Sinar

392%

Hamburg

9

Vossloh

371%

Nordrhein-Westfalen

10

KSB Vz.

307%

Rheinland-Pfalz

11

Biotest Vz.

296%

Hessen

12

H&R Wasag

284%*

Nordrhein-Westfalen

13

Krones

280%

Bayern

14

CTS Eventim

254%**

Bayern

15

Fielmann

244%

Hamburg

16

Drägerwerk

234%

Schleswig-Holstein

17

Rational

229%***

Bayern

18

Bilfinger Berger

206%

Baden-Württemberg

19

Rheinmetall

198%

Nordrhein-Westfalen

20

Aurubis / Norddt. Affinerie

193%

Hamburg

21

Stada

171%

Hessen

22

United Internet

151%

Rheinland-Pfalz

23

MVV Energie

134%**

Baden-Württemberg

24

Pfeiffer Vacuum

129%

Hessen

25

Sartorius

121%

Niedersachsen

26

Merck

113%

Hessen

27

Volkswagen Vz.

110%

Niedersachsen

28

Beiersdorf

107%

Hamburg

29

Adidas

103%

Bayern

30

Continental

93%

Niedersachsen

31

Hugo Boss Vz.

89%

Baden-Württemberg

32

Leoni

87%

Bayern

33

Rhön-Klinikum

86%

Bayern

34

Morphosys

86%

Bayern

35

Gildemeister

85%

Nordrhein-Westfalen

36

E.ON

81%

Nordrhein-Westfalen

37

RWE

75%

Nordrhein-Westfalen

38

BASF

70%

Rheinland-Pfalz

39

Fresenius SE

69%

Hessen

40

Henkel

68%

Nordrhein-Westfalen

41

Porsche Vz.

67%

Baden-Württemberg

42

Hochtief

61%

Nordrhein-Westfalen

43

Linde

61%

Bayern

44

MAN

48%

Bayern

45

Hawesko

47%

Hamburg

46

Dyckerhoff Vz.

39%

Hessen

47

Volkswagen St.

38%

Niedersachsen

48

R-Stahl

30%

Baden-Württemberg

49

Hannover Rück

29%

Niedersachsen

50

Jungheinrich

28%

Hamburg

Quelle: SRH Alsterresearch AG, Dez. 1999 bis Dez. 2009; Kursentwicklung ohne Berücksichtigung von Dividendenzahlungen und Wiederanlagen

* Performance ab Jan. 2000

** Performance ab Feb. 2000

*** Performance ab März 2000




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Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
www.fondsboersedeutschland.de

An den Börsen Hamburg und Hannover sind über 10.000 Wertpapiere gelistet, darunter Aktien, offene Fonds, Anleihen, Options- und Genussscheine sowie Zertifikate. Zudem lassen sich über die speziellen Handelsplattformen Fondsbörse Deutschland und Policenbörse Deutschland geschlossene Fonds bzw. Kapitallebens- und Rentenversicherungen handeln. Zu den Handelsteilnehmern der beiden Börsen zählen mehr als 150 in- und ausländische Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen.

Die Börsen Hamburg und Hannover erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

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