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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 19.11.2009
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Innovative Legitimationsverfahren im OnlineBanking

Stadtsparkasse München führt das OnlineBanking mit “ChipTAN comfort“ und “qualifizierter elektronischer Signatur“ ein

Die Stadtsparkasse München führt zusätzlich zwei innovative und zukunftsweisende Sicherungsverfahren für das OnlineBanking ein. Diese beiden neuen Verfahren, "chipTAN comfort" und "qualifizierte elektronische Signatur", entsprechen den neuesten Standards des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) und ergänzen die bekannten Verfahren mit indizierten, also vorgegebenen Transaktionsnummern (iTAN) und HBCI. Die neuen Verfahren verbessern unter anderem den Schutz vor Angriffen von Betrügern, die mittels sogenannter Trojaner auf den PC des Nutzers zugreifen (Phishing).

"Wir bieten unseren Kunden damit Lösungen auf dem technisch neuesten Stand. Die Zahl unserer OnlineBanking-Nutzer steigt stetig an und die Sicherheit beim OnlineBanking ist für unser Haus ein wichtiges Thema. Die Einführung der neuen Verfahren ist eine vorbeugende Maßnahme für die Zukunft", so Joachim Ebener, Vorstand der Stadtsparkasse München.

Das chipTAN comfort-Verfahren ist eine Weiterentwicklung des bewährten iTAN-Verfahrens: Online-Aufträge werden mit einer vom Kunden selbst erzeugten auftragsbezogenen TAN freigegeben. Dies ersetzt die bisherigen papierhaften TAN-Listen und ermöglicht einen leichteren Online-Kontozugang auch von unterwegs, ohne die TAN-Liste bei sich zu haben.

Der Kunde erzeugt die TAN mit Hilfe eines chipTAN-Lesegerätes und seiner SparkassenCard. Dazu erfasst er wie gewohnt einen Auftrag im OnlineBanking der Sparkasse. Ausgewählte Auftragsdaten werden von der Banking-Anwendung zusammengefasst und in eine Grafik umgewandelt – ähnlich einem Strichcode. Über optische Sensoren am chipTAN-Leser werden die Daten ausgelesen, auf den Chip der SparkassenCard übertragen und zum Errechnen einer individuellen TAN für die gewünschte Transaktion verwendet. Hierzu führt der Kunde seine SparkassenCard in das Lesegerät ein und hält es an die Grafik auf seinem Computer-Bildschirm. Nach erfolgreicher Übertragung werden die Auftragsdaten zur Kontrolle und Bestätigung nochmals angezeigt. Die Banking-Anwendung akzeptiert lediglich diese individuell erzeugte TAN für den erfassten Auftrag. Baldmöglichst sollen auch chipTAN-Leser für sehbehinderte Kunden angeboten werden.

Kunden, die chipTAN comfort nutzen wollen, können sich kostenlos in einer der Geschäftsstellen oder Betreuungseinheiten der Stadtsparkasse München dazu freischalten lassen und erhalten den chipTAN-Leser zum Selbstkostenpreis von 9,90 Euro.

Neu bietet die Stadtsparkasse München als eine der ersten Banken in Deutschland das OnlineBanking auch mit qualifizierter elektronischer Signatur an. Hierzu wird mittels der persönlichen Signaturkarte, einer Signatursoftware und einem Chipkartenleser per Mausklick eine qualifizierte elektronische Signatur erzeugt. Diese ist rechtlich der eigenhändigen Unterschrift gleichgestellt und ersetzt bei Online-Transaktionen die Eingabe einer Transaktionsnummer. Insbesondere Geschäftskunden können die elektronische Signatur für verschiedenste Bereiche einsetzen: Beispielsweise für das Signieren und Verschlüsseln elektronischer Nachrichten oder die Teilnahme an Ausschreibungen über Online-Portale.

Interessenten für eine qualifizierte elektronische Signatur berät die Stadtsparkasse München individuell. Die Jahresgebühr beträgt 19,75 Euro.

Weitere Informationen zum OnlineBanking mit "chipTAN comfort“ und "qualifizierter elektronischer Signatur“ finden Sie im Internet unter: www.sskm.de/goto/chiptan bzw. www.sskm.de/goto/signatur.

Ausführliche Informationen und Sicherheitshinweise zum OnlineBanking erhalten Sie unter:
www.sskm.de/goto/sicherheit.



Herr Dr. Joachim Fröhler
Pr
Tel.: 089/21 67-61 62
E-Mail: presse@sskm.de

Stadtsparkasse München
Sparkassenstr. 2
80331 München, Stadt
www.sskm.de




Das Lesegerät überträgt die codierten Auftragsdaten vom Bildschirm auf den Chip der Sparkassenkarte, der damit eine individuelle Transaktionsnummer errechnet.
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