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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.09.2008
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Junge Leute und RiesterRente: Für viele fast zum Nulltarif zu haben

Auch Auszubildende, Wehr- und Ersatzdienstleistende sowie Studenten können von staatlich geförderter Vorsorge profitieren / 200 Euro Sonderzulage machen Vertragsabschluss jetzt noch attraktiver / Allianz RiesterRente mit ausgezeichnetem Rating

Allianz Leben, Deutschlands Marktführer in der privaten und betrieblichen Altersversorgung, rät dazu, die Absicherung des Ruhestands in jungen Jahren nicht aufzuschieben, sondern möglichst frühzeitig in die Altersvorsorge einzusteigen. Gerade die Generation der unter 35-Jährigen hat mit erheblichen Einschränkungen bei gesetzlichen Rentenleistungen zu rechnen und wird ohne eine ergänzende private Absicherung den Lebensstandard im Alter nicht halten können.

Jüngste Allianz Riester-Kundin ist 15 Jahre alt

Während der Nachholbedarf in punkto Altersvorsorge bei Jüngeren insgesamt noch groß ist, haben diejenigen, die sich bereits für einen Einstieg entschieden haben, vor allem die RiesterRente entdeckt. So zählt die Allianz Leben inzwischen rund 462.000 Riester-Kundinnen und Kunden im Alter von 15 bis 35 Jahren, das entspricht rund 36 Prozent des Gesamtbestandes von mehr als 1,3 Millionen Verträgen. Fast zwei Drittel der Riester-Kunden der Allianz sind unter 40 Jahre alt. Die jüngste Allianz Kundin mit Riester-Vertrag stammt aus Pleinfeld in Mittelfranken und feierte im Juni ihren 15. Geburtstag. Sie hat den Start in die Berufsausbildung als Verkäuferin mit dem Einstieg in die Riester-Vorsorge verbunden, der ein Mindestalter von 15 Jahren vorsieht. 

Die RiesterRente rechnet sich ganz besonders für junge Berufstätige, die im Regelfall zunächst nur über ein geringes Einkommen verfügen. Was viele nicht wissen: Während der Lehre kann oft schon mit einem monatlichen Sockelbetrag von 5 Euro im Monat  (60 Euro im Jahr) die volle Grundzulage von 154 Euro beansprucht werden. Aber auch diejenigen, die im Ausbildungsverlauf besser verdienen, fahren dank überschaubarer Beiträge mit einem Riester-Vertrag gut.

Dazu ein Beispiel: Ein Azubi erhält eine jährliche Ausbildungsvergütung von 7.000 Euro. Davon muss er, um die staatliche Förderung zu bekommen, im Jahr 2008 insgesamt vier Prozent in den Riester-Vertrag einzahlen - abzüglich der gewährten Grundzulage von 154 Euro jährlich. Der Auszubildende hat demnach einen Beitrag von 126 Euro im Jahr zu leisten. Tatsächlich spart der Auszubildende aber 280 Euro (vier Prozent von 7.000 Euro) für die Riester-Vorsorge an.

Der durchschnittliche Jahresbeitrag der Riester-Kunden der Allianz im Alter von 15 bis 20 Jahren beträgt derzeit etwa 154 Euro und entspricht damit genau der Höhe der Grundzulage. Der Durchschnittsbeitrag in dieser Altersgruppe ist in Ostdeutschland mit 131 Euro deutlich geringer als in Westdeutschland (178 Euro), was auf die niedrigeren Ausbildungsvergütungen und Einkommen in den neuen Bundesländern zurückzuführen ist.

Hohe Riester-Rendite mit Einsteiger-Bonus und Zinseszinseffekt

Ein Riester-Vertrag ist für Berufsanfänger jetzt noch attraktiver geworden: Um den Anreiz für einen frühzeitigen Beginn des Sparens für die Altersvorsorge zu verstärken, hat der Bundestag Mitte Juni einen Berufseinsteiger-Bonus für sämtliche Riester-Vorsorgeformen von 200 Euro beschlossen. Der Bonus wird ab 2008 einmalig an alle Förderberechtigten bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt und gilt auch für bestehende Verträge, die vor dem 1. Januar 2008 abgeschlossen wurden. Der Auszubildende im bereits erwähnten Beispiel erhält demnach im ersten Jahr seines Riester-Vertrages insgesamt 354 Euro Förderung – nahezu das Dreifache seines Eigenbetrags von 126 Euro.

Auf Grund des Zinseszinseffektes ist jedes Jahr beim Einstieg in die Private Vorsorge entscheidend. Je früher mit dem Sparen begonnen wird, desto höher sind die Leistungen, die im Alter erwartet werden können. Millionär wird man zwar mit einem Riester-Vertrag auch über einen langen Ansparzeitraum im Regelfall nicht; aber wer vierzig und mehr Jahre Beiträge leistet, kann sich eine ordentliche Zusatzrente ersparen. So stellt Allianz Leben einem 20-Jährigen, der bis zum 65. Lebensjahr regelmäßig 50 Euro monatlich in die Riester-Vorsorge einbezahlt und jährlich eine Zulage von 154 Euro erhält, eine Gesamtrente von knapp 560 Euro im ersten Rentenjahr in Aussicht. Gründet der junge Mann später eine Familie, kann er sich über die Kinderzulagen freuen, die seinem Vertrag zusätzlich gutgeschrieben werden und die Gesamtrente deutlich erhöhen.

Beim „Dienst fürs Vaterland“ zahlt oft der Staat den Riester-Beitrag

Auch Wehr- und Zivildienstleistende sowie junge Leute, die ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr absolvieren, gehören zum Riester-geförderten Personenkreis. Interessenten müssen zunächst nach ihrem Dienstantritt  bei der jeweiligen Besoldungsstelle oder dem Arbeitgeber das Einverständnis zur Weitergabe ihrer Einkommensdaten an die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) geben; danach können sie einen Riester-Antrag stellen und erhalten die vollen Zulagen, wenn sich die Höhe ihres Beitrags nach dem rentenversicherungspflichtigen Einkommen des Vorjahres richtet. Lag dieses bei null, genügt der Mindesteigenbeitrag von 60 Euro. Existierte schon mindestens zwölf Monate vor der Einberufung ein Riester-Vertrag, dann ersetzen die Unterhaltssicherungsbehörden neben den Zulagen auch die Eigenbeiträge in der bisherigen Höhe während der gesamten Dienstzeit.

Nicht ganz so komfortabel haben es junge Riester-Kunden, die - zum Beispiel nach dem Ende von Ausbildung oder Studium – Deutschland den Rücken kehren. Wer seinen Wohnsitz dauerhaft im Ausland nimmt, ist nicht mehr unbeschränkt steuerpflichtig und verliert damit auch den Anspruch auf die staatliche Förderung. Bereits gewährte Zulagen und Steuerermäßigungen werden dann von der Zulagenstelle zurückgefordert. Allerdings kann auf Antrag des Kunden die Rückzahlung der gewährten Förderungen bis zur Auszahlung der Leistung zinslos gestundet werden. Interessant ist: Wer von seinem Arbeitgeber ins Ausland entsendet wird und seine Eigenbeiträge weiter entrichtet, kann bei Rückkehr nach Deutschland eine Nachzahlung der Zulagen beantragen. Auch die gestundete Rückzahlung wird dann natürlich nicht fällig.

Bei nur vorübergehender Beschäftigung im Ausland und Beibehaltung des Wohnsitzes in Deutschland sowie einem Verbleib in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht weiterhin der Anspruch auf Zulagenförderung.

Riester-Eintrittskarte auch für Studenten im Minijob

Für verheiratete Studentinnen und Studenten ist  der Einstieg in die RiesterRente zum Nulltarif möglich – als mittelbar Zulagenberechtigter. Im Rahmen des so genannten   „Ehegatten-Vertrages“ erhält beispielsweise eine nicht erwerbstätige Studentin die Grundzulage, ohne dafür eigene Leistungen zu erbringen. Voraussetzung: Der unmittelbar zulageberechtigte Ehepartner zahlt mindestens die vom Gesetzgeber geforderten Beiträge zum Erhalt der vollen staatlichen Förderung in seinen Altersvorsorgevertrag ein. Gut jeder zehnte Riester-Vertrag bei Allianz Leben ist ein Ehegatten-Vertrag. 

Auch wer sich als Minijobber auf 400 Euro-Basis sein Studium finanziert, zum Beispiel als wissenschaftliche Hilfskraft oder Aushilfskellner, kann von der Riester-Förderung profitieren. Dabei muss man wissen: Der Arbeitgeber bezahlt für diese geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse an die gesetzliche Rentenversicherung einen einheitlichen Beitragssatz von 15 Prozent. Hinzu kommen 13 Prozent für die gesetzliche Krankenversicherung sowie eine pauschale Lohnsteuer von zwei Prozent – somit insgesamt 30 Prozent der Sozialabgaben. Der Minijobber selbst hat keine eigenen Aufwendungen zu tragen, denn er ist in der Rentenversicherung versicherungsfrei. Verzichtet der geringfügig beschäftigte Student auf die Versicherungsfreiheit, kann er auch die Riester-Förderung beanspruchen. Dafür muss der Minijobber lediglich den vom Arbeitgeber gezahlten Beitrag von 15 Prozent auf den üblichen Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung aufstocken.

Letzterer liegt aktuell bei 19,9 Prozent, die Zuzahlung fällt also mit 4,9 Prozent des Arbeitsentgelts moderat aus. In Euro und Cent ausgedrückt heißt das bei einem 400-Euro-Job: Für einen monatlichen Aufwand von 19,60 Euro (235,20 Euro jährlich) erwirbt der Student einen Anspruch auf jährlich 154 Euro Grundzulage und gegebenenfalls auf 185 Euro Kinderzulage (300 Euro für ab 2008 Geborene). Mit dem Mehrbeitrag von 19,60 Euro löst er aber nicht nur die Riester-Eintrittskarte. Auch in der gesetzlichen Rentenversicherung erwirbt er so frühzeitig die vollwertige Anerkennung seiner Beitragszeiten, sichert sich einen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente und kann mit dem Mehrbeitrag die spätere Altersrente erhöhen.     

Welche RiesterRente ist die richtige?

Wähle ich die klassische RiesterRente oder eine fondsgebundene Variante? Und welcher Anbieter ist besonders günstig oder auf lange Sicht am zuverlässigsten? Fragen wie diese stellen sich viele der angehenden jungen Riester-Kunden. Junge Leute sollten durchaus eine fondsgebundene RiesterRente in Betracht ziehen, empfiehlt die Allianz. Sie können damit von den Renditechancen der Kapitalmärkte in idealer Weise profitieren, müssen aber deren Schwankungen wegen der langen Laufzeit ihres Vertrages kaum fürchten. Vor einem Verlust des für die Rentenleistung aufgebauten Kapitals schützt die Vorsorgewilligen die Garantie aller Riester-Anbieter, ihnen mindestens die selbst eingezahlten Beiträge auszuzahlen.

Wer die Qual der Wahl hat, sollte bei der Suche nach dem geeigneten Riester-Anbieter besonders sorgfältig vorgehen. Denn gerade für junge Leute geht es bei der Riester-Rente um viel Geld. Manche Verträge werden 40 Jahre und länger laufen. Das angesparte Vermögen kann dann mehrere hunderttausend Euro betragen. Abhängig von der gewählten Anlage kann die monatliche Rente einige hundert Euro höher oder niedriger sein. Grundsätzlich gilt daher: Augen auf! So sollten betriebliche Angebote von Gewerkschaften und Arbeitgebern mit privaten Angeboten stets eingehend verglichen werden.

Bei der Entscheidung für den richtigen Anbieter können – neben der eingehenden Prüfung der Finanzstärke eines Anbieters – auch Produktratings unabhängiger Institute eine Hilfe bieten. Die Ratingagentur Franke & Bornberg (F&B) hat die im Markt angebotenen RiesterRenten im Juni 2008 neu bewertet. Die Allianz Produkte zur RiesterRente, die am Rating teilgenommen haben, wurden in allen Kategorien mit der Bestnote FFF „hervorragend“ ausgezeichnet.

Nicht zuletzt sollte bei der Entscheidung für den einen oder den anderen Anbieter ins Kalkül gezogen werden, wie es dieser mit dem Kundenservice rund um die Riester-Rente hält. So darf durchaus eine Rolle spielen, welcher Versicherer seine Kunden an die Beantragung der Zulagen erinnert, wie kompetent die Beratung während der gesamten Vertragslaufzeit erfolgt oder wie verständlich die steuerlichen Vorteile und jährlichen Mitteilungen aufbereitet sind. Schließlich soll der Abschluss eines Riester-Vertrags jungen Leuten keinen Ärger bereiten.

Stuttgart, den 29. August 2008

 



Herr Udo Rössler
Unternehmenskommunikation
Tel.: +49.711.663-2220
Fax: +49.711.663-1535
E-Mail: udo.roessler@allianz.de

Allianz Deutschland AG
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