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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 20.11.2006
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KFZ-VERSICHERUNGEN: WECHSELZEIT, ABER KEIN WECHSELFIEBER

Die Kfz-Versicherungskunden werden auch in diesem Jahr mit hohem Werbeeinsatz zum Anbieterwechsel aufgefordert. Heißer Herbst im Kfz-Versicherungsgeschäft: "Stichtag 30.11.". Doch zu einem regelrechten "Wechselfieber" wird es wohl auch diesmal unter den Kfz-Versicherten in Deutschland nicht kommen. Bereits im Vorjahr konnte der "Kundenmonitor Assekuranz" des Kölner Marktforschungs- und Beratungsunternehmens psychonomics AG zeigen, dass zwar grundsätzlich knapp jeder zweite Kfz-Versicherte für einen Versicherungswechsel aufgrund günstiger Angebote offen ist, aber nur etwa sechs Prozent aller Kfz-Kunden konkrete, d.h. aktive Wechselabsichten hegen.

Obwohl die Wechselbereitschaft in der Kfz-Sparte deutlich höher ausgeprägt ist als in anderen Versicherungssparten – 48 Prozent der Versicherten haben in ihrem Versicherungsleben bereits ein- oder mehrmals ihre Kfz-Versicherung gewechselt, 22 Prozent sogar dreimal oder noch häufiger – halten die meisten Versicherten "ihren" Gesellschaften über längere Zeit die Treue: Lediglich 10 Prozent haben ihre jetzige Kfz-Versicherung in den letzten zwei Jahren (neu) abgeschlossen.

Ebenfalls nicht bestätigen können Untersuchungen der psychonomics AG die Auffassung, dass der Kfz-Markt für die Assekuranz einen besonders lukrativen "Einstiegsmarkt" für das Cross-Selling anderer Versicherungsprodukte darstellt. Den Sparten "Hausrat" und "Haftpflicht" kommt in dieser Hinsicht eine höhere Bedeutung zu; hier ist die Wechselaffinität der Kunden - und damit die "Angriffsfläche" für die Versicherer - allerdings geringer ausgeprägt.

JEDE FÜNFTE KFZ-VERSICHERUNG WIRD "DIREKT" ABGESCHLOSSEN

Im Hinblick auf die Abschlusswege von Kfz-Versicherungen gewinnen die Direktkanäle (telefonisch, online, schriftlich direkt) seit Jahren stetig an Bedeutung: Jeder fünfte Kfz-Versicherungsabschluss (20%) erfolgt mittlerweile jenseits von Vertreterbesuchen (33%) oder Geschäftsstellen (29%). Die Zahl der Online-Abschlüsse liegt bei steigender Tendenz derzeit bei rund sechs Prozent. Nach wie vor dominieren allerdings die "klassischen" Vertriebswege. Dem Abschluss von Kfz-Versicherungen unmittelbar beim Autokauf (durch Autohändler, Autohäuser etc.) kommt bisher mit 4 Prozent ebenfalls nur geringe Bedeutung zu.

Fazit: Besonders preissensible und wechselfreudige Versicherte können den jährlichen Preiskampf der Kfz-Versicherer um neue Kunden gezielt nutzen. Christoph Müller, Studienleiter bei der psychonomics AG, sieht dabei aber auch Gefahren - sowohl für die Kunden wie auch die Kfz-Versicherungsbranche selbst:

"Als Verbraucher sollte man vor allem eher das Preis-Leistungsverhältnis im Auge behalten als den reinen Preis; regelrechte "Billigangebote" gehen oft mit deutlichen Leistungs- oder Serviceeinbußen im Schadenfall einher."

Er resümiert: "Die Kfz-Versicherungsbranche tut sich auf Dauer keinen Gefallen damit, jährlich ein neues Wechselfieber zu entfachen. Denn Kunden, die einmal ihre Kfz-Versicherung gewechselt haben, sind oft auch in Zukunft wechselfreudiger, lassen sich also nur schwer langfristig an die eigene Gesellschaft binden".

 

Studienleitung: Christoph Müller - christoph.mueller@psychonomics.de - Tel.: +49 (0) 221 42061-328




Leiter Unternehmenskommunikation
Herr Ansgar Metz
Tel.: +49 (0) 221 42061-326
E-Mail: ansgar.metz@psychonomics.de

psychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln
Deutschland
www.psychonomics.de

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