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Kein ungebremster Anstieg beim Goldpreis – Ölnachfrage in Europa und den USA auf Erholungskurs

Ein dramatischer Anstieg des Goldpreises ist derzeit nicht zu erwarten. Diese Ansicht vertritt die Fondsgesellschaft Pioneer Investments in einem aktuellen Marktkommentar. „Für einen Anstieg in Richtung 2.000 US-Dollar je Feinunze Gold müsste es zu einer wirklich massiven globalen Krise oder zu einer sehr starken Inflation kommen“, sagt Peter Königbauer, Fondsmanager des Pioneer Funds - Commodity Alpha. „Doch derzeit sehe ich für solche Entwicklungen keine Anzeichen.“

Während Krisenerwartungen auf den Goldpreis einen sehr großen Einfluss hätten, sei bei anderen Rohstoffen das realwirtschaftliche Verhältnis von Angebot und Nachfrage entscheidend für den Preis. So etwa beim Ölpreis: „Hier sind erste Anzeichen erkennbar, dass sich die Ölnachfrage in Europa und den USA wieder erholt“, so Königbauer. Vor diesem Hintergrund seien auch die Aktivitäten vieler Ölunternehmen nachvollziehbar, die angekündigt haben, verstärkt in Exploration neuer Ölvorkommen investieren zu wollen. „Wir sehen, dass die Firmen sich schon jetzt vorbereiten, um über eine gute Marktposition zu verfügen, wenn mittel- bis langfristig die Nachfrage wieder steigt."

Im Bereich der Agrarrohstoffe hebt Königbauer die Entwicklung beim Zuckerpreis hervor: „Nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr erlitt der Zuckerpreis in diesem Jahr einen deutlichen Rückschlag, da der Markt von guten Ernteerträgen ausgeht.“ In der nun beginnenden Aussaatphase sähe es tatsächlich so aus, als wenn das Jahr 2010 für Agrarrohstoffe gut laufen könnte. Königbauer mahnt aber zur Vorsicht: „Bei Agrarrohstoffen ist das Wetter ein unkalkulierbarer Faktor – treten Anomalien auf, kann es innerhalb kürzester Zeit zu starken Preisschwankungen kommen“. Dieser Trend dürfte sich noch verstärken, da über den gesamten Agrarsektor gesehen die Lagerbestände eher niedriger geworden seien. „Angebotsschwankungen können damit nicht mehr so leicht ausgeglichen werden wie in früheren Jahren“, erklärt Königbauer.

Anleger, die von der Entwicklung an den Rohstoff-Märkten profitieren möchten, können über den aktiv gemanagten Pioneer Funds - Commodity Alpha (LU0313643024) in den Sektor investieren. Der innovative Fonds nutzt die so genannte Lagerbestandstheorie. Demnach haben Commodities mit niedrigen Lagerbeständen höher zu erwartende Renditen als Commodities mit hohen Lagerbeständen. Das Fondsmanagement kann in ein Universum von 31 Rohstoffen investieren.