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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 05.09.2007
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Kinderhospiz Bärenherz: Geborgenheit und Zuwendung rund um die Uhr


Die Wiesbadener Bärenherz Stiftung fördert Einrichtungen zur Entlastung von Familien mit unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen. Momentan sind dies zwei Kinderhospize sowie ein Kinderheim für schwerstkranke und behinderte Kinder. Das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden besteht seit fünf Jahren, in Leipzig wurde gerade der Grundstein für ein größeres Haus gelegt.

Wenn Kinder bereits mit einer unheilbaren, schweren Energiestoffwechselerkrankung geboren werden oder von einem austherapierten Krebsleiden betroffen sind, ist ihre Lebenserwartung sehr begrenzt. Die meisten unter ihnen werden niemals sprechen, sitzen, laufen, alleine essen oder sich selbstständig bewegen können. Im Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden-Erbenheim, das gerade sein fünfjähriges Bestehen feiern konnte, erhalten die kleineren und größeren Hospizbewohner und ihre Angehörigen eine liebevolle und kompetente Betreuung und auch seelische Unterstützung. Die Lebensqualität der Familien verbessert sich und so manche von Ärzten prognostizierte Lebenserwartung verlängert sich bei den Kindern erheblich. Vor allem sind die Eltern beruhigt, dass ihre Kinder medizinisch optimal versorgt sind und sie selbst von Dingen in der Pflege entlastet werden, mit denen sie nicht vertraut sind. Das erleichtert und gibt ihnen ein Gefühl von großer Sicherheit. Darüber hinaus werden die Kinder von einer Krankengymnastin betreut und die Musiktherapeutin sensibilisiert die Kinder für Klänge und Töne im Kreativraum. Wenn es den Kindern gut geht und sie stabil sind, nehmen die Eltern sie wieder mit nach Hause. Sie können aber jederzeit, wenn nötig, die Entlastungspflege im Kinderhospiz erneut in Anspruch nehmen.

Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Jugendliche bis 19 Jahre können sogar ein eigenes Appartement beziehen, von denen fünf auch Angehörigen zur Verfügung stehen, wenn sie in der Nähe ihres Kindes bleiben möchten. Das Lieblingstier oder der Computer dürfen mit ins Hospiz, das derzeit 12 Plätze bietet. Eine Mutter bringt die Rundum-Geborgenheit auf den Punkt: „Dass wir dieses Kinderhospiz gefunden haben, ist ein Segen. Unser Kind alleine zu Hause zu pflegen hätten wir langfristig nicht gepackt, denn ich hatte viel zu viel Angst, mein Kind eines Tages tot in seinem Bettchen vorzufinden.“ Ein wichtiges Anliegen für das Hospizteam ist es, dass die Kinder nicht nur medizinisch und pflegerisch optimal betreut sind, sondern auch durch vielfältige Angebote gefördert werden können, um ihre Lebensqualität zu verbessern. Denn: Auch unheilbar erkrankte Kinder haben, genau wie gesunde Kinder, Freude an Spaziergängen, Spielen, Schaukeln, Musik und Kuscheln. Die familiäre Atmosphäre schätzen Eltern besonders: Kindergeburtstage werden richtig gefeiert und das Pflege- und Hauswirtschaftspersonal samt den Therapeutinnen und den Ärzten ist ein eingespieltes Team, das rund um die Uhr für die Kinder sorgt. Ein ambulanter Hospizdienst unterstützt die Familien bei Bedarf auch zu Hause.

Ehrenamtliche sind gefragt

All diese Arbeit für die kranken Kinder wäre ohne das ehrenamtliche Engagement von derzeit 30 Helfern und Helferinnen nicht möglich. Gerade die Ehrenamtlichen tragen in hohem Maße dazu bei, dass die Hospizbewohner Zuwendung und Streicheleinheiten erhalten, auch wenn sie nicht von ihren Familien besucht werden. Außerdem sind sie auf Events präsent, die für das Kinderhospiz ausgerichtet werden, nehmen Spenden entgegen und organisieren Benefizveranstaltungen und Sommerfeste im Kinderhospiz.

Spenden immer willkommen

Seit dem Jahr 2005 bestehen Versorgungsverträge mit den Krankenkassen für Kinder, die akut vom Tode bedroht sind und im Rahmen der Hospizpflege betreut werden. Ein großer Teil der Kinder wird jedoch zur Kurzzeitpflege aufgenommen um die Eltern zu entlasten. Für diese Kosten, die etwa zwei Drittel der Gesamtfinanzierung ausmachen, kommt die Bärenherz Stiftung auf. Daher ist die Stiftung nach wie vor auf Spenden und Zustiftungen angewiesen, denn es werden weitere Einrichtungen unterstützt:

  • das Kinderhospiz in Leipzig, das derzeit von drei auf 12 Plätze aufgestockt wird,
  • der ambulanten Kinderhospizdienst in beiden Häusern,
  • das Kinderheim Bärenherz in Heidenrod-Laufenselden/Taunus mit 27 Plätzen für schwerstkranke und -behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie
  • das Lebenswäldchen in Wiesbaden-Auringen. An diesem Ort der Stille können die Eltern verstorbener Kinder einen Baum pflanzen und sich bei regelmäßigen Treffen gegenseitig Trost spenden und das Geschehen mit Hilfe einer Trauerbegleiterin aufarbeiten.

Die Möglichkeit zu spenden gibt es unter:

Spenden-Hotline (5,00 € pro Anruf): 0900-11 30 110 aus dem deutschen Festnetz
Spendenkonto-Nummer: 18 18 18
Deutsche Bank Wiesbaden, BLZ 510 700 24

Nähere Informationen können auch über www.baerenherz.de abgerufen werden.
Kontakt: info@baerenherz.de



Frau Gabriele Orth
Tel.: 0611-1828384
Fax: 0611-1800365
E-Mail: orth@baerenherz.de

Bärenherz Stiftung
Ehrengartstraße 15
65201 Wiesbaden
Deutschland
info@baerenherz.de



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