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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 18.03.2009
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LBS Bremen erreicht Rekord-Ergebnis

• Bauspar-Neugeschäft auf Spitzenniveau • Wohn-Riester setzt Impulse auf dem Wohnungsmarkt

Mit einer Brutto-Bausparsumme von 410,7 Mio. Euro verzeichnete die LBS Landesbausparkasse Bremen AG in 2008 das beste Neugeschäft ihrer bisherigen Unternehmensgeschichte. Im eingelösten Neugeschäft wurde mit 360,1 Mio. Euro Bausparsumme ebenfalls ein neuer Rekordwert erreicht. Insgesamt wurden 17.825 neue Verträge bei der LBS Bremen abgeschlossen (+ 12,2 %). „Das Bausparen profitiert als sicheres Spar- und Finanzierungsprodukt vom Wunsch der Kunden, einen verlässlichen Partner auf dem Weg in die eigenen vier Wände zu haben“, so Horst Brüning, Vorstandsvorsitzender der LBS Bremen, auf der Jahrespressekonferenz seines Instituts.

Ihren stabilen Wachstumspfad führte die LBS Bremen fort: Der Vertragsbestand von rund 2,6 Mrd. Euro setzt genauso eine Rekordmarke, wie die Zuteilungen über insgesamt 177 Mio. Euro. Durch die verstärkte Darlehensnachfrage erhöhte sich der gesamte Geldausgang im vergangenen Jahr um fast 16 Prozent.

Gemessen an der Anzahl der Bausparverträge entfallen inzwischen 51,9 Prozent der im Land Bremen abgeschlossenen Bausparverträge auf die LBS Bremen. Damit konnte die LBS Bremen ihre Position als Marktführer nicht nur halten, sondern sogar weiter ausbauen.

Die Finanzmarktkrise sei dank des vom Kapitalmarkt nahezu unabhängigen Systems an den Bausparkassen vorbei gegangen, so Brüning. Aber nicht nur Sicherheitsaspekte haben das Geschäft der LBS Bremen beflügelt. Auch die Einführung der neuen Wohn-Riester-Förderung hat dem LBS-Geschäft deutliche Impulse gegeben. „Die längst überfällige Gleichbehandlung der Wohnimmobilie in der Altersvorsorge-Förderung hat ein neues Bauspar-Zeitalter eingeläutet. Dank der attraktiven Zuschüsse werden wieder mehr Menschen den Mut haben, Wohneigentum zu bilden“, so Wolfgang Mahlstedt, LBS-Vorstandsmitglied bei der Pressekonferenz.

Anders als die ehemalige Eigenheimzulage setzt die Riester-Förderung bereits in der Ansparphase ein und unterstützt den Bauherren oder Erwerber bis zur endgültigen Tilgung seiner Darlehen. „Wer wohn-riestert, profitiert fast ein Leben lang von der Förderung. So können sich staatliche Zulagen, Steuervorteile und Zinsersparnis je nach Berechnungsmodell auf über 50.000 Euro summieren. Wer heute eine Bau- oder Kauffinanzierung ohne Wohn-Riester-Förderung abschließt, der verzichtet auf hohe Fördergelder“, so Mahlstedt.

Die Wohn-Riester-Förderung bildet neben der Wohnungsbauprämie und den vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers einen weiteren Förderweg fürs Bausparen. Mahlstedt ist sich sicher: „So viel Förderung gab es für Bausparen noch nie. Wir sprechen hier vom besten LBS-Bausparen aller Zeiten.“

Hinter der erfreulichen Geschäftsentwicklung der LBS Bremen steht eine eher ernüchternde Wohnungsmarktbilanz. Seit Abschaffung der Eigenheimzulage Anfang 2006 ist die Entwicklung am Wohnungsmarkt von Zurückhaltung geprägt. Nach Hochrechnungen der LBS Bremen wurden in 2008 bundesweit weniger als 200.000 Wohnungen fertig gestellt. Im Jahr 2000 waren es noch mehr als doppelt so viele.

Im Bundesland Bremen wurden in 2008 nach LBS-Prognose gerade einmal 1.200 neue Wohnungen fertig gestellt. Die Baugenehmigungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr sogar um 16 Prozent ab. Insgesamt wurden nur noch 870 Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden einschließlich Baumaßnahmen im Bestand genehmigt.

„Wir sehen die geringen Fertigstellungs- und Baugenehmigungsraten nach wie vor sehr kritisch. Zwar ist im Land Bremen insgesamt von einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt die Rede, hierbei muss aber differenziert werden zwischen den Städten Bremen und Bremerhaven“, erläutert Mahlstedt.

Laut einer aktuellen Studie des GEWOS-Instituts ist in Bremerhaven ein Angebotsüberhang von rund acht Prozent zu verzeichnen, während in der Stadt Bremen die Immobiliennachfrage um rund zwei Prozent überwiegt. „In konkreten Zahlen bedeutet das: In Bremen-Stadt fehlen 5.000 Wohneinheiten. Die Neubautätigkeit reicht damit nicht aus, um den zunehmenden Bedarf an Wohnungen in Bremen zu decken“, so Mahlstedt weiter.

In Bremerhaven hingegen sind 4.750 Wohneinheiten zu viel am Markt, wobei sich dieser Angebotsüberhang auf Mehrfamilienhäuser bezieht. Im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser besteht auch in Bremerhaven weiterhin Neubaubedarf.

Gebrauchtimmobilien sind für viele interessierte Selbstnutzer und Wohneigentumssuchende eine gute und preiswerte Alternative zum Neubau. Durch das zunehmende Alter der Wohngebäude im Land Bremen und die seit 1. Januar 2009 ausgeweitete Energieausweispflicht gewinnen energetische Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen immer mehr an Bedeutung.

Nach Einschätzung des LBS-Vorstandes kann die neue Wohn-Riester-Förderung ein nachhaltiges Finanzierungspotenzial für den Wohnungsmarkt freisetzen und den Wohnungsbau wieder neu beleben. Nicht nur aufgrund der zahlreichen Fördermöglichkeiten des Bausparens, sondern auch vor dem Hintergrund der aktuellen Zinsentwicklung, ist die Gelegenheit jetzt günstig, sich den Wunsch von den eigenen vier Wänden zu erfüllen.




Herr Lothar Behrens-Rösner
UKomm
Tel.: 0421/1 79-31 08
Fax:
E-Mail: lothar.behrens-roesner@lbs-bremen.de


Frau Andrea Horeis
Kommunikation und Marketing
Tel.: 0421-179 3986
Fax:
E-Mail: andrea.horeis@lbs-bremen.de

LBS Landesbausparkasse Bremen AG
Am Brill 1-3
28195 Bremen
www.lbs-bremen.de

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