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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.03.2011
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Langfingern einen Riegel vorschieben

Einbrecher machen keine Ferien. Aber sie nutzen gern den Urlaub anderer Leute, um in Häuser und Wohnungen einzusteigen und zu stehlen, was sie gebrauchen können. Oft helfen ihnen die arglosen Bewohner indirekt sogar, wenn sie etwa bei gekipptem Fenster aus dem Haus gehen. Oder die Haustür nur zuziehen, statt richtig abzuschließen. Mechanische oder elektronische Hilfsmittel, auch nachträglich eingebaute, geben Sicherheit. Allerdings nur, so die Württembergische Versicherung, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, wenn die Bewohner außerdem einige Sicherheitsregeln beachten.

Nach vorübergehend sinkenden Zahlen nehmen die Einbruchdiebstähle wieder zu – im vergangenen Jahr laut Kriminalstatistik um fünf Prozent. Doch nicht immer ist es die angeblich fehlende technische Ausrüstung, die den Zugriff von Langfingern erleichtert. Er wird leider noch durch den Leichtsinn der Bewohner unterstützt: Ein schräggestelltes Fenster oder die nur zugezogene Haustür verleiten nun einmal zum spontanen Diebstahl. Wäre die Tür zweimal abgeschlossen, hätte sie dem Gauner mehr Zeit abgenötigt, die er nicht hat. Neben den bevorzugten Zielen, wie Haustür und Fenster, nehmen Ganoven auch Terrassen- und Balkontüren sowie Kellerfenster und -türen, Lichtschächte oder Tore von hausintegrierten Garagen ins Visier. Auch dicht mit Hecken und Sträuchern umfriedete Anwesen erleichtern ihnen den Einbruch, weil sie dann unter Sichtschutz „arbeiten“ können.

Briefkasten regelmäßig leeren

Die ungebetenen Besucher wissen Signale sehr gut zu deuten, die darauf schließen lassen, dass die Bewohner verreist sind. So ein vor Briefen, Prospekten und Tageszeitungen überquellender Briefkasten. Deswegen sollte man jemanden bitten, ihn regelmäßig zu leeren. Bei motorgesteuerten Rollläden kann man auf die Hilfe von außen sogar verzichten. Sie lassen sich auf „Urlaub“ stellen und gehen so jeden Tag zu einer anderen Zeit auf und zu. Eine auf unregelmäßige Takte eingestellte Zeitschaltuhr, die an eine Lampe angeschlossen wird, erweckt nach außen den Eindruck: Hier ist jemand zuhause. Auch sollte nicht die halbe Welt über soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing erfahren, dass Sie in Urlaub gehen oder schon verreist sind.

Die „Arbeit“ des Ganoven erschweren

Weit über die Hälfte der Straftaten gehen auf das Konto ungenügend gesicherter Fenster und Fenstertüren, die wegen ihres geringen Sicherheitsstandards leicht mit einem einfachen Schraubenzieher aufgehebelt werden können. Dort muss man ansetzen. Oft genügt es schon, im Erdgeschoss alle Fenster und Türen mit heutiger Technik zu sichern. Damit auch der Hausbesitzer weiß, auf was er sich beim Kauf von „Einbruchssicherheit“ einlässt, gibt es unter der DIN V ENV 1627 mehrere Widerstandsklassen (WK). WK 2 beispielsweise bedeutet, dass eine Haustür einem Langfinger mit Schraubendreher, Zange und Holzkeilen mindestens drei Minuten trotzt. Dauert ein Einstiegsversuch länger als fünf Minuten, sucht sich der Dieb nach allen Erkenntnissen der Polizei meist ein anderes „Opfer“.

Heutige Sicherheitsfenster haben Schließstücke aus Stahl mit rundum angeord­neten Zapfen, die im Rahmen befestigt sind und sich beim Schließen in Veranke­rungen verkrallen. Ein nachträglicher Einbau ist bei vielen Fenstern möglich. Fenster der Klasse WK 3 sind – zusätzlich zum Schutz gegen Aushebeln, den bereits WK 2 bietet – mit Sicherheitsglas ausgestattet. Eine solche Scheibe hält mehrere Minuten Hammerschläge aus, ohne dass ein Loch zum Durchgreifen entsteht.

Meldeanlagen sollen abschrecken – mehr nicht

Alarmanlagen oder auch Einbruchmeldeanlagen ergänzen eine gute Tür-, Fenster- oder Rollladensicherung. Sie sollen den Täter durch optische und akustische Signale abschrecken oder enttarnen. In diesem Bereich unterscheidet der Fachmann zwei Typen.

  • Bei der Raumüberwachung werden Bewegungsmelder im Flur oder im Bereich der Terrassentür installiert, deren Melder dann Alarm auslösen, wenn ein Eindringling vom Sensor erfasst worden ist. Sicher ist das nicht für jeden Hausbesitzer die Ideallösung, weil der Täter beim Alarm bereits innerhalb des Hauses ist.
  • Einen größeren Aufwand erfordert die Außenhautsicherung eines Wohngebäudes. Dabei erhalten Türen und Fenster Sensoren, die den Schließkontakt überwachen. Wird der Kontakt durch gewaltsames Öffnen unterbrochen, wird ein Steuergerät über Funk oder Draht informiert und es schlägt Alarm.

Auch ein starker Scheinwerfer (500 Watt) im Außenbereich, der über einen Bewegungsmelder in Gang gesetzt wird und bereits auf einige Entfernung reagiert, macht es dem Einbrecher schwerer, ungesehen auf das Grundstück oder an das Haus heranzukommen.

Tipps von Wüstenrot zum Einbruchsschutz

- Haustüren immer doppelt abschließen und nicht nur zuziehen.

- Geräte im Außenbereich, die den Einbruch erleichtern, wie Leitern oder Werkzeug, sollten in einem Schuppen verwahrt werden.

- Außen-Steckdosen abschalten – trotz verbreiteter Akku-Technik.

- Bei längerer Abwesenheit Briefkasten von Nachbarn oder Freunden leeren lassen.

- Mit zeitgesteuerter Regelung von Rollläden, Sonnenschutz und Beleuchtung Anwesenheit simulieren, wenn niemand zuhause ist.

- Vorbeugen für den Eventualfall eines nächtlichen Einbruchs: Legen Sie ein Telefon im Schlafzimmer in Griffnähe.

- Besonders wertvolle Gegenstände fotografieren.



Herr Dr. Immo Dehnert
Leiter Kommunikation und Pressesprecher
Tel.: +49 (0)711 - 662-721471
Fax: +49 (0)711 - 662-721334
E-Mail: immo.dehnert@ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische AG
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70176 Stuttgart
http://www.ww-ag.de

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist" für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung in allen Lebenslagen. 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen. Das große Vertrauen, das die W&W-Gruppe bei ihren sechs Millionen Kunden genießt, gründet sich auf die Kompetenz, das Engagement und die Kundennähe von 6.000 Außendienst-Partnern. Unterstützt von Direkt-Aktivitäten, kann jeder Außendienst-Partner der W&W-Gruppe alle Vorsorge-Bedürfnisse seiner Kunden aus einer Hand erfüllen. Die W&W-Gruppe hat sich als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.




Geräte zur Einbruchssicherheit sorgen für einen ruhigen Schlaf. Widerstandsfähige Sensoren, im Außenbereich des Hauses angebracht, erfassen Bewegungen im Nahbereich des Hauses und geben sie an einen Alarmmelder weiter. Foto: Württembergische Versicherung AG
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