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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.05.2007
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Makler erwarten Verbesserung ihres Image durch die EU- Vermittlerrichtlinie

Erwartungen für Geschäftsjahr 2007 optimistisch

Das vom 22. Mai dieses Jahres an geltende „Gesetz zur Neuregelung des Versicherungsvermittlerrechts“ (EU-Vermittlerrichtlinie) wird von den Versicherungsmaklern in Deutschland mehrheitlich als Chance angesehen (53%). Dies zeigt die aktuelle Ausgabe I/2007 des "Makler-Absatzbarometer" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG zum Sonderthema "EU-Vermittlerrichtlinie".

Drei Viertel der unabhängigen Vermittler erwarten von den Neuregelungen zudem eine Verbesserung des öffentlichen Ansehens des Maklerberufs und wollen die neuen gesetzlichen Bestimmungen aktiv bei ihren Marketingaktivitäten nutzen. Lediglich 14 Prozent der Versicherungsmakler befürchten aufgrund des Inkrafttretens der EU-Vermittlerrichtlinie Risiken für ihr Geschäft; ein Drittel ist diesbezüglich neutral eingestellt.

Die an die neue Vermittlerrichtlinie geknüpften positiven Erwartungen der Makler liegen insbesondere im Bereich der Marktbereinigung, des Ausschlusses unseriöser Vermittler ("Trennung von Spreu und Weizen") sowie der Verbesserung des Images des Berufsstandes insgesamt. Darüber hinaus wird eine Steigerung der Beratungsqualität und der Transparenz in der Vermittlerbranche prognostiziert. Selten werden hingegen unmittelbare Zuwächse beim Umsatz, bzw. im Kundenbestand, bei der Kundenbindung oder beim Cross-Selling erwartet. Im Hinblick auf den Absatz in einzelnen Produktsparten werden die größten Chancen durch das Inkrafttreten der Vermittlerrichtlinie bei den Rentenversicherungen erwartet (48%).

Ein Viertel der Makler noch ohne ausreichende Vorbereitung

Nur etwas mehr als ein Drittel (37%) der Makler fühlt sich bereits sehr gut auf die EU-Vermittlerrichtlinie vorbereitet. Jeder Vierte (24%) sieht hingegen noch größere Lücken in seinen Vorbereitungen, vor allem zu den Themen Schlichtungsverfahren, Dokumentationspflicht und Kundengeldversicherung (Befragungszeitpunkt: Ende März 2007).

Um die Umsetzungslücken zu schließen, informieren sich Makler insbesondere bei Berufsverbänden, Maklerpools, Interessenverbänden, IHK´en und Maklerbetreuern der Versicherer. Als besonders vorbildliche Versicherer in der Information und Unterstützung der Makler zur EU-Vermittlerrichtlinie werden Allianz, AXA, Nürnberger, Stuttgarter, Swiss Life, VHV und Volkswohl Bund genannt (alphabetische Reihenfolge). Von den Produktgebern erwarten die Makler Unterstützung vor allem bei der Dokumentation, Protokollerstellung und speziellen EDV-Lösungen.

Die Überprüfung, ob die eigenen Beratungsprotokolle tatsächlich den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, erfolgt im wesentlichen über Maklerpools (26%), Anbieter von Beratungssoftware (17%) und eigene Rechtsanwälte (11%) - Maklerbetreuer von Versicherern werden hier sehr selten genannt (4%).

Überraschend ist, dass sich immerhin 15 Prozent der Makler ohne eine externe Überprüfung an den Start wagen.

Absatzentwicklung im 1. Quartal 2007 leicht rückläufig - aber Optimismus für Geschäftsjahr 2007

Das erste Quartal 2007 ist nach Ansicht der meisten Versicherungs- und Finanzmakler gegenüber dem starken Jahresendgeschäft 2006 mit etwas sinkenden Umsätzen verlaufen. Der allgemeine Absatz-Index im Privatkundengeschäft - zusammengesetzt aus der Einschätzung der Absatzentwicklung für das zurückliegende Quartal und der Absatzerwartung für das Gesamtjahr im Vergleich zum Vorjahr - liegt für das 1. Quartal 2007 bei plus 27 Indexpunkten (4. Quartal 2006: +32; Wertbereich von minus 100 für stark abnehmend bis plus 100 für stark wachsend). Im Firmenkundengeschäft zeigt sich mit aktuell plus 24 Indexpunkten gegenüber dem Vorquartal (+39) ein noch stärkerer Rückgang.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2007 sind die unabhängigen Vermittler allerdings grundsätzlich recht optimistisch gestimmt. Insbesondere im Privatkundengeschäft, aber auch im Firmenkundengeschäft erwartet die Mehrheit der Makler gegenüber dem Vorjahr zumindest leicht steigende Umsätze, von Umsatzrückgängen geht nur ein geringer Anteil aus.

Das kommende Makler-Absatzbarometer I / 2007 erscheint im Juli 2007.

Studienleiter: Gunther Ellers - gunther.ellers@psychonomics.de - +49 (0)221 42061-343.

 

Das komplette Makler-Absatzbarometer I/2007 - mit differenzierten Ergebnissen zur Absatzentwicklung nach Sparten, Produkten, Regionen und der psychonomics Makler-Typologie sowie zum Vertiefungsthemen "EU-Vermittlerrichtlinie" ist als Einzelstudie oder im Rahmen eines vergünstigten Jahresabos über die psychonomics AG erhältlich. Für Versicherungsunternehmen besteht im Rahmen des vierteljährlichen Makler-Absatzbarometer-Bus fortlaufend die Möglichkeit, exklusive Zusatzfragen zu schalten. Allgemeine Studieninfo (pdf): www.psychonomics.de/downloads/makler_absatzbarometer_und_panel.pdf  

 



Herr Ansgar Metz
E-Mail: ansgar.metz@email.de

psychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln
http://www.psychonomics.de

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