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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 04.05.2007
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Medikamentensucht als Folge von Schlafstörungen - Aufklärung für Öffentlichkeit, Tipps für Betroffene und Praxishilfe für Unternehmen, damit dies nicht passiert

Für rund 25 Prozent der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern gehören Schlafstörungen zum ständigen Begleiter, dabei sind Frauen und Ältere tendenziell öfter betroffen. In der Hoffnung auf schnelle Hilfe greifen Viele in solchen Situationen zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Allein in Deutschland werden entsprechende Präparate von rund 1,1 Millionen Menschen genommen. Damit ist das Risiko erheblicher Folgeschäden und einer schleichenden Abhängigkeit verbunden. Wie Schlaf- und Beruhigungsmittel wirken, welche Gefahren sie mit sich bringen und was bei einem verantwortungsvollen Gebrauch zu beachten ist, erklärt die Broschüre „Immer mit der Ruhe . . . “ die der BKK Bundesverband und die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. (DHS) gemeinsam heraus geben. Sie wendet sich an die breite Öffentlichkeit und informiert anschaulich über die am häufigsten verordneten Schlaf- und Beruhigungsmittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine.

Schlafstörungen: Ursachen, Hintergründe, Auswege

Speziell an Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, wendet sich die Praxishilfe des BKK Bundesverbandes „Nachts zur Ruhe kommen“. Dieser Leitfaden diskutiert mögliche Ursachen für Schlafstörungen, vermittelt Hintergrundinfos zur „Schlafhygiene“, gibt konkrete Hilfestellungen für den Alltag, informiert über Trainings- und Kursangebote sowie über weiterführende Informationsquellen und Adressen.

Schlaf- und Beruhigungsmittel im Unternehmen – Was tun?

Für Unternehmen sind die Themen „Schlafstörungen“ und „Medikamentenabhängigkeit“ gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig. Zum einen haben Menschen mit Schlafstörungen eine siebenmal höhere Unfallneigung als ausgeruhte Personen. Zum anderen können die Nachwirkungen von Schlaf- und Beruhigungsmitteln zu Einschränkungen der Reaktions- und Koordinationsfähigkeit führen. Ein besonders hohes Risiko besteht somit beim Autofahren, beim Bedienen von Maschinen oder bei Arbeiten, die eine hohe Konzentration erfordern. Standardlösungen greifen hier nicht. Vielmehr müssen sich Konzepte und Maßnahmen zum Umgang mit Medikamenten am Arbeitplatz je nach Unternehmen, Arbeitsplatz und Berufsgruppe unterscheiden. Die Praxishilfe „Schlaf- und Beruhigungsmittel am Arbeitsplatz“, die von der DHS und dem BKK Bundesverband gemeinsam herausgegeben wird, gibt betrieblichen Multiplikatoren wie Betriebsärzten, Verantwortlichen für Arbeitssicherheit und Prävention konkrete Hinweise durch Hintergrundinfos zu Ursachen und Wirkungsweise der Medikamente, Checklisten zum Selbsttest und Interventionsansätze.

Alle drei Broschüren sind als Einzelexemplare kostenlos unter folgender E-Mail-Adresse praevention@bkk-bv.de zu beziehen.


 

Medikamentenabhängigkeit: Fakten und Zahlen

(siehe Downloadbereich)



Herr Florian Lanz
Tel.: 030/22312-121
Fax: 030/22312129
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband
Kronprinzenstraße 6
45128 Essen
www.bkk.de

Seit über 200 Jahren versichern und versorgen Betriebskrankenkassen Mitarbeiter von Unternehmen und Betrieben – vom Pförtner und der Verkäuferin über den Fließbandarbeiter und kaufmännischen Angestellten bis zur Leitungs- und Vorstandsebene. Seit der Einführung des freien Kassenwahlrechts haben sich immer mehr Menschen für die BKK entschieden. Über 14 Millionen Menschen, einschließlich der Familienversicherten, werden heute von 188 Betriebskrankenkassen versorgt.

Download

Arbeitshilfe Schlafmittel Arbeitsplatz.pdf (1021,2 kb)  Herunterladen
Immer_mit_der_ruhe.pdf (236,15 kb)  Herunterladen
Nachts zur Ruhe kommen Schlafstörungen.pdf (897,27 kb)  Herunterladen
PM 07-05-03 Medikamentenabhängigkeit.pdf (40,46 kb)  Herunterladen
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