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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 25.11.2008
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Mehrbettzimmer im Krankenhaus: Die Angst vor Peinlichkeit raubt den Schlaf

Krankenhauspatienten in einem Einzelzimmer sind deutlich zufriedener als solche, die sich ihr Zimmer mit anderen teilen müssen. Besonders beim Thema Schlaf stößt das Mehrbettzimmer auf Ablehnung. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung, einem Unternehmen der ERGO Versicherungsgruppe.

Knapp die Hälfte aller Patienten in Zwei- und Mehrbettzimmern  fühlt sich durch die Bettnachbarn in ihrer Nachtruhe gestört. 43 Prozent stimmten der Aussage „Im Einzelzimmer hätte ich bestimmt besser schlafen können“ zu. Vor allem Frauen (48 Prozent) und junge Menschen (53 Prozent) hätten im Krankenhaus lieber alleine geschlafen.

Damit zeigten sich die Befragten beim Thema Schlaf besonders empfindlich. „Das liegt nicht nur daran, dass wir von den anderen manchmal gestört werden, zum Beispiel, wenn sie schnarchen“, sagt der Kölner Arzt und Gruppenpsychoanalytiker Dr. Peter Wachauf. „Viel wichtiger ist die Angst, wir könnten selbst in eine peinliche Situation geraten. Vielleicht fürchten wir, im Schlaf durch Unruhe andere zu stören oder im Traum etwas Unpassendes zu sagen. Im Schlaf können wir nicht kontrollieren, was wir tun. Wer also die Peinlichkeit gegenüber anderen unbewusst vermeiden will, hat Probleme beim Einschlafen und schläft auch meistens nicht so tief wie im vertrauten Umfeld.“

Die Zufriedenheit mit der Unterkunft im Krankenhaus ist umso größer, je weniger Menschen mit auf dem Zimmer liegen. 77 Prozent der Menschen im Einzelzimmer waren „vollkommen“ oder „sehr“ zufrieden, im Zweibettzimmer immerhin noch 57 Prozent, im Mehrbettzimmer 49 Prozent.

Nicht nur der Schlaf ist im Mehrbettzimmer beeinträchtigt: Viele beklagen auch die mangelnde Diskretion bei Besuchen des Arztes. Anders als in der Arztpraxis, wo jeder Patient alleine ins Behandlungszimmer gerufen wird, kommt der Arzt im Krankenhaus zur Visite aufs Zimmer. Die Zimmernachbarn hören mit und erfahren so Einzelheiten über die Krankheiten des Patienten, die dieser vielleicht selbst nicht erzählt hätte. 30 Prozent der Patienten in Zwei- oder Mehrbettzimmern gaben an, dass sie bei der Visite lieber mit dem Arzt allein gewesen wären. „Auch hier spielt die Angst vor der Peinlichkeit natürlich eine große Rolle“, meint Dr. Wachauf. „Auch wenn wir unserem Arzt vertrauen, haben wir es nicht in der Hand, ob vielleicht Dinge gesagt werden, die uns vor den anderen unangenehm sind.“

Dagegen ist die Toleranz in anderen Bereichen deutlich höher. Nur 18 Prozent der Patienten waren der Meinung, dass ihre Zimmergenossen zuviel mit ihnen reden wollten. 17 Prozent beklagten, dass ihre Bettnachbarn zuviel oder zu lauten Besuch empfingen.  Insgesamt hat forsa im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung 1000 Menschen zu ihren Erfahrungen im Krankenhaus befragt.



Frau Sybille Schneider
Tel.: 02 11/4937 5187
Fax: 02 11/4937 3113

DKV Deutsche Krankenversicherung AG
Aachener Straße 300
50933 Köln
http://www.dkv.com

Über die DKV

Die DKV ist europäischer Marktführer in der privaten Krankenversicherung und seit über 80 Jahren auf diesem Gebiet aktiv. Als "Unternehmen Gesundheit" bietet sie Versicherungsschutz, Gesundheitsservice und medizinische Versorgung aus einer Hand. In Europa ist die DKV über Deutschland hinaus in Belgien, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Norwegen, Spanien und Schweden vertreten. Zu den asiatischen Aktivitäten gehören China, Indien und Südkorea. Fast sechs Millionen Kunden vertrauen den Leistungen der DKV, die 2007 Beitragseinnahmen in Höhe von 4,4 Mrd. Euro verzeichnete.

Die DKV gehört zur ERGO Versicherungsgruppe und damit zur Münchener-Rück-Gruppe, einem der weltweit führenden Risikoträger. Mehr unter www.dkv.com

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