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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 27.06.2011
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Nachhaltigkeit: Chance oder leerer Begriff?

Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbranche diskutiert auf der 2. Deutschen etvice Nutzerkonferenz. / Nachhaltiges Wachstum hat bislang kaum stattgefunden. / Mitarbeiter und Kunden müssen nachhaltig gepflegt werden. /

Ist Nachhaltigkeit eine Chance oder ein leerer Begriff? Mit dieser Frage startete die „denk2011“, die 2. Deutsche etvice-Nutzerkonferenz, die jetzt in Hamburg stattfand. 80 Entscheider aus der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche, unter anderem von Deutscher Ring, Haspa, HDI-Gerling, VPV Vereinigte Post und Zurich Versicherung, sind der Nachhaltigkeitsfrage intensiv nachgegangen. Ausgangspunkt der Konferenz war ein Gespräch zwischen Ernst Ulrich von Weizsäcker und Marc M. Engel, Vorstandsvorsitzender der etvice Holding AG. „In seinem Buch „Faktor 5“ stellt Weizsäcker ein Konzept eines zukunftssicheren, umweltschonenden Wirtschaftens vor“, sagt Engel, „wir haben diskutiert, inwiefern dies auf die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche übertragbar ist.“ Weizsäcker betonte vor allem eines: Das Wort Nachhaltigkeit ist derzeit sehr in Mode, eine wirkliche Veränderung hat jedoch in diesem Bereich noch nicht stattgefunden.

Diesen Punkt griff der Experte Dr. Sven Schulze von Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) auf. „Nachhaltiges Wachstum gibt es bislang in der Wirtschaft kaum. Die Erfahrung zeigt: Erst werden Volkswirtschaften reich, dann beginnen sie, nachhaltig zu denken", sagt er. Wie kann man dann Unternehmen dazu bringen, nachhaltig zu wachsen? „Wichtig ist vor allem das Schaffen von Anreizen", so Schulze, „wir sehen bereits an anderen Beispielen, wie der Förderung der erneuerbaren Energien, dass Anreize zu Verhaltensänderungen führen können." Nach diesem Grundsatzreferat – welches eindeutig belegte, dass Nachhaltigkeit kein leerer Begriff ist, dass wir uns jedoch bewusst sein müssen, dass der Prozess noch längst nicht begonnen hat – begann die lebhafte Diskussion zur Anwendung in der Finanzdienstleistungsbranche. „Da die Branche keine materiellen Güter produziert, sprechen wir hier von ganz anderen Ressourcen“, sagt Engel. In erster Linie sind es nach Meinung aller Teilnehmer Kunden und Mitarbeiter, mit denen man nachhaltig umgehen sollte. Engel: „Der Kunde auf der einen Seite sollte langfristig und bedarfsorientiert beraten werden.“ Nur so ist es möglich, eine nachhaltige und zufriedene Kundenbeziehung aufzubauen. Auf der anderen Seite ist eine Beteiligung der Mitarbeiter an Unternehmensanteilen eine mögliche Antwort, um nachhaltig wirtschaften zu können und Fluktuation zu vermeiden.

Die „denk2011“ konnte den Teilnehmern viele wichtige Anregungen zu der Nachhaltigkeitsfrage geben. „Wir haben einen wichtigen Anstoß zu der Debatte geliefert“, sagt Engel, „die nächsten Jahre werden zeigen, ob nach dem ersten Umdenken in der Branche auch tatsächlich Taten folgen“



Herr Rafael R. Pilsczek
Tel.: 0 40 / 32 80 89 80
Fax: 0 40 / 32 80 89 81

etvice Holding AG
Langereihe 49
22941 Jersbek
www.etvice.com

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