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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 01.09.2011
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Pioneer Investments informiert: Deutscher Aktienmarkt bietet attraktives Chance-Risiko-Verhältnis – Grundstoffindustrie besonders interessant

Der deutsche Aktienmarkt bietet derzeit ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Zu dieser Einschätzung kommt Karl Huber, Manager des Pioneer Investments German Equity Fonds (DE0009752303). „Der Aktienmarkt hat in seinen aktuellen Kursen eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Deutschland bereits eingepreist“, erläutert der Investmentexperte. Daher sei nicht damit zu rechnen, dass die Kurse abermals stark einbrechen würden. Dies wäre nur der Fall, wenn Deutschlands Wirtschaft in eine Rezession geraten sollte. Von diesem Worst-Case-Szenario geht Huber allerdings nicht aus. Vielmehr handele es sich bei der derzeitigen konjunkturellen Abkühlung um eine Wachstumsdelle, die nach den sehr starken vergangenen Quartalen nicht völlig überraschend sei. „Was den Aktienmarkt allerdings in Panik versetzt und zu Übertreibungen geführt hat, war die zusätzlich auftretende Zuspitzung der Schuldenkrise in Europa und den USA“, kommentiert der Fondsmanager. Wie holprig es am deutschen Aktienmarkt in den kommenden Wochen zugehen werde, hängt laut Huber besonders vom Verlauf der Ratifizierung des Euro-Rettungsschirms ab. „Sollten die Parlamentarier eines Euro-Landes ihre Zustimmung verweigern, ist davon auszugehen, dass dies wieder zu größeren Erschütterungen am Markt führt“, sagt Huber.

Mittelfristig rechnet der Fondsmanager allerdings mit einer deutlichen Erholung am deutschen Aktienmarkt, denn ungeachtet der Schuldenproblematik und der jüngsten Börsenturbulenzen hätten die strukturellen Vorteile der deutschen Volkswirtschaft nach wie vor Bestand. Dazu zählt er die vergleichsweise günstige Entwicklung der Lohnstückkosten in den zurückliegenden Jahren, niedrige Finanzierungskosten für Unternehmen und vor allem die sehr wettbewerbsfähigen Produkte der Industrie, die besonders von den großen Schwellenländern nachgefragt werden. „Daher ist es für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft auch sehr wichtig, dass der Wachstumstrend in den Emerging Markets intakt bleibt“, erläutert der Fondsmanager. Länder wie China seien für die deutsche Industrie Zugpferd Nummer eins.

Seinen Pioneer Investments German Equity Fonds hat Huber Anfang August aufgrund der starken Kursrückgänge vorübergehend defensiver aufgestellt. Dazu hat er unter anderem sein Engagement im Bereich Small- und Mid-Caps reduziert und zeitweise die Cashquote erhöht. Bei den verschiedenen Sektoren setzt Huber derzeit besonders auf Unternehmen aus der Grundstoffindustrie; unter anderem auf den Düngemittelhersteller K+S, die Linde AG und den Kupferproduzenten Aurubius. Den Finanzsektor hat er dagegen deutlich untergewichtet. „Insgesamt richtet sich die Strategie unseres Portfolios allerdings stärker am individuellen Unternehmensprofil und weniger an der Sektorzusammensetzung aus“, erklärt der Fondsmanager. In den vergangenen Tagen hat er die günstigen Einstiegskurse genutzt und neue Aktien in sein Portfolio genommen. „Die Panik an den Märkten führte dazu, dass auch sehr gut aufgestellte Unternehmen zu Unrecht abgestraft wurden. Für uns eine günstige Gelegenheit zu kaufen“, sagt Huber.

In den vergangenen fünf Jahren konnte Karl Huber mit seinem Fonds Pioneer Investments German Equity (DE0009752303) ein Plus von knapp 13 Prozent verbuchen. Mit dieser Performance lässt er seine Benchmark den CDAX, der im gleichen Zeitraum ein Minus von mehr als vier Prozent verzeichnete, deutlich hinter sich. (Stand: 30.08.2011)




Herr Michael Finkbeiner
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)89-99 226-86 01
Fax:
E-Mail: presse@pioneerinvestments.com


Herr Markus Teubner
Pressesprecher
Tel.: +49 89 992 26-8602
Fax:
E-Mail: presse@pioneerinvestments.com

Pioneer Investments Kapitalanlagegesellschaft mbH
Apianstr. 16-20
85774 Unterföhring bei München
www.pioneerinvestments.de

Über Pioneer Investments

Pioneer Investments ist eine international tätige Investmentgesellschaft mit einem verwalteten Fondsvermögen von rund 185 Milliarden Euro weltweit. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds sowie alternative Investmentprodukte und strukturierte Produkte an. Die 2000 Mitarbeiter arbeiten in 29 Ländern weltweit. Pioneer Investments gestaltet auf der Basis seiner mehr als 80 Jahre langen Erfahrung Investmentlösungen für institutionelle Investoren, Versicherungen, Pensionsfonds, Banken und Sparkassen sowie Privatkunden. Pioneer Investments ist eine Tochtergesellschaft der europäischen Bankengruppe UniCredit.

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