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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 29.10.2009
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Postbank: Die wahren Sparfüchse leben in Bremen

Neue Bundesländer bleiben Schlusslicht beim Sparvermögen - Abwrackprämie senkt Sparquote - Wer hat den Weltspartag erfunden? - Mädchen bekommen weniger Geld als Jungen

Den Spargedanken haben die Bremer Bürger von allen Deutschen wohl am tiefsten verinnerlicht: Sie investierten 2009 im Vergleich zu den Menschen in den anderen Bundesländern mit 8.615 Euro durchschnittlichem Guthaben am meisten Geld in klassische Sparanlagen. Damit holten sie in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge den Titel des deutschen Sparmeisters. Auf Platz zwei beim Wettkampf um den Titel der sparsamsten Deutschen katapultierten sich die Bayern mit einem Zuwachs von 375 Euro bei den klassischen Spareinlagen. Pro Kopf verfügt jeder Bayer jetzt über 8.320 Euro, angelegt in einem klassischen Sparprodukt. Sie verdrängten damit die Saarländer (8.131 Euro) auf Platz drei, gefolgt von Baden- Württemberg auf Rang vier mit 7.978 Euro Guthaben und von den Hamburgern mit 7.183 Euro. Auch die Bundesbürger in Nordrheinwestfalen legten 2009 deutlich mehr auf die hohe Kante als noch im Vorjahr. Sie erhöhten ihre Einlagen im Bereich der klassischen Sparanlagen um 369 Euro auf 6.803 Euro  und rutschten damit in der Tabelle einen Platz nach oben auf den sechsten Rang.

Das Tabellenende des innerdeutschen Sparvergleichs teilen sich nach wie vor die neuen Bundesländer mit Berlin. Als einziges östliches Bundesland hat sich Sachsen mit einem durchschnittlichen Sparguthaben von 5.617 Euro dauerhaft vom Tabellenende abgesetzt. Auch die Schleswig-Holsteiner schafften mit einer Aufstockung ihrer klassischen Spareinlagen um 267 Euro auf 5.375 Euro den Anschluss an das Mittelfeld. Der Sparvergleich zeigt jedoch immer noch ein klares West-/Ostgefälle: Das Sparguthaben der Menschen in Bremen oder Bayern ist pro Kopf fast doppelt so hoch wie in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg. Dort haben es die Menschen immer noch vergleichsweise schwer, Geld zur Seite zu legen. Niedrigere Einkommen und die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit sind die Hauptgründe.

Den Zuwachs bei den klassischen Sparanlagen bestätigen auch die Zahlen des jüngsten Monatsberichts der Deutschen Bundesbank für Gesamtdeutschland. Das in Aktien und Investmentzertifikaten angelegte Geldvermögen der Deutschen hat sich im Vergleich zum vierten Quartal 2007 halbiert. Im gleichen Zeitraum stiegen Bargeld und Sichteinlagen zum Beispiel auf Giro- und Tagesgeldkonten dagegen an. Dies ist als Folge der Finanzmarktkrise und der am Markt angebotenen Konditionen zu sehen.

Diese Entwicklung kann die Postbank für den Bereich der klassischen Sparanlagen voll bestätigen. Während in 2008 der gesamte Sparmarkt leicht rückläufig war, konnte die Postbank auch in dem für die ganze Bankenbranche schwierigen Jahr 2008 ihr Sparvolumen auf 34,51 Milliarden Euro steigern. 2009 waren die klassischen Spareinlagen wieder stärker begehrt. Hier wuchs das Einlagenvolumen bei der Postbank sogar deutlich stärker als der Gesamtsparmarkt. Mit ihrem Angebot an sicheren, klassischen Sparprodukten wie dem Aktiv-Sparen konnte die Postbank von der Wanderungsbewegung der Anleger hin zu Produkten ohne Risiko profitieren und ihr Einlagevolumen auf über 46 Milliarden Euro steigern. Beim Postbank Tagesgeld spiegelten sich ebenfalls die bundesweiten Trends in der Einlagenentwicklung. Betrug das Einlagenvolumen hier Ende Juni 2007 kurz nach Markteinführung bereits 1,19 Milliarden, verdoppelte es sich bis Ende Juni 2008 auf nahezu auf 2,01 Milliarden Euro. Mitte 2009 hatte sich das Einlagenvolumen nochmals verdoppelt: Ende Juni lagen 4,18 Milliarden Euro auf den Tagesgeldkonten der Postbank.

Das Neugeschäft im Bereich der Wertpapiere lag bei der Postbank Ende September um 24% Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Die Erholung an den Kapitalmärkten trug jedoch zu einer deutlichen Belebung des Wertpapiergeschäfts in den letzten Monaten bei. Das gesamte Wertpapiervolumen in den Kundendepots stieg im Zuge der allgemeinen Markterholung von 7,8 Milliarden Euro zum Jahresende 2008 auf 9,1 Milliarden Euro Ende September 2009. Die Kunden investierten vorwiegend in Investmentfonds mit konservativer, das heißt sicherheits- oder wachstumsorientierter Anlagestrategie. Darüber hinaus lagen festverzinsliche Anleihen im Trend und haben im Jahr 2009 bereits einen Umsatzanteil von ca. 25% des Wertpapiergeschäfts.

Abwrackprämie mindert Spareifer der Deutschen

2008 legten die Deutschen nach Berechnungen der Bundesbank von hundert Euro verfügbarem Einkommen elf Euro und 40 Cent zur Seite. Für 2010 rechnen die Volkswirte der Postbank sogar noch mit einem weiteren Anstieg der Sparquote auf 11,7 Prozent. Hier zeigt sich deutlich das gestiegene Sicherheitsbedürfnis der Menschen.

2009 werden die Bürger pro 100 Euro verfügbarem Einkommen nach den Erwartungen der Postbank Volkswirte 2009 allerdings nur elf Euro und 20 Cent sparen. Dieser kleine Knick in der sonst seit 2006 kontinuierlich steigenden deutschen Sparquote ist direkt auf die Einführung der Abwrackprämie zurückzuführen. Statt Geld zur Seite zu legen, gaben es viele Deutsche 2009 lieber für die Anschaffung eines neuen Autos aus.

Damit liegen die Deutschen im europäischen Vergleich trotzdem immer noch auf einem guten mittleren Platz. Zum Vergleich: 2008 betrug die Sparquote in Belgien 8,3 Prozent, Frankreich 11,9 Prozent, Niederlande 7,3 Prozent und Spanien 12,1 Prozent. (Quelle: OECD Economic Outlook No. 85)

Wer steckt hinter dem Weltspartag?

Weltspartag? Nein? Noch nie gehört? Dabei ist es gerade einmal knapp 40 Jahre her, da gehörte der Weltspartag noch fest zu den Kinder-Höhepunkten des Jahres. Mit großen Augen betraten Kinder am Weltspartag die Filialen der Bankinstitute und leerten die Ersparnisse eines Jahres auf den Tresen. Mit Stolz präsentierten sie den Eltern ihr Sparbuch, in dem Erspartes und die angesammelten Zinsen gutgeschrieben wurden. Neben dem guten Gefühl, ein fleißiger Sparer zu sein, erwartete die Kinder am Weltspartag in den Banken meistens ein neues Sparschwein und auch kleine Geschenke, mit denen sie für ihren Sparfleiß belohnt wurden. Die Eltern nutzten die Wartezeit vorm Schalter, um sich über aktuelle Konditionen und neue Produkte zu informieren.

In der jüngeren Generation kennen heute nur noch wenige Deutsche den 1924 vom Internationalen Sparkassenkongress in Mailand ins Leben gerufenen Weltspartag. Kaum jemand kann noch Sinn und Zweck des Tages erklären, der alle Bürger zum Sparen aufruft. Anlass, diesen Tag ins Leben zu rufen, waren die Folgen des ersten Weltkrieges und die Weltwirtschaftskrise, die Europa erschütterte. Die Deutschen verloren ihre Ersparnisse, Millionen ihren Arbeitsplatz. Viele Menschen hatten wegen der Kriegsschulden, der Massenarbeitslosigkeit und der hohen Inflation kein Vertrauen mehr in den Wert des Geldes. Da beschloss der Internationale Sparkassenkongress 1924 die Einrichtung des Weltspartages, um Menschen wieder zum Sparen und zur privaten Vorsorge zu animieren. Premiere feierte der Tag am 31. Oktober 1925. Im Jahr 1989 erklärten die Vereinten Nationen das Datum offiziell zum Weltspartag. Um eine Überschneidung mit dem Reformationstag zu vermeiden, wird der Tag in Deutschland am letzten We
 rktag im Oktober gefeiert. Der Weltspartag mag zwar in den Augen vieler seine Relevanz verloren haben. Aber die Sorge um die private Vorsorge der Bevölkerung ist heute aktueller denn je.

Kinder: Trotz dickerer Sparschweine - Mädchen bekommen weniger Geld als Jungen

3,57 Milliarden Euro Guthaben haben die Kinder in Deutschland auf ihren Spar- und Girokonten angesammelt. Das hat die KidsVerbraucheranalyse 2009 ermittelt, die Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren unter anderem zu ihrem Umgang mit Geld befragte. Das Ergebnis: Die 5,7 Millionen Jungen und Mädchen in Deutschland zählen immer noch zu den eifrigsten Sparern. Jedes Kind hat im Durchschnitt 626 Euro zur Seite gelegt. 83 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren besitzen ein eigenes Sparkonto, elf Prozent ein eigenes Girokonto. Knapp ein Viertel aller Kinder spart das gesamte zur Verfügung stehende Geld. Knapp zwei Drittel spart immerhin regelmäßig einen Teil davon.

Allein an Taschengeld haben die Kinder dieser Altersgruppe pro Jahr 1,50 Milliarden Euro zur Verfügung. Mädchen bekommen mit monatlich 21 Euro und 47 Cent allerdings knapp 80 Cent weniger Taschengeld als die Jungen. Zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Ostern oder Geburtstag kommen noch einmal 970 Millionen Euro an Geldgeschenken dazu. Knapp 75 Euro spendieren Großeltern, Onkel und Tanten zum Geburtstag. Zu Weihnachten liegen noch einmal durchschnittlich 77 Euro an Geldgeschenken unterm Weihnachtsbaum und der Osterhase legt jedem Kind knapp 19 Euro ins Osternest. Im Vergleich zu den Jungen fallen die Geldgeschenke für Mädchen allerdings kleiner aus: Sie erhalten zu Weihnachten und zum Geburtstag jeweils sieben Euro weniger als Jungen.

Ob Taschengeld oder Extra-Geldgeschenke zu besonderen Anlässen: Mädchen haben weniger Geld zur Verfügung als Jungen. Trotzdem ist das Guthaben der Mädchen auf Spar- und Girokonten mit 667 Euro um 79 Euro höher als das der Jungen. Das liegt vor allem am Spareifer der Mädchen. 15 Prozent der Jungen geben ihr gesamtes "Kapital" aus, bei den Mädchen sind es mit knapp 14 Prozent etwas weniger. Am häufigsten sparen Jungen und Mädchen für ein Handy. Für einen Computer oder Zubehör sparen knapp 20 Prozent der Jungen, bei den Mädchen sind es nur acht Prozent. Sie legen ihr Geld lieber für Bekleidung und Schuhe (16 Prozent) zurück. Dieses Sparziel verfolgen dagegen nur sieben Prozent der Jungen.

Am 30. Oktober, dem Weltspartag 2009, dürfen die kleinen Sparer in den Finanzcentern der Postbank in Käpt\'n Blaubärs Schatzkiste greifen. Dort wartet auf die Blaubär-Fans ein Europa-Quartett, bei dem man mit Wissen über die europäischen Länder trumpfen kann. Die ganz kleinen Sparer können sich auf ein Blaubär-Malbuch mit passenden Stiften freuen.



Frau Iris Laduch
Tel.: +49 228 920 12102
E-Mail: iris.laduch@postbank.de

Deutsche Postbank AG
Friedrich-Ebert-Allee 114-126
53113 Bonn
http://www.postbank.de/

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