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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 07.08.2007
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ROLAND ProzessFinanz AG hilft David im Kampf gegen Goliath

Afrikanischer Verein gewinnt Rechtsstreit gegen Borussia Mönchengladbach

Köln. Der ghanaische Fußballverein Sekondi Hasacaas FC hat vor dem internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne einen wegweisenden Rechtsstreit gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen. Im Prozess ging es um den vertraglich vereinbarten Anteil am Erlös aus einem Spielertransfer. Ohne die finanzielle Unterstützung der ROLAND ProzessFinanz hätte sich der afrikanische Verein gegen den deutschen Traditionsklub geschlagen geben müssen.

Der Streit um den Spielertransfer des ghanaischen Fußballers Lawrence Aidoo beschäftigte bereits im letzten Jahr das FIFA-Schiedsgericht. Nachdem der ghanaische Erstligist dort unterlag, ermöglichte die ROLAND ProzessFinanz mit ihrer finanziellen Unterstützung, dass Sekondi in die Berufung gehen konnte – und gewann. Prozessfinanzierer wie ROLAND ProzessFinanz finanzieren Prozesse gegen Erfolgsbeteiligung, wenn ein Mandant nicht auf eigene finanzielle Ressourcen zurückgreifen kann und keine Deckung durch eine Rechtsschutzversicherung erhält.

In dem Musterrechtsstreit ging es um einen Streitwert von 30.000 Euro, den der afrikanische Verein vom fünffachen deutschen Fußballmeister forderte. Ein 1999 geschlossener Transfervertrag zwischen den beiden Vereinen sah vor, dass Sekondi Hasacaas an einem späteren Transfererlös des damals 17-jährigen Spielers Lawrence Aidoo beteiligt werden würde. Nachdem der Mittelfeldspieler dann 2004 für die Zeit bis zum Ende seines Vertrages mit Gladbach im Jahr 2005 an den 1. FC Nürnberg verliehen wurde, forderte Sekondi die vereinbarte prozentuale Beteiligung an der Ablösesumme von Mönchengladbach.

FIFA betrachtete Leihe nicht als Transfer

Obwohl der Vertrag zwischen Gladbach und Nürnberg die Überschrift „Transfervertrag“ trug, verweigerte Borussia Mönchengladbach die Zahlung in Höhe von 30.000 Euro mit der Begründung, dass es sich nicht um einen endgültigen Transfer, sondern lediglich um eine zeitlich begrenzte Leihe gehandelt habe. Die FIFA gab der Borussia in erster Instanz Recht, da das allgemeine Verständnis des Wortes „Transfer“ nicht die Leihe erfasse.

Der afrikanische Fußballclub wollte sich mit der Entscheidung nicht zufrieden geben. Doch einer Berufung standen die voraussichtlichen Verfahrenskosten von 20.000 Euro im Wege – auch für einen afrikanischen Erstliga-Verein eine enorme Summe. Der deutsche Rechtsanwalt von Sekondi Hasacaas, Holger Thieß, wandte sich deshalb an die ROLAND ProzessFinanz, die Klagen mit vertretbaren Erfolgsaussichten finanziert, also das anfallende Prozesskostenrisiko übernimmt. Als Gegenleistung erhält ROLAND ProzessFinanz nur bei gewonnenem Prozess einen Anteil des erstrittenen Erlöses. Obwohl der Streitwert deutlich unterhalb der sonst geforderten Mindestsumme von 50.000 Euro lag, erklärte sich die ROLAND ProzessFinanz nach Prüfung des Falles dazu bereit, die Gerichtskosten für Sekondi zu übernehmen. Bei der Entscheidung spielte nicht zuletzt der sportliche Ehrgeiz eine Rolle, dem afrikanischen „David“ gegen den deutschen „Goliath“ beizustehen.

CAS gibt Afrikanern Recht

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) entschied nun im Juli 2007 zu Gunsten des ghanaischen Erstligisten. Der Richter sah im vorliegenden Fall keinen Unterschied zwischen dem Verkauf und der Leihe: Der abgebende Verein erhielt für den Spieler eine beträchtliche Summe, der Spieler wurde bis zum Ablauf seines Vertrags bei Gladbach abgegeben – das heißt er kehrte nach der „Leihe“ gar nicht mehr zurück – und die Borussia hatte während der Leihperiode keinerlei Verpflichtungen gegenüber dem Spieler.

Das Gericht sprach dem afrikanischen Verein daher den vertraglich vereinbarten Anteil an der Ablösesumme zu.



Frau Dr. Andrea Timmesfeld
Tel.: 0221 8277-1590
Fax: 0221 8277-1589
E-Mail: andrea.timmesfeld@roland-rechtsschutz.de

Roland Rechtsschutz-Versicherungs-AG
Deutz-Kalker-Str. 46
50679 Köln
http://www.roland-rechtsschutz.de/

Kurzprofil der ROLAND-Unternehmensgruppe, Köln

Die Gesellschaften der ROLAND-Unternehmensgruppe gehören zu den führenden Anbietern von Rechtsschutz-, Prozessfinanzierungs-, Schutzbrief- und Assistance-Leistungen. Die Unternehmensgruppe hat 1.062 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bruttobeitragseinnahmen von über 243,8 Mio. € sowie Umsatzerlöse in der Assistance von 22,2 Mio. €.

Geschäftsbereiche und Produktprogramme:

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1957 gegründet, gehört heute zur Spitzengruppe deutscher Anbieter; Rechtsschutz-Lösungen für Privat-, Unternehmens- und Industriekunden

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Zweitgrößter deutscher Schutzbriefanbieter; innovative Schutzbriefpakete und inkludierte Schutzbriefe

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ROLAND ProzessFinanz
finanziert Prozesse gegen Erfolgsbeteiligung

Der Vertrieb der ROLAND-Produkte erfolgt über Partnerunternehmen wie:
AXA Versicherungen, Barmenia Versicherungen, Basler Versicherungen, Deutscher Ring Versicherungen, Feuersozietät Berlin Brandenburg, Gothaer Versicherungen, Öffentliche Versicherung Braunschweig, OVB Vermögensberatung AG

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