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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 02.10.2006
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Riester und Rürup, betriebliche Vorsorge und Privatrente

Europaweit sorgt die demografische Entwicklung für einen Umbruch in den Sozialsystemen. Auf unterschiedliche Weise versuchen die Staaten, den finanziellen Druck auf die umlagefinanzierten Rentensysteme durch Eigenvorsorge und durch ein höheres Renteneintrittsalter abzubauen. Dadurch soll die Generationengerechtigkeit neu organisiert werden. Eine aktuelle Studie des "Deutsches Institut für Altersvorsorge" (DIA) zeigt eindrucksvoll den Stand der Entwicklung. Gezogen wurde eine Zwischenbilanz der bisherigen Reformen in acht europäischen Ländern, nämlich in Dänemark, Schweden, Deutschland, Frankreich, in den Niederlanden, Italien, Spanien und in Griechenland.

Die Autoren des "Mannheim Research Institute for the Economics of Agin (MEA)" an der Universität Mannheim haben herausgefunden, dass der Anteil des Sozialbudgets an der Wirtschaftsleistung in den EU-Ländern in den vergangenen Jahren in etwa gleich hoch geblieben ist. Eine Verschiebung zugunsten der älteren bzw. zulasten der jüngeren Generation lasse sich dabei nicht feststellen. Im EU-Durchschnitt ist der Anteil der Sozialausgaben für die Älteren etwa dreimal so hoch wie der für die Jüngeren. Auffallend ist allerdings die große Spannbreite der Ausgaben: Italien wendet etwa 70 Prozent des Sozialbudgets für die ältere Generation auf, das sind 15 Prozentpunkte mehr als der EU-Durchschnitt. Irland demgegenüber gibt weniger als ein Drittel dafür aus, umgerechnet 25 Prozentpunkte weniger als der EU-Durchschnitt. Künftig aber werde sich die Alterung stark beschleunigen, so dass Verdrängungseffekte in den umlagefinanzierten Sozialausgaben zulasten der Jüngeren nicht mehr auszuschließen seien, meinen die Autoren.

Außer in den Niederlanden macht die staatliche Rente in den untersuchten Staaten heute noch mindestens knapp drei Viertel des durchschnittlich verfügbaren Alterseinkommens aus. In den Ländern, die nur einen geringen Anteil an Eigenvorsorge kennen, sind es sogar mehr als 90 Prozent. Und in den Staaten mit einem beachtlichen Teil an Eigenvorsorge werden bereits mindestens 20 Prozent des Alterseinkommens aus betrieblicher oder privater Vorsorge finanziert.



Pressesprecherin
Frau Antje Schweitzer
Tel.: 0221-2015-153/-229
Fax: 0221-2015-138
E-Mail: presse@ovb.de

OVB Vermögensberatung AG
Heumarkt 1
50667 Köln
Deutschland
www.ovb.de

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