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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 15.07.2008
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Rosarote Brille schadet wie Schwarzmalerei

- Von weltweiter Rezession weit entfernt - Luxushersteller zum Schnäppchenpreis - Hoher Ölpreis kurzfristig ein Damoklesschwert; langfristig betrachtet ein Innovationsturbo - Bankaktien bleiben unkalkulierbare Investments - Wandelanleihen mit historischer Tiefstbewertung und Durchschnittsrenditen von über fünf Prozent

Der um sich greifende pessimistische Blick auf die Finanzmärkte verhindert eine objektive Betrachtung der Märkte. Diese Aussage vertritt der Kölner Vermögensverwalter Flossbach & von Storch. „Die Stimmung an den Kapitalmärkten ist kritisch, und die Markteilnehmer bereiten sich auf eine Rezession in den USA sowie auf eine Abkühlung der Wirtschaft in Europa vor. Dabei vergessen die Pessimisten, dass wir eindeutige Kompensationseffekte aus den Schwellenländern zu erwarten haben. Kurzfristig kann es weitere deutliche Kursrückschläge geben. Aber die sind genau jene Kaufgelegenheiten, denen man später nachtrauert“, so Bert Flossbach, Vorstand bei Flossbach & von Storch. Sein Plazet für den Anleger ist ein gut diversifiziertes Portfolio mit genug Liquidität für strategische Investments, Anlage in Qualitätsaktien (d.h. Verzicht auf Banktitel), Gold, hochrentierliche Wandelanleihen und sicheren Kurzläufern im Rentenbereich.

Keine weltweite Rezession in Sicht

Die Erkenntnis, dass eine weltweite Rezession in weiter Ferne liegt, ziehen die Vermögensverwalter zum einen aus eigenen Studien (siehe Quartalsbericht, Seite 4) und zum anderen aus einem Perspektivenwechsel auf die Märkte. Sie betrachten den Beitrag einzelner Länder und insbesondere der BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) zum Weltwirtschaftswachstum. Auch bei einer möglichen Abschwächung in den Schwellenländern steht die Weltwirtschaft durch die positiven Kompensationswirkungen nicht vor dem Beginn einer Rezession. Auffällig ist jedoch die Wohlstandsverschiebung von West nach Ost.

Luxusgüterbranche bestens aufgestellt

Die Branche der Luxusgüter profitiert überdurchschnittlich hoch von der Wohlstandsverschiebung und den neuen China-Millionären. Deren Zahl soll jetzt bei über 415.000 Personen liegen. Diese „Neuen Reichen“ zeigen ihren Wohlstand mittels westlicher Statussymbole. Dabei treffen sie auf westliche Konzerne mit Top-Marken, die die nötige Finanzkraft haben, um vor Ort Geschäfte zu tätigen. Schon jetzt macht China rund 15 Prozent der weltweiten Luxusgüternachfrage aus; bis 2013 beträgt dieser Anteil über 20 Prozent. Aus Sicht der Kölner hat der Aktienmarkt diese Entwicklung bis jetzt hartnäckig ignoriert, was zu einer extremen Unterbewertung dieser Luxusproduzenten führt. Anders formuliert: Der Markt bietet Aktien von Unternehmen wie LVM,  Swatch oder Richemont derzeit zum Sonderangebot an.

Hoher Ölpreis als Katalysator für technischen Fortschritt

Für Bert Flossbach sind die hohen Ölpreise der notwendige Katalysator für einen langfristig ausgelösten Innovationsschub zur Entwicklung energieeffizienter Produkte und Herstellungsverfahren. Die Profiteure sind die traditionellen Industrieländer, die noch immer einen technischen Vorsprung haben und die diesen Wachstumsmotor nutzen werden.

Bankenkrise ohne Aussicht auf ein Ende

Flossbach & von Storch bleibt bei der schon im Frühjahr 2007 getroffenen Aussage: Finger weg von Bankaktien. Die europäischen und amerikanischen Banken haben seit Jahresbeginn durchschnittlich 33 Prozent an Wert verloren. „Bankaktien sind völlig unkalkulierbare Investments geworden. Nicht mal der Vorstand einer Bank kann die tatsächlichen Risiken wirklich einschätzen“, konstatiert Bert Flossbach. Neben dem Subprime Segment kommen zunehmend auch Immobilien am Prime-Markt (gute Bonität) zur Zwangsversteigerung. Dieses Segment der Immobilienkredite mit guter Bonität ist sechs bis siebenmal so groß wie der Subprime-Markt.

Inflation als sichere Geldvernichtung für Anleger

In den letzten Jahren haben die USA und Europa durch die Billigimporte insbesondere aus China einen Inflationsschutz genossen. Denn eine erhöhte Geldmenge traf bisher auf ein erhöhtes Güterangebot durch die Importe. Aufgrund der aber nun steigenden Löhne in China steigen auch die Importpreise für chinesische Produkte. Damit importieren die westlichen Länder nicht nur Produkte „Made in China“, sondern auch die höhere Inflation. Auch ein Konjunkturabschwung im Westen oder der Rückgang der Geldmenge wird nur eine geringe Inflationsminderung ausüben. Flossbach & von Storch erwarten einen leichten Rückgang der Inflationsraten und rechnen mit einem Realzins (Zins abzüglich Inflation) von einem Prozent. Im Vergleich dazu sehen die Vermögensverwalter jedoch hohe Zinschancen bei Unternehmensanleihen guter Bonität. Hier haben sich die  Risikoaufschläge, die für ein heutiges Investment in eine Unternehmensanleihe gezahlt werden, deutlich erhöht. Ihr Renditeniveau liegt aktuell bei über fünf Prozent.



Frau Annette Matzke
Tel.: +49 (0) 221 - 4 20 75 - 34
Fax: +49 (0) 221 - 4 20 75 - 59
E-Mail: am@stockheim-media.com

Flossbach & von Storch
Im Mediapark 8
50670 Köln
http://www.fvsag.com/

Über Flossbach & von Storch
Flossbach & von Storch zählt mit einem verwalteten Vermögen von zwei Milliarden Euro zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltern in Deutschland. Das Unternehmen ist seit 1998 mit Sitz in Köln tätig. Flossbach & von Storch bündelt umfassendes Portfoliomanagement- und Finanzmarkt-Knowhow in einem unabhängigen, inhabergeführten Unternehmen. Zu den Kunden zählen bedeutende Family Offices, Institutionelle Anleger sowie Inhaber großer Einzelvermögen. Darüber hinaus macht Flossbach & von Storch seine Kompetenz in der Vermögensverwaltung über eine Reihe von Investmentfonds einem breiteren Publikum zugänglich.

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08.06.30 FvS_Halbjahresbericht 2008.pdf (1439,78 kb)  Herunterladen
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