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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 12.08.2009
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Schutz vor „Mini-Vampiren“

Zeckenstiche können zu erheblichen gesundheitlichen Schäden führen / Unfallversicherung übernimmt Kosten

Bis weit in den Herbst können Zecken die Infektionen Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) auf den Menschen übertragen. Was viele nicht wissen: Zeckenstiche werden versicherungstechnisch wie Unfälle behandelt. Grundsätzlich werden zwar die Heilbehandlungskosten nach einem Zeckenstich durch die Krankenversicherung gedeckt – nicht aber die zusätzlichen Kosten durch gesundheitliche Dauerschäden (Invalidität), die zum Beispiel den barrierefreien Umbau des Hauses erforderlich machen. Die Betroffenen können die Leistungen aus der Unfallversicherung der Versicherungskammer Bayern beispielsweise hierfür verwenden. Der Versicherungsschutz gilt ohne Wartezeit ab Antragseingang weltweit.

Zahl der Infektionen gestiegen

2008 erkrankten in Bayern 128 Menschen an der durch Zeckenstich ausgelösten Hirnhautentzündung – rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr (1). Etwa jede vierte Zecke trägt in Deutschland die Borreliose-Erreger in sich.

Schätzungen gehen von 60 000 bis 100 000 Neuerkrankungen im Jahr aus (2). Bleibt die spezifische lokale Hautrötung um den Einstich unentdeckt, breitet sich die Infektion im Körper aus und kann ernsthafte Organschäden hervorrufen.

Vorbeugemaßnahmen

Gegen FSME-Erkrankungen, die verstärkt in Süddeutschland auftreten, kann geimpft werden. Gegen Borreliose gibt es keine Impfmöglichkeit. 90 Prozent der Zeckenstiche ziehen sich Menschen bei Freizeitaktivitäten wie Wandern, Campen und Gartenarbeit zu. Gefährdet ist also jeder, der sich viel in der Natur aufhält. Hat der „Mini-Vampir“ zugestochen, sollte er möglichst schnell entfernt werden. Treten nach dem Stich grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, sowie leichtes bis mittelschweres Fieber und leichte Lymphknotenschwellungen auf, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

 

(1) Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V.

(2) Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V./ Nationales Referenzzentrum für Borrelien (NRZ) am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelrecht (LGL)




Frau Claudia Scheerer
Pressesprecherin
Tel.: (089) 2160 - 3050
Fax: (089) 2160 - 3009
E-Mail: presse@vkb.de


Herr Thomas Bundschuh
Stellvertretender Pressesprecher
Tel.: 089 / 2160-1775
Fax: 089 / 2160-3009
E-Mail: presse@vkb.de

Versicherungskammer Bayern
Maximilianstraße 53
80530 München
http://www.vkb.de

Der Konzern Versicherungskammer Bayern ist bundesweit der größte öffentliche Versicherer und unter den Top Ten der Erstversicherer. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte er Beitragseinnahmen von 5,96 Mrd. Euro. Mit seinen regional tätigen Gesellschaften ist das Unternehmen in Bayern, der Pfalz, im Saarland sowie in Berlin und Brandenburg tätig; im Krankenversicherungsgeschäft zusammen mit den anderen öffentlichen Versicherern bundesweit. Der Konzern beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter.




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