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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 08.01.2007
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„Senioren lassen sich nicht für dumm verkaufen“

Der Bund der Versicherten startet 2007 offensiv ein neues Zukunftsthema: „Altenversorgung“

Versicherungsgesellschaften wittern Morgenluft: Eine nach der anderen hat mittlerweile eine so genannte Seniorenpolice aus dem Hut gezaubert. Sie erwecken damit gelegentlich den Eindruck, dabei handele es sich um Altersvorsorge. „Das ist prinzipiell falsch“, sagt Lilo Blunck. Die Geschäftsführerin des Bundes der Versicherten (BdV) stellt richtig: „Bei der Altersvorsorge im klassischen Sinn geht es um die zweckmäßige Geldanlage. In Zukunft wird es aus unserer Sicht aber um wesentlich mehr gehen. Das lässt sich am besten mit dem Begriff ‚Altenversorgung’ beschreiben. Dabei können Versicherungsgesellschaften durchaus eine wichtige Rolle übernehmen.“

Die mit derzeit 50.000 Mitgliedern größte deutsche Verbraucherschutzorganisation für Versicherten wird sich deshalb schwerpunktmäßig dem Thema „Altenversorgung“ annehmen. Dahinter steckt mehr als die reine Geldanlage zur Rentenaufbesserung. Lilo Blunck: „Für jeden erschließt sich irgendwann, dass es im Alter hilfreich sein kann, bestimmte Leistungen einkaufen zu können“. Gemeint sind Dienstleistungen für den Alltag und für Notsituationen. „Doch vorsichtig“, warnt die BdV-Chefin: „Diese Assistanceleistungen als Angebot gebündelt, können allein für sich genommen nicht als ‚Versicherung‘ gelten. Das sind allenfalls Zusatzleistungen.“

Die Versicherungsbranche weiß, dass Senioren gewillt sind, Geld für Vorsorge, aber auch zur Unterstützung von Kindern und Enkeln auszugeben. Deshalb wirft sie entsprechende Angebote auf den Markt. Dabei haben die „Entwickler“ oft richtige Ideen. Doch allzu häufig lassen nebulöse Bedingungen im Kleingedruckten Betroffene im Unklaren darüber, worauf sie sich eingelassen haben. Daneben verleitet offenkundig das Provisionssystem die Vermittler dazu, älteren Menschen überflüssige Versicherungen aufzudrängen. Schlimmstenfalls kann das dazu führen, dass Senioren für unzweckmäßige Leistungen Geld aus der Tasche gezogen wird.

Lilo Blunck: „Wenn Versicherungsgesellschaften am ‚Zukunftsmarkt Senioren‘ dauerhaft und erfolgreich teilhaben wollen, sollten sie ihre Strategie überdenken. Alte Menschen sind zwar gelegentlich hilfebedürftig, aber sie lassen sich auf Dauer mit fragwürdigen Angeboten nicht für dumm verkaufen.“

TIPP: Der BdV hat eine kostenlose Broschüre zum Thema herausgegeben: „Gut versichert ... auch im Alter“ kann angefordert werden beim Bund der Versicherten e. V., Postfach 11 53, 24547 Henstedt-Ulzburg, Telefon: 04193-94222, Fax: 04193-94221. Es gibt sie auch als PDF im Internet unter: www.bundderversicherten.de.



Frau Lilo Blunck
E-Mail: lblunck@bundderversicherten.de

Bund der Versicherten (BdV)
Rönkrei 28
22399 Hamburg
Deutschland
www.bundderversicherten.de

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