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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.06.2011
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Sergio Balbinot zum Präsidenten des Europäischen Versicherungsverbands (CEA) gewählt

Neuer Präsident nimmt Kernthemen und Herausforderungen des Verbands ins Visier.

[Es folgt die Übersetzung der CEA-Pressemitteilung aus dem Englischen.]

Brüssel – Sergio Balbinot, Managing Director der Generali Group, wurde auf der gestrigen Generalversammlung des europäischen Dachverbands der Erst- und Rückversicherer CEA in Athen einstimmig zum neuen Verbandspräsidenten gewählt. Er übernimmt das Amt für drei Jahre.

Als eines der Kernthemen seiner Amtszeit nannte Balbinot das regulatorische System für Versicherer Solvency II, das Anfang 2013 in Kraft treten wird. Mit Blick auf die komplexen Aufgaben, die bei der Ausarbeitung der Details des neuen Regelwerks zu bewältigen sind, betonte er, dass Solvency II zu einer Verbesserung der Belastbarkeit der europäischen Versicherungsunternehmen führen müsse.

„Solvency II müssen wir gut hinbekommen, und die gesamte Versicherungsbranche ist fest entschlossen, die Höhe des Eigenkapitals an den tatsächlichen Risiken auszurichten. Allerdings sollte diese Entwicklung nicht der strategischen Rolle der Branche in der heutigen Wirtschaft schaden“, so Balbinot. „Im derzeitigen Umfeld kommt der Arbeit der Versicherer eine entscheidende Rolle zu, wenn es darum geht, Risiken von der Gesellschaft abzuwenden, die Lücke zu schließen, die das staatliche Rentensystem durch seine geringere Rolle bei der Altersvorsorge hinterlassen hat, und als langfristiger und konservativer Investor aufzutreten,“ so der neu gewählte Präsident weiter.

„Alle diese zentralen Funktionen könnten aufweichen, wenn Solvency II nicht richtig abgestimmt wird. Daher ist die korrekte Umsetzung von Solvency II für die europäischen Versicherer, für die Wirtschaft und zum Schutz der Verbraucher entscheidend. Der CEA wird mit dafür Sorge tragen, dass die Grundsätze der Solvency II-Rahmenrichtlinie eingehalten werden und der neue regulatorische Rahmen seinen Zweck erfüllt.“

Anschließend erläuterte Balbinot das strategische Konzept seiner kommenden Amtszeit. „Gemeinsam mit den CEA-Mitgliedsverbänden werde ich daran arbeiten, dass die europäischen Versicherer die bestmöglichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erhalten und als Best Practice-Verfechter ein Umfeld schaffen, in dem sie innovativ sein und wachsen können. Als Herausforderungen möchte ich hier die makroökonomischen Debatten über das systemische Risiko, die Rentendiskussion und die Wettbewerbsgleichheit mit Rentenversicherern sowie die Entwicklung globaler Standards und Rechnungslegungsgrundsätze hervorheben“, führte Balbinot aus.

In seiner ersten Rede vor der jährlich stattfindenden Generalversammlung von Vertretern der 33 CEA-Mitgliedsverbände erwähnte Balbinot auch die Fokussierung der Branche auf die Themen Umwelt und Klimawandel. „Dem Verband ist daran gelegen, beim Aufbau eines Risikomanagementrahmens für den Umgang mit Naturkatastrophen so weit wie möglich mit dem öffentlichen und privaten Sektor zusammenzuarbeiten“, so Balbinot. „Die Branche verfügt über ein gewaltiges Erfahrungs- und Wissenspotenzial, und ich werde mich für Möglichkeiten und Wege zur Erleichterung der Zusammenarbeit der Versicherer mit staatlichen Stellen einsetzen, um die zerstörerischen Auswirkungen von Katastrophen einzudämmen.“

Balbinot dankte dem scheidenden Präsidenten Tommy Persson, führender Berater des größten schwedischen Sachversicherers Lansforsäkringar AB, für seine Arbeit während seiner dreijährigen Amtszeit: „In diesen Zeiten signifikanter regulatorischer Veränderungen für die Branche ist es für die europäischen Versicherer entscheidend, mit einer starken gemeinsamen Stimme zu sprechen. Dank des großen Einsatzes und Engagements von Tommy Persson ist der CEA als diese starke, repräsentative Stimme fest positioniert.“

Persson begrüßte die Wahl von Balbinot mit den Worten: „Ich freue mich, das Amt des Präsidenten des CEA an eine so fähige und erfahrene Persönlichkeit wie Sergio weiterzugeben. In dem Jahr als Vizepräsident hat er seinen Einsatz und sein Engagement für den CEA bereits unter Beweis gestellt. Ich bin zuversichtlich, dass der Verband mit ihm als Präsidenten seine Bedeutung weiter ausbauen wird.“

Sergio Balbinot ist Managing Director der italienischen Versicherungsgruppe Generali. Seit 1983 ist er für die Generali Group tätig, zunächst bei verschiedenen Tochterunternehmen der Gruppe in Italien und anderen Ländern. Im Jahr 1996 kehrte er in die Generali-Konzernzentrale in Triest zurück, wo er 1998 zum stellvertretenden General Manager und 2000 zum General Manager ernannt wurde. Seit April 2002 ist er Managing Director und für das gesamte internationale Versicherungsgeschäft der Generali sowie für die Bereiche Versicherungstechnik und Versicherungsmathematik der Generali in Italien und anderen Ländern sowie für Forschung und Entwicklung verantwortlich.



Frau Dr. Andrea Timmesfeld
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0) 221 4203-1116
Fax: +49 (0) 221 4203-3830
E-Mail: andrea.timmesfeld@generali.de

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http://www.generali-deutschland.de/

Generali Group

Mit einem Prämienaufkommen von mehr als 73 Mrd. € ist die Generali Group eine der größten Versicherungsgruppen in Europa und der führende europäische Lebensversicherer. Sie ist mit Kapitalanlagen von mehr als 400 Mrd. € auch einer der bedeutendsten Asset Manager der Welt und mit einem Immobilienportfolio von über 24 Mrd. € ein wichtiger Liegenschaftsbesitzer.

Mit 85.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit und 70 Mio. Kunden in mehr als 60 Ländern nimmt die Gruppe eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Osteuropa und Asien immer mehr an Bedeutung.

Die Muttergesellschaft Assicurazioni Generali notiert an der Mailänder Börse (GASI.MI, G.IM) und verfügt über ein Rating AA- von Standard & Poor’s, ein Rating Aa3 von Moody’s, ein Rating AA- von Fitch und ein Rating A+ von A.M. Best.

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