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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 04.06.2007
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Sicher auf dem Sattel

Tipps des DVR zum „Europäischen Tag des Fahrrades“

Bonn (DVR) – Immer mehr Bundesbürger sind mit dem Fahrrad unterwegs. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2005 rund 63,3 Millionen Räder in deutschen Haushalten, auf denen pro Jahr über 30 Milliarden Kilometer zurückgelegt werden. Damit die Radler sich auch verkehrssicher auf dem Sattel bewegen, gibt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) anlässlich des „Europäischen Tages des Fahrrades“ am 3. Juni einige Tipps.

A und O ist die sichere Ausstattung von Fahrrad und Fahrer. Gerade wenn das Rad länger nicht aus dem Keller oder der Garage geholt wurde, sollte es unbedingt überprüft werden. Die meisten Radfahrunfälle passieren nicht durch Zusammenstöße, sondern sind so genannte Alleinunfälle, unter anderem verursacht durch technische Mängel.

Zur Mindestausstattung für ein verkehrstaugliches Fahrrad gehören zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen, eine Klingel sowie ein funktionierender Scheinwerfer vorne und eine Rückleuchte hinten. Es empfiehlt sich, Scheinwerfer mit einer Standlichtfunktion zu installieren, denn dann können Fahrräder in der Dämmerung oder bei Dunkelheit auch stehend von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen werden. Wichtig sind auch ein geschlossener Kettenschutz, weiße Reflektoren vorne und rote hinten, zwei gelbe Reflektoren in den Speichen des Vorder- und Hinterrades sowie an den rutschsicheren Pedalen.

Wer sein Fahrrad regelmäßig wartet, kann technischen Mängeln und damit Unfällen vorbeugen. Besonders auf die Beleuchtung, Reflektoren und Bremsen sollte dabei geachtet werden. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, lässt sein Rad in einer Fachwerkstatt überholen.

Beim Kauf eines neuen Fahrrades sollte ebenfalls auf eine hochwertige Sicherheitsausstattung geachtet werden.

Zum sicheren Radeln gehört für Kinder und Erwachsene auch ein geeigneter Fahrradhelm sowie retroreflektierende Kleidung. Ohne Helm kann ein Fahrradunfall schwere Verletzungen mit bleibenden Schäden verursachen oder sogar tödlich sein.

Besonderes Augenmerk gilt den kleinen Radfahrern. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie denken, fühlen und handeln anders – auch im Straßenverkehr. Andere Verkehrsteilnehmer sollten langsam und mit Abstand an radelnden Kindern vorbeifahren und jederzeit bremsbereit sein.

Eltern sollten beachten, dass ihre Kleinen bis zum achten Geburtstag mit dem Rad auf Gehwegen fahren müssen und das bis zum zehnten Geburtstag noch dürfen. Vor dem Überqueren einer Straße müssen Kinder absteigen und das Fahrrad schieben.



Herr Sven Rademacher
Tel.: +49.(0)228.4 00 01-72
Fax: +49.(0)228.4 00 01-72
E-Mail: srademacher@dvr.de

Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.
Beueler Bahnhofsplatz 16
53222 Bonn
http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/default.htm

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