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30.06.2008 - dvb-Presseservice

Sicherheit geht vor – auch beim Autokauf

Bonn, Juni 2008 (DVR) – Laut einer DEKRA-Umfrage unter mehr als 1.900 Autofahrerinnen und Autofahrern nimmt das Sicherheitsbewusstsein der Deutschen beim Autokauf offenbar rapide ab. Ganz vorne stehen nach der Zuverlässigkeit (86,2 Prozent) möglichst günstige Verbrauchs- und Unterhaltskosten (82,7 Prozent). Selbst Ausstattung und Optik sind für viele wichtiger als aktive Sicherheitselemente wie ESP oder andere Fahrerassistenzsysteme. Wurde die Sicherheitsausstattung vor vier Jahren noch von 63 Prozent der Befragten als einer der wichtigsten Aspekte beim Kauf eines neuen Autos genannt, ist sie heute nur noch jedem Zweiten wichtig (50,6 Prozent). Die Fahrzeugsicherheit landet somit hinter Punkten wie Kofferraum und Beladen, günstiger Kaufpreis und Optik nur noch im Mittelfeld.  

Aus Sicht des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) ein Trend, dem entgegengewirkt werden muss. Das besondere Augenmerk auf günstigen Verbrauch ist beim Blick auf die Spritpreise sicherlich nicht überraschend. Aber dass umwelt- und spritsparendes Fahren nicht losgelöst von Sicherheitsaspekten zu betrachten ist, zeigt der DVR seit vielen Jahren mit seinen Spritspartrainings. Denn mit entsprechender Fahrweise wie zum Beispiel frühzeitigem Hochschalten und vorausschauendem Fahren sind die Fahrer nicht nur sicherer unterwegs, sondern können auch bis zu 25 Prozent Benzinkosten sparen. Geldbeutel und Umwelt werden geschont.  

Darüber hinaus tragen der DVR und weitere Partner mit der Informationskampagne „bester beifahrer“ dazu bei, über das unumstrittene Sicherheitspotenzial elektronischer Fahrerassistenzsysteme aufzuklären. Die im Januar 2007 gestartete Kampagne informiert über Funktionsweise und Wirkung der unsichtbaren Helfer, die einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention und zum Klimaschutz leisten.  

30.000 Unfälle mit Personenschaden außerhalb von Ortschaften ließen sich pro Jahr allein durch den Einsatz von Spurwechselassistenten verhindern, erläutert Jürgen Bönninger, Vorsitzender des DVR-Ausschusses für Fahrzeugtechnik. Wären alle Fahrzeuge mit ESP ausgestattet, gäbe es rund 600 Verkehrstote weniger auf Deutschlands Straßen. Deshalb sollten Sicherheitsaspekte beim Autokauf an erster Stelle stehen.  

Unterstützt wird der DVR in seinen Bestrebungen auch von politischen Entscheidungsträgern. „Jeder Autofahrer sollte die technischen Möglichkeiten kennen und nutzen, die uns helfen, Unfälle im Straßenverkehr zu reduzieren. Dazu zählt vor allem der Einsatz von Fahrerassistenzsystemen“, sagte Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium anlässlich einer Präsentation dieser Systeme in Berlin.   

Weitere Informationen zum Thema unter www.dvr.de sowie www.bester-beifahrer.de, www.spritsparstunde.de und www.cool-fahren-sprit-sparen.de.



Herr Sven Rademacher
Tel.: +49.(0)228.4 00 01-72

Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.
Beueler Bahnhofsplatz 16
53222 Bonn
http://www.neues-fahren.de/neues-fahren/default.htm

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