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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.08.2008
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Themendienst: Inflation

Anregungen für Ihre Berichterstattung
Die Inflation in der Euro-Zone ist im Juli 2008 auf 4,1 Prozent geklettert. Das ist der höchste Stand seit Einführung des Euro im Januar 1999. Würgt die Geldentwertung das Wachstum ab? Werden die Ersparnisse aufgezehrt? Fragen wie diese beschäftigen derzeit viele Menschen. Hintergrundinformationen zum Thema sind daher gefragt. Eine hohe Inflation ist kein Grund zur Panik – es kommt darauf an, sich mit den richtigen Mitteln dagegen abzusichern. UBS Global Asset Management möchte Ihnen mit diesem Themendienst Anregungen für die eigene Berichterstattung liefern. Über Ihr Interesse würden wir uns freuen. Texte und Grafiken dieses Themendienstes können Sie gerne verwenden, Interviews vermitteln wir gerne.

Drei Fragen an: Dr. Detlev Kleis, Zins-Experte bei UBS Global Asset Management
Herr Dr. Kleis, das wichtigste Ziel der EZB ist die Inflationsbekämpfung. Warum gelingt ihr das momentan nicht?
Kleis: Grund für die vergleichsweise hohe Inflation sind in erster Linie die gestiegenen Lebensmittel- und Energiepreise. Ausgelöst wird dies unter anderem durch den weltweit steigenden Energiebedarf, zum Beispiel von China. Allein der Ölpreis hat sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Auf diese Entwicklung hat die EZB wenig Einfluss. 

Müssen sich Anleger also an eine anhaltend hohe Inflation gewöhnen?
Kleis: Die Inflationsrate könnte in den nächsten Monaten noch weiter klettern. Ende 2008 tendiert sie aber wahrscheinlich wieder nach unten, weil sich die globale Wirtschaft abschwächen dürfte. Wir rechnen außerdem nicht damit, dass die Energiepreise weiter im jetzigen Tempo anziehen werden. Die Verbraucherpreise werden daher voraussichtlich nicht mehr so dynamisch ansteigen.

Viele Investoren sind trotzdem besorgt. Was empfehlen Sie ihnen?
Kleis: Tagesgeld bietet kaum eine Mehrrendite, zieht man einmal die Inflationsrate ab. Im derzeitigen Umfeld sind Unternehmensanleihen eine Überlegung wert. Wegen des wieder höheren Zinsniveaus für ausfallsichere Staatsanleihen und der gestiegenen Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen sind hier auf der Zinsseite durchaus rund 6 Prozent erzielbar. Hinzu kommen noch mögliche Kursgewinne. Um das Investmentrisiko breiter zu streuen, ist eine Anlage in Unternehmensbonds in Form eines Investmentfonds sinnvoll. Fonds weisen im Vergleich zu Tagesgeld zwar höhere Wertschwankungen auf, bieten auf lange Sicht allerdings ein höheres Renditepotenzial. Letztlich kommt es bei der Auswahl eines entsprechenden Fonds auf die Qualität des Produkts und des Anbieters an.

Über den Interviewpartner:
Dr. Detlev Kleis ist Senior Portfolio Manager bei UBS Global Asset Management und Ansprechpartner bei Zins-Fragen. Er managt die beiden Anleihefonds UBS (D) Rent-Euro sowie UBS (D) Rent-International.

Fonds im Fokus:
Der UBS (Lux) Bond Sicav – EUR Corporates B (WKN 216521) investiert hauptsächlich in Euro-Unternehmensanleihen mit einer guten Bewertung der Rating-Agenturen (Investment-Grade). Derzeit setzt das Management besonders auf Finanztitel. „Vor allem bei den Finanztiteln entschädigen die Renditeaufschläge für die eingegangenen Risiken, da die Banken problemlösende Maßnahmen ergreifen (z.B. Rekapitalisierung)“, so der aktuelle Fondskommentar von UBS Global Asset Management.

Haushalts-Cashflow: Was am Monatsende übrig bleibt
„Alles wird teurer“, klagen viele Verbraucher. Doch wie stark trifft die Inflation die Haushalte im Euro-Raum wirklich? Analysten der UBS haben untersucht, wie es um die Budgets der Verbraucher steht. Als Messgröße errechneten sie dazu den Cashflow der Haushalte. Dabei bilden sie zunächst die Differenz zwischen Einnahmen (Gehalt, Sparzinsen etc.) und Verpflichtungen (Kreditzinsen, Steuern etc.). Von dieser Zahl zogen die UBS-Experten die für den täglichen Bedarf anfallenden Kosten ab, also zum Beispiel Aufwendungen für Energieversorgung und Nahrungsmittel. Übrig bleibt der Cashflow. Dieser steht für Konsumausgaben frei zur Verfügung – also zum Beispiel für Unterhaltungselektronik.

In der Grafik abgebildet ist der Zuwachs des Cashflows im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Ergebnis: 2008 gibt es nach Einschätzung der UBS-Analysten europaweit keinen zusätzlichen Spielraum für Sonderausgaben – auch wenn die Menschen in Deutschland selbst noch einen Zuwachs beim verfügbaren Budget verzeichnen können. 2009 erwarten die Experten, dass die Situation jedoch auch in Europa insgesamt wieder besser wird.

Wussten Sie schon?
Wer in Deutschland schon über zu hohe Preise klagt, sollte nicht nach Oslo, Kopenhagen und London reisen. Das sind für Besucher die teuersten Städte der Welt, wie UBS Wealth Management in einer Untersuchung herausfand. Die Studie berücksichtigt die Kosten eines nach westeuropäischen Verbrauchsgewohnheiten gewichteten Warenkorbs mit 122 Gütern und Dienstleistungen. Für ausländische Besucher sind deutsche Städte dabei vergleichsweise günstig: Erst auf Rang 14 liegt München, gefolgt von Frankfurt (Rang 17) und Berlin (20). Untersuchungszeitraum war von November 2007 bis Januar 2008.

Gerne schicken wir Ihnen bei Interesse die Gesamtstudie zu.




Herr Hubertus von Barby
Investment Communications
Tel.: 069-1369 5303
Fax:
E-Mail: hubertus.von-barby@ubs.com


Herr Tobias Zihn

Tel.: +49 221 912887 57
Fax:
E-Mail: tobias.zihn@ergo-pr.de


Herr Holger Nacken

Tel.: +49 (0)221 912887-59
Fax:
E-Mail: holger.nacken@ergo-pr.de

UBS Deutschland AG
Stephanstr. 14-16
60313 Frankfurt/M.
www.ubs.com/deutschland

UBS Global Asset Management gehört zu den weltweit größten institutionellen Vermögensverwaltern und zählt in Europa zu den führenden Fondshäusern: Der Unternehmensbereich von UBS verwaltet ein Kundenvermögen von rund 471 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2008). In 25 Ländern ist UBS Global Asset Management mit über 3.900 Mitarbeitern aktiv. UBS Global Asset Management bietet Lösungen für alle Vermögensklassen von Immobilien- über traditionelle bis hin zu alternativen Anlagen an.



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