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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 16.07.2009
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Themendienst: Konsum in China

Anregungen für Ihre Berichterstattung „In China wird der Konsum wichtiger“

Chinas Bruttoinlandsprodukt hat im zweiten Quartal des Jahres mit einem Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal die Erwartungen übertroffen. Nach offiziellen Regierungsangaben wuchs Chinas Wirtschaft damit im gesamten ersten Halbjahr 2009 um 7,1 Prozent. Bereits im Frühjahr hatte Weltbank-Chef Robert Zoellick die Ansicht vertreten, dass das chinesische Wirtschaftswachstum eine Kraft sein könne, die die gesamte Weltwirtschaft aus der Rezession führt. Die aktuellen Wirtschaftdaten aus dem Reich der Mitte scheinen dies nun zu bestätigen.

Im aktuellen Themendienst geht UBS Global Asset Management der Frage nach, warum der Konsum gerade in China, Hongkong und Taiwan langfristig eine Schlüsselrolle für das Wirtschaftswachstum spielen wird. Texte und Bilder dieses Themendienstes können Sie gerne verwenden. Für Interviews stehen Ihnen die Experten von UBS Global Asset Management jederzeit gerne zur Verfügung.

Vier Fragen an: Projit Chatterjee, Capability Strategist im Bereich „Global Emerging Markets & Asia Pacific“ von UBS Global Asset Management

Herr Chatterjee, warum wird der Binnenkonsum künftig eine tragende Rolle für die Wirtschaft in „Greater China“, also China, Taiwan und Hongkong, spielen?

Chatterjee: In meinen Augen ist Konsum in „Greater China“ eine langfristige und strukturell bedingte Wachstumsstory. Heute leben bereits rund 40 Prozent der Chinesen in Städten, im Jahr 2030 werden es voraussichtlich 60 Prozent sein. Dieser längerfristige Trend führt grundsätzlich zu einer Einkommensverbesserung und damit konsequenterweise zu mehr Konsum. Durch diese Entwicklung könnte der private Konsum den Export als Wachstumstreiber mittelfristig ersetzen.

Welche Sektoren werden von dieser Entwicklung besonders profitieren?

Chatterjee: Zu den Gewinnern zählen Produzenten von Gütern des täglichen Bedarfs, also Lebensmittel-Hersteller, aber auch Anbieter hochwertiger Konsumgüter und Dienstleistungen. Interessante Sektoren in Bezug auf steigende Einkommen sind des Weiteren Immobilien, Bildung und Gesundheitswesen. Beim Investment konzentrieren wir uns auf Unternehmen aus diesen Bereichen, die bereits Marktführer sind oder das Potenzial zum Marktführer in ihrem Segment haben.

Zuletzt haben sich asiatische Aktienmärkte besser als die der Industriestaaten entwickelt. Wird dieser Trend anhalten?

Chatterjee: In der Tat hat sich „Asia ex Japan“ seit den Börsentiefs besser erholt als die etablierten Märkte, wobei sich die wirtschaftlichen Daten für Asien weiter verbessern. Insbesondere die aggressive Konjunkturpolitik Chinas könnte eine Erholung der Binnennachfrage in Asien bewirken. Tatsächlich sind bereits erste Anzeichen für steigende Einzelhandels- und Konsum-Ausgaben in der Region ersichtlich.

Welche Risiken sehen Sie für diese Entwicklung?

Chatterjee: Für eine weitere Stabilisierung der Nachfrageseite bedarf es langfristig einer glaubwürdigen Erholung im Finanzsektor. Wir beobachten die weitere Entwicklung der Kreditvergabe, die jüngst positiv zum guten Marktsentiment beigetragen hat. In einigen Bereichen könnte es jedoch durch zu starke Neukreditvergaben zu Über- Investitionen kommen. Darüber hinaus beobachten wir sehr genau die Entwicklung der Unternehmensgewinne sowie die äußeren Einflüsse. Erst wenn diese beiden Faktoren eine grundlegende Verbesserung zeigen, können wir von einer nachhaltigen Erholung sprechen. Nicht zuletzt beschäftigt uns auch das Thema potenzieller Inflation durch die weltweit gelockerte Geldpolitik.

Über den Interviewpartner:

Projit Chatterjee, CFA, ist Capability Strategist im Bereich „Global Emerging Markets & Asia Pacific“ von UBS Global Asset Management. Chatterjee arbeitet am UBS-Standort in Singapur und verfügt über 13 Jahre Investment- Erfahrung.

Fonds im Fokus: UBS (Lux) Equity Fund – Greater China (USD) P-acc

Der UBS (Lux) Equity Fund – Greater China (USD) P-acc (ISIN: LU0072913022) zählt zu den UBS Emerging Markets Funds und investiert in die Märkte Chinas, Hongkongs und Taiwans. Der Investitionsschwerpunkt (Stand. Ende Mai 2009) liegt auf China (66,67%), gefolgt von Hongkong (21,82%) und Taiwan (5,58%). Das Portfolio ist breit über verschiedene Branchen gestreut. Es bildet aber einen Anlageschwerpunkt auf Unternehmen, die stark vom Binnenkonsum profitieren und das Potenzial haben, in ihrem jeweiligen Sektor zum Marktführer zu werden. UBS ist als „Qualified Foreign Investor“ in China zugelassen. So können Anleger über den Fonds Aktien der Klasse „A“ erwerben, die an den chinesischen Festlandbörsen in der chinesischen Währung Renminbi gehandelt werden. Der Fonds bietet Investoren einen einfachen Zugang zu den Märkten Chinas, Hongkongs und Taiwans.

Hintergrund: 2030 leben in Chinas Städten eine Milliarde Menschen

Die Urbanisation schreitet in China mit großer Geschwindigkeit voran. Laut einer Studie des McKinsey Global Institute vom März 2009 soll bis zum Jahr 2030 die Stadtbevölkerung in China die Milliardengrenze durchbrechen. Allein bis 2025 soll die städtische Bevölkerung um 350 Millionen Menschen wachsen; der Zuwachs übertrifft die Zahl der Menschen, die heute in den USA leben. Die Anzahl chinesischer Millionenstädte steigt bis 2025 auf 221. Zum Vergleich: In ganz Europa gibt es heute nur 35 Städte, die mehr als eine Million Einwohner haben. Laut McKinsey könnten in Chinas Großstädten bis 2025 rund 50.000 Wolkenkratzer stehen, zehnmal mehr als in New York City.

Wussten Sie schon?

In vielen Bereichen holt Asien mächtig auf – auch bei Weinkonsum und -herstellung. Bereits im Jahr 2007 belegte China beim Weinverbrauch den neunten Platz weltweit. Die aktuelle Studie „International Wine and Spirit Record“ (IWSR-Studie) gibt einen Ausblick auf die Entwicklung des chinesischen Wein- und Spirituosenmarktes. Im Juni wurde die IWSR-Studie auf der Fachmesse Vinexpo in Bordeaux vorgestellt. Bis 2012 soll in China der Weinkonsum auf insgesamt 103,5 Millionen 9-Liter-Weinkisten steigen. Seit 2007 rangiert China auch unter der Top Ten der Wein produzierenden Länder, rund 90 Prozent des in China getrunkenen Weins stammten 2007 aus heimischer Produktion. Im Jahr 2012 soll China laut IWSR-Studie erstmals mehr als eine Milliarde Flaschen Wein herstellen. Einer der bedeutendsten Player im chinesischen Weinmarkt ist Yantai Changyu Pioneer Wine Co. Das Unternehmen zählte als erster asiatischer Weinhersteller 2007 zu den zehn größten Weinproduzenten weltweit. Seit 1997 ist das Unternehmen an der Börse in Shenzhen notiert. Mit 2,51 Prozent Portfolioanteil (Stand Ende Mai 2009) ist Yantai Changyu eine der zehn größten Positionen im UBS-Equity-Greater-China-Fonds.

Apropos Wein: In China wurde bereits vor 9.000 Jahren Wein hergestellt. So fanden US-Forscher in Tonscherben aus der Region Henan Spuren alkoholischer Getränke, die wahrscheinlich aus wilden Trauben oder Reis und Honig hergestellt wurden. 3.000 Jahre alten, noch flüssigen Wein fanden die Wissenschaftler in luftdicht verschlossenen Bronzegefäßen, die aus Grabkammern der Provinzen Henan, Hebei und Shanxi stammten. Schon damals nutzten die Chinesen ein Verfahren zur Herstellung von Reiswein, das auch noch heute Anwendung findet.



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Über UBS Global Asset Management

UBS Global Asset Management gehört zu den weltweit größten institutionellen Vermögensverwaltern und zählt in Europa zu den führenden Fondshäusern: Die Gruppe verwaltet ein Kundenvermögen von rund 386 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2008). In 25 Ländern ist UBS Global Asset Management mit 3.800 Mitarbeitern aktiv. UBS Global Asset Management bietet Lösungen für alle Vermögensklassen von Immobilien- über traditionelle bis hin zu alternativen Anlagen an. Über 140 Analysten beobachten bei UBS Global Asset Management die Anlagemärkte in aller Welt. UBS Global Asset Management ist – neben Global Wealth Management & Swiss Bank, Wealth Management Americas und der Investment Bank – einer von vier unabhängigen UBS Geschäftsbereichen.




Projit Chatterjee
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