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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 21.09.2006
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Tipp: Private Pflegeversicherung

• Kosten für die Pflege werden häufig unterschätzt
• Frühzeitig gegen finanzielle Notlage im Alter vorbeugen

Wiesbaden, 19. September 2006 – Die Menschen in Deutschland leben immer länger und damit steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen stetig: waren 2003 zwei Millionen Deutsche auf fremde Hilfe angewiesen, werden es 2030 aktuellen Prognosen zufolge schon mehr als drei Millionen sein. Doch wer zum Pflegefall wird, ist nicht nur auf die Hilfe Dritter angewiesen, sondern muss auch mit hohen finanziellen Belastungen rechnen. Die Gesetzliche Pflegeversicherung – kurz GPV – sichert im Pflegefall nur eine gewisse Grundversorgung, für einen Großteil der Kosten muss der Pflegebedürftige selbst aufkommen. Sind die eigenen finanziellen Reserven aufgebraucht, müssen der Partner oder die Kinder einen großen Teil der Pflegekosten bereitstellen. Daher wird eine frühzeitige private Absicherung immer wichtiger.

Staat kommt nur für Teil der Pflegekosten auf
Zwei Beispiele: Für die Pflege in den eigenen vier Wänden zahlt der Staat bei der häufigsten Pflegestufe I gerade einmal 384 Euro im Monat – also rund 12 Euro am Tag. Die Kosten für eine professionelle Betreuung zu Hause liegen jedoch in diesem Fall im Durchschnitt bei 1.539 Euro im Monat.
Ebenso groß ist die Lücke bei der Unterbringung in einem Pflegeheim: Für einen Pflegebedürftigen in der Pflegestufe II, das heißt einen Menschen, der mindestens dreimal täglich für insgesamt zwei Stunden Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität benötigt, kostet die Betreuung im Pflegeheim durchschnittlich 2.250 Euro pro Monat. Die GPV gibt etwa 1.279 Euro dazu – die Differenz von 971 Euro muss der Betroffene selber tragen. Bei einer durchschnittlichen Pflegedauer von 8,2 Jahren ergeben sich damit ungedeckte Mehrkosten in Höhe von 95.500 Euro. Und die Leistungen der GPV sind alles andere als sicher: Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt seit Jahren, während die GPV gleichzeitig rote Zahlen schreibt: allein im letzten Jahr musste sie ein Minus von 360 Millionen Euro verbuchen.

Private Pflegeversicherung gibt finanzielle Sicherheit
Ein sicherer Weg, um eine finanzielle Notlage im Alter zu verhindern, ist die private Pflegeversicherung. Hier gibt es allerdings noch großen Nachholbedarf: Obwohl 40 Prozent der Bürger sie für notwendig halten, hatten sich 2005 nur rund 900.000 der bundesweit 37 Millionen gesetzlich Pflegeversicherten über 40 Jahren privat abgesichert. Auf der Suche nach privaten Vorsorgemöglichkeiten finden Bürger bisher nur wenige Lösungen aber viele offene Fragen: Welche Produkte gibt es am Markt? Worauf muss ich achten?

Grundsätzlich gibt es drei Varianten: Krankenversicherer bieten sogenannte Pflegekosten- und Pflegetagegeldversicherungen, Lebensversicherer Pflegerentenversicherungen. Bei einer Pflegekostenversicherung werden bis zu einem festgelegten Höchstbetrag nur die tatsächlich anfallenden Kosten übernommen, die Tagegeldversicherung zahlt einen festen Tagessatz. Großer Nachteil in beiden Fällen: Auch im Falle der Pflegebedürftigkeit muss der Versicherte seine Beiträge weiter zahlen, zugleich können die anfangs niedrigen Beiträge ähnlich wie bei den privaten Krankenversicherungen jährlich erhöht werden.

Auf stabile Beiträge achten
Pflegerentenversicherungen bieten hingegen den großen Vorteil, dass die Beiträge stabil bleiben. Im Pflegefall erhält der Versicherte monatlich eine vereinbarte Rente, Beiträge muss er dann nicht mehr zahlen. Delta Lloyd-Pflegeexperte Frank Lies rät, auch darauf zu achten, ab welcher Pflegestufe die Rente gezahlt wird. Die meisten Pflegebedürftigen werden in die Pflegestufe I eingestuft, daher sei es wichtig, dass der Versicherer auch schon in diesem Fall zahlt.
 
Pflegerisiko steigt ab 80 Jahren rasant
Mit dem 80. Lebensjahr nimmt das Risiko, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, deutlich zu. Während knapp jeder Zehnte der 75 bis 79jährigen gepflegt werden muss, steigt die Pflegequote im Alter von 80 bis 84 Jahren auf gut das Doppelte an. Am Markt gibt es jedoch sehr wenige Tarife, die nach dem 75. Lebensjahr noch abgeschlossen werden können. Eine Ausnahme bildet der Sofort PflegeSchutz von Delta Lloyd. Dieser garantiere auch bei einem Abschluss bis zum 80. Lebensjahr die volle Versicherungsleistung. Besonders Frauen können von dieser Regelung profitieren. Denn bei ihnen ist die Pflegewahrscheinlichkeit ab einem Alter von 75 Jahren besonders hoch.

Vorsicht bei Demenz
Rund 1,2 Millionen Menschen leiden an Alzheimer. Experten schätzen, dass sich die Zahl bis zur Mitte des Jahrhunderts verdoppeln wird. Doch einen ausreichenden Versicherungsschutz für dieses Leiden gibt es bislang nicht. Bei Abschluss einer Versicherung sollte darauf geachtet werden, dass auch im Falle von Demenz gezahlt wird, rät Pflegeexperte Frank Lies. Gerade die Pflege von geistig verwirrten Angehörigen ziehe oftmals auch die Gesundheit ihrer Familienmitglieder in starke Mitleidenschaft. Ein Pflegeschutz, der wie bei Delta Lloyd auch Demenzkranken den vollen Leistungsumfang bietet, kann für alle eine große Entlastung sein.



Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Frau Martina Faßbender
Tel.: 0611 773 25 71
Fax: 0611 773 2968
E-Mail: martina.fassbender@deltalloyd.de

Delta Lloyd Deutschland AG
Wittelsbacherstraße 1
65189 Wiesbaden
Deutschland
www.deltalloyd.de

Über Delta Lloyd:
Delta Lloyd Deutschland ist hundertprozentige Tochter der Delta Lloyd Groep, Amsterdam, und damit Teil der britischen AVIVA-Gruppe. Das Unternehmen bietet aus einer Hand ein breites Spektrum an Finanz-, Anlage- und Vorsorgeprodukten sowie kompetente Beratung in allen Finanzfragen. Zur Delta Lloyd Gruppe gehören in Deutschland neben der Delta Lloyd Leben und der Hamburger Leben, einer Pensionskasse und einer Beratungsgesellschaft für betriebliche Altersvorsorge auch eine Bank mit Schwerpunkt Private Banking, eine Kapitalanlagegesellschaft sowie eine Immobiliengesellschaft und ein Vermittler von Immobilienfinanzierungen.

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