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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 31.05.2011
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UNIQA Gruppe gibt sich langfristige Ziele und setzt auf nachhaltiges Wachstum

- Konzentration auf das Kerngeschäft Versicherungen - Vorbereitung für Kapitalerhöhung im Jahr 2013, Mehrheit bleibt langfristig in österreichischer Hand - Vier Schwerpunkt-Programme mit neuer Unternehmensstruktur und neuem Team - Potenzial für Ergebnisverbesserung um 400 Mio. Euro bis 2015

Bei seiner ersten Pressekonferenz stellte Andreas Brandstetter, ab 1. Juli 2011 Vorsitzender des Vorstands und Generaldirektor, die Strategie sowie die mittel- und langfristigen Ziele für die künftige Entwicklung der UNIQA Gruppe vor. Im Mittelpunkt steht für ihn dabei nachhaltiges Wachstum: „Ich bedanke mich zuallererst bei Konstantin Klien, denn unter seiner Führung ist UNIQA im Zuge einer konzentrierten Expansionspolitik in den letzten elf Jahren von einem fast ausschließlich in Österreich tätigen Versicherer zu einem europäischen Player geworden. Dies spiegelt sich im Anstieg des internationalen Prämienanteils von knapp 5% auf rund 40% wider.“

Kundenanzahl bis 2020 auf 15 Millionen verdoppeln

Heute hat UNIQA in 21 europäischen Ländern 7,5 Millionen Kunden, deren 16,5 Millionen Verträge von 22.000 Mitarbeitern und exklusiven Partnern sowie Maklern, Banken und alternativen Anbietern betreut werden.

UNIQA und Raiffeisen sind die beiden starken Finanzdienstleistungsmarken, welchen die Österreicher vertrauen. Dass die Kunden das auch so erleben, beweisen zahlreiche Untersuchungen und Studien. UNIQA wird seit 2002 von den Österreichern regelmäßig zur vertrauenswürdigsten Versicherungsmarke im Land gekürt (Quelle: Most trusted Brands, Reader’s Digest 2002-2011). UNIQA überzeugt ihre Kunden zudem mit einem hohen Servicegrad, dem höchsten Innovationspotenzial und der höchsten Markenloyalität in der Branche (Quelle: Marken-Monitoring 2010/Versicherungen/market). Mit Raiffeisen hat UNIQA nicht nur die stärkste, sondern auch die für die Kunden vertrauenswürdigste Bankengruppe in Österreich als Partner (Quelle: Most trusted Brands, Reader`s Digest 2010). UNIQA Produkte und Services erreichen auch auf internationaler Ebene immer wieder Spitzenplätze. So wurde UNIQA jüngst in Polen für das beste Finanzprodukt, in Tschechien für die beste Lebensversicherung und in mehreren Ländern Ost- und Südosteuropas als „Superbrand“ ausgezeichnet.

Andreas Brandstetter: „Diese Ergebnisse sind für uns Ansporn und Verpflichtung, jeden Tag aufs Neue das Vertrauen unserer Kunden zu rechtfertigen und uns täglich noch mehr anzustrengen. Mit dieser Grundeinstellung und unserer starken regionalen Nähe wollen wir bis 2020 zusätzlich 7,5 Millionen Kunden für uns gewinnen und damit unsere Kundenzahl auf 15 Millionen verdoppeln.“

Konzentration auf das Kerngeschäft Versicherungen

UNIQA zählt zu den ältesten europäischen Versicherungen mit bis in das Jahr 1811 zurückreichenden Wurzeln. Andreas Brandstetter: „Auf unsere lange Tradition und unsere große Erfahrung sind wir stolz. Auch in Zukunft tun wir das, was wir seit 200 Jahren am besten können: Unseren Kunden Sicherheit im Leben zu bieten.“
Da durch das rasche Wachstum der vergangenen Jahre in der UNIQA Gruppe teilweise hohe Komplexität entstanden ist, werden nun alle Aktivitäten im Hinblick auf ihren Beitrag zum Kerngeschäft und unmittelbaren Kundennutzen geprüft.

Vorbereitung für Kapitalerhöhung im Jahr 2013, Mehrheit bleibt langfristig in österreichischer Hand
In der Vergangenheit hat die UNIQA Gruppe ihre Expansion fast ausschließlich aus eigener Kraft finanziert. Um die ambitionierten Wachstumsziele in Zukunft zu erreichen, wird eine verbesserte Ertragslage alleine nicht ausreichen.

Andreas Brandstetter: „Mit Zustimmung des Aufsichtsrats starten wir unmittelbar mit den Vorbereitungen für eine signifikante Kapitalerhöhung, die voraussichtlich im Jahr 2013 umgesetzt wird. Durch die mit der Kapitalerhöhung angestrebte deutliche Erhöhung des Streubesitzes verfolgen wir zusätzlich das Ziel, die UNIQA Aktie für einen breiten Investorenkreis attraktiver zu machen.“ Die beiden Kernaktionärsgruppen von UNIQA, die Raiffeisen Bankengruppe einerseits sowie die Austria Privatstiftung und der Collegialität Versicherungsverein andererseits, werden auch nach einer Kapitalerhöhung mindestens 51% des Aktienkapitals halten. Damit ist sichergestellt, dass die UNIQA Gruppe auch langfristig mehrheitlich in österreichischer Hand bleibt.

Vier Schwerpunkt-Programme mit neuer Unternehmensstruktur und neuem Team
Als Grundlage für die Kapitalerhöhung hat sich der neue UNIQA Vorstand die Umsetzung von vier Schwerpunkt-Programmen vorgenommen und passt die Unternehmensstruktur den neuen Herausforderungen an. Die Programme betreffen UNIQA Österreich, die Raiffeisen Versicherung Österreich, UNIQA International und die Etablierung eines zukunftsweisenden Risk- und Returnmanagements.

In Österreich setzt UNIQA auch in Zukunft stark auf die regionale Kompetenz und gelebte Kundennähe. Dafür und für eine nachhaltig verbesserte Ertragssituation setzt UNIQA auf schlanke Strukturen, neu ausgerichtete rasche und einfache Prozesse sowie klare, eindeutig auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtete Produkte. Für Andreas Brandstetter ist es essentiell, dass Ertragssteigerungen nicht auf Kosten der Kundennähe gehen dürfen: „Mit unseren 300 regionalen Servicecentern als Kleine ‚Versicherer vor Ort’ sind und bleiben wir die österreichische Versicherung mit der stärksten regionalen Präsenz. Eine Schließung von Landesdirektionen ist für uns ebenfalls keine Option. Wer von Kundennähe spricht, muss auch vor Ort für den Kunden da sein.“

Um das Ziel der Ertragsverbesserung nachhaltig umzusetzen, werden die operativen Töchter UNIQA Sachversicherung AG, UNIQA Personenversicherung AG, FinanceLife Lebensversicherung AG und CALL DIRECT Versicherung AG ab 1. Juli 2011 unter dem Titel „UNIQA Österreich“ von einem personenidenten Vorstandsteam als eigenverantwortliches Profit Center geführt.

Der Vorstandsvorsitzende dieser vier Gesellschaften, Hartwig Löger, wird auch im Holdingvorstand vertreten sein. In Summe werden die Vorstände der genannten Gesellschaften entsprechend der neuen schlanken Struktur von UNIQA Österreich von acht auf fünf reduziert.

Die Salzburger Landes-Versicherung als erfolgreicher regionaler Anbieter bleibt von den strukturellen Neuordnungen unberührt.

Die Raiffeisen Versicherung wird die Raiffeisen Bankengruppe als integrierter Dienstleister bei der optimalen Servicierung ihrer Kunden verstärkt unterstützen. Andreas Brandstetter: „Mit Raiffeisen haben wir nicht nur den stärksten, sondern auch den für die Kunden vertrauenswürdigsten Bankpartner in Österreich.“ Produkte der Raiffeisen Versicherung werden heute schon in über 540 Raiffeisen Banken mit über 2.200 Bankstellen in ganz Österreich angeboten. Durch eine Intensivierung der Partnerschaft und eine klare Ausrichtung an den Bedürfnissen von Bankkunden und Bankberatern soll die Raiffeisen Versicherung in den nächsten Jahren deutlich stärker als der Markt wachsen.

Den Schwerpunkt bildet dabei die Vereinfachung der Produktlandschaft – passgenau für die Rahmenbedingungen des Bankenvertriebs - und eine Straffung der Abläufe, um für die Berater in den Raiffeisen Banken mehr Kapazitäten für die Kundenbetreuung zu schaffen.

Die Raiffeisen Versicherung mit Klaus Pekarek als Vorstandsvorsitzendem bildet einen eigenständigen Geschäftsbereich und ist als Bankversicherer Nr. 1 am österreichischen Markt positioniert. Auf Holdingebene vertritt Andreas Brandstetter die Belange des Bankenvertriebs.

Der internationale Bereich, der bereits heute für rund 40% des gesamten Geschäftsvolumens der Gruppe verantwortlich zeichnet, bietet auch in Zukunft insbesondere in der Region Zentral- und Südosteuropa die größten Wachstumspotenziale. Der strategischen Bedeutung entsprechend wird die Steuerung der über 40 Auslandsgesellschaften künftig von einer eigenständigen Auslandsholding, der UNIQA International, wahrgenommen, die als Aktiengesellschaft etabliert wird. Andreas Brandstetter: „Basierend auf unserer jahrzehntelangen Erfahrung streben wir mit einem modifizierten, regional ausgerichteten Geschäftsmodell eine signifikant über dem durchschnittlichen Marktwachstum liegende Prämienentwicklung an. Zum forcierten organischen Wachstum wird auch unser bewährtes Modell der Bancassurance beitragen. Darüber hinaus werden wir selektiv Akquisitionsmöglichkeiten in Zentral- und Südosteuropa prüfen.“

Das neue Management der UNIQA International setzt sich aus einem Team erfahrener Vorstände in der Region Zentral- und Osteuropa zusammen. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Wolfgang Kindl, der die internationale Geschäftstätigkeit im Holding Vorstand vertritt.

Mit der Einrichtung eines eigenen Vorstandsressorts auf Holdingebene für Risikomanagement, Rückversicherung und Versicherungsmathematik nimmt UNIQA eine Vorreiterrolle in Österreich ein. Damit wird nicht nur den durch Solvency II geänderten Anforderungen frühzeitig Rechnung getragen. Durch eine verstärkt wertorientierte Unternehmenssteuerung wird der Absicherung der Kundenansprüche, der nachhaltigen Wertschaffung für Aktionäre und dem selektiven Wachstum entgegengekommen. Andreas Brandstetter: „Wir sehen es als unsere Aufgabe, unseren Kunden die bestmöglichen Sicherheiten zu bieten und Mehrwert für unsere Aktionäre zu schaffen.“

Die Vorstandsposition des UNIQA Risikomanagers wird ab 1. Juli 2011 Kurt Svoboda übernehmen.

Personelle Veränderungen aufgrund neuer Ziele

Andreas Brandstetter: „Wir bilden unsere langfristigen Ziele und nachhaltigen Schwerpunkte auch in der personellen Besetzung der Schlüsselpositionen ab. Ich bin stolz dafür ein hervorragendes, eingeschworenes Team an Bord zu haben, das wir für unsere ambitionierten Ziele auch benötigen werden. Das neue Vorstandsteam ist made by UNIQA und verfügt über langjährige Führungsverantwortung im Unternehmen.“

Der Vorstand von UNIQA Versicherungen AG setzt sich ab 1. Juli 2011 wie folgt zusammen: Andreas Brandstetter (CEO), Hannes Bogner (CFO), Hartwig Löger (UNIQA Österreich), Wolfgang Kindl (UNIQA International), Kurt Svoboda (CRO), Gottfried Wanitschek (Großkunden und Beteiligungen).

Karl Unger zieht sich in bestem Einvernehmen Ende Juni 2011 aus dem Holding-Vorstand zurück, wird aber dem Unternehmen weiterhin in beratender Funktion zu Verfügung stehen. Ebenfalls aus der Gruppe ausscheiden wird der gegenwärtige Vorstandsvorsitzende der UNIQA Sachversicherung AG, Johannes Hajek. Er wird neue berufliche Herausforderungen außerhalb der UNIQA Gruppe wahrnehmen.

Potential für Ergebnisverbesserung um 400 Millionen Euro bis 2015

Die langfristige Strategie für die UNIQA Gruppe mit den vier Schwerpunkt- Programmen und der neu geschaffenen Struktur beinhaltet hohes Potential für eine nachhaltige Ergebnissteigerung.

Andreas Brandstetter: „Im Rahmen unserer Schwerpunkt-Programme sehen wir ein mögliches Ergebnisverbesserungspotential bis 2015 von bis zu 400 Mio. Euro. Eine Konkretisierung wird in den kommenden Monaten erfolgen. Aus heutiger Sicht wird die Realisierung dieser Potenziale anfängliche Investitionen erfordern, die das Ergebnis in Form von Einmaleffekten belasten können.“

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UNIQA Group Austria beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

Alle Dokumente zur UNIQA Pressekonferenz vom 31.5.2011 finden Sie unter www.uniqa-presse.at.



UNIQA Versicherungen AG – Presseservice
Tel.: (+43 1) 211 75-3414
E-Mail: presse@uniqa.at

UNIQA Versicherungen AG
Untere Donaustraße 21
01029 Wien
Österreich
http://www.uniqagroup.com

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