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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 04.09.2007
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Umfrage der Berliner Sparkasse zur Altersvorsorge: Rund ein Drittel der Berliner sorgt nicht für das Alter vor

Mit der gesetzlichen Rente lässt sich im Ruhestand der gewohnte Lebensstandard nicht mehr halten. Das wissen mehr als 90 Prozent der Deutschen. Dennoch sorgt ein Drittel der Berliner gar nicht privat für das Alter vor, ergab eine Umfrage der Berliner Sparkasse. Nur 28 Prozent der Hauptstädter investieren monatlich mehr als 100 Euro in ihre Altersvorsorge.

Demzufolge empfindet auch nur ein Drittel der Berliner die finanzielle Vorsorge für das Alter als völlig ausreichend. Auffällig dabei ist, dass 43 Prozent der Befragten aus dem Bezirk Neukölln angeben, sie hätten völlig ausreichend vorgesorgt - im Bezirk Pankow sind es hingegen nur 19 Prozent.

Einen Anreiz, mehr in die private Altersvorsorge zu investieren, sehen 35 Prozent der Berliner bei einer höheren staatlichen Förderung. Insbesondere ein weiter sinkendes Rentenniveau würde jeden dritten Befragten dazu veranlassen, sich besser gegen finanzielle Risiken im Alter abzusichern. "Dabei kann je nach persönlicher Lebenssituation die staatliche Förderquote teilweise über 50 Prozent liegen. Jeder sollte sich seine persönliche Förderung berechnen lassen, um bei der Altersvorsorge auch die maximale staatliche Zulage zu erhalten," rät Heiko Wahlsdorf, Vorsorgeexperte bei der Berliner Sparkasse.

Bei den Vorsorgeprodukten ergab sich folgendes Bild: Am häufigsten sorgen die Berliner mit privaten Rentenversicherungen (54 Prozent) vor. 36 Prozent haben sich für die staatlich geförderte betriebliche Altersversorgung entschieden. Dabei gaben fast die Hälfte der Befragten aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg an, diese Vorsorge getroffen zu haben - in Mitte und Pankow hingegen waren es nur 27 Prozent.

Jeder fünfte Berliner hat eine Riester-Rente abgeschlossen. Am meisten verbreitet ist diese Form der Vorsorge unter den 30- bis 49-jährigen Berlinern (36 Prozent) - bei den über 50-Jährigen sind es nur 6 Prozent. Ein weiterer Unterschied: Vor allem Haushalte mit Kindern (4 Personen oder mehr) besitzen eine Riester-Rente; rund 35 Prozent gegenüber 11 Prozent bei den Ein-Personen Haushalten. "Von der Riester-Förderung können aber nicht nur Familien mit Kindern und Geringverdiener profitieren", sagt Heiko Wahlsdorf. "Auch für Singles mit hohem Einkommen lohnt sich die Riester-Rente wegen der Steuervorteile und Zulagen ."

Im Rahmen der Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut "InfoGmbh" im Auftrag der Berliner Sparkasse zwischen dem 5. Juli und dem 16.Juli 2007 1004 Berlinerinnen und Berliner befragt.



Frau Katja Holzer
Tel.: 030/8 69-6 51 94
E-Mail: katja.holzer@lbb.de

Landesbank Berlin Holding AG/Landesbank Berlin AG
Alexanderplatz 2
10178 Berlin
www.lbb-holding.de

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