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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 01.06.2011
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Unisex-Tarif hat weitreichende Folgen

Verbraucherschützer befürchten durch das Unisex-Urteil des Europäischen Gerichtshofs höhere Beiträge für Versicherte. "Bisher wurden Policen anhand des geschlechterspezifischen statistischen Risikos kalkuliert. Damit richteten sich die Beiträge nach der jeweiligen Lebensweise und Lebenserwartung. In der Folge war das Zahlungsniveau für Frauen und Männern bisher oft sehr unterschiedlich", erklärt Versicherungsexperte Dr. Jochen Weber von der 1blick GmbH (www.1blick.de). Nach der bisherigen Regelung hatten Frauen vor allem bei Renten- und Krankenversicherungen höhere Kosten als Männer zu tragen. Grund für die geschlechterspezifischen Unterschiede bei verschiedenen Versicherungstarifen waren unter anderem die statistisch längere Lebenserwartung von Frauen oder auch die damit zusammenhängenden höheren Krankheitskosten.

Nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs im März dieses Jahres müssen Versicherungen bis Ende 2012 Männern und Frauen die gleichen Tarife bieten. "Nicht ganz klar ist, welche Folgen die risikogerechte Prämie für bestehende Verträge haben wird", formuliert der Experte. "Schließlich müssen Finanzmathematiker Auswege finden - auch wenn die Unterscheidung zwischen Mann und Frau im Versicherungssektor nicht mehr erlaubt ist, muss trotzdem eine Prämie kalkuliert werden, die dem Risiko gerecht wird." Die Entscheidung wird durch so genannte weiche Faktoren, wie das Rauchen oder die Klassifizierung nach Berufsgruppen getroffen. "Diese Differenzierungen werden am Ende wahrscheinlich die gleiche Wirkung haben, wie die vorherigen geschlechterspezifischen Unterscheidungen", summiert Weber.

Auf dem Verbraucherportal www.1blick.de bietet der Versicherungsexperte dem Verbraucher die Möglichkeit, kostenlos Versicherungstarife zu vergleichen und bei Bedarf den Vertrag gleich abzuschließen. "Auch nach dem Urteil zum Thema Unisex-Tarife ist es sicher nicht unbedingt nötig, die bereits abgeschlossene Versicherung überstürzt zu kündigen", so Weber. "Es geht vielmehr darum, Angebote abzuwägen und sie entsprechend der momentanen und individuell jeweils unterschiedlichen Situation eventuell neu auszurichten."




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