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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 14.11.2012
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Unisex-Tarife: Verbraucher sind verunsichert

Ab Dezember dieses Jahres ändern sich die Tarife für viele Leistungen, darunter auch Kfz-Versicherungen. Männer und Frauen zahlen in Zukunft dieselben Beitragssätze.

Im März 2011 entschied der Europäische Gerichtshof, dass ab dem 21. Dezember 2012 alle Versicherungstarife für Männer und Frauen gleich sein müssen. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Versicherungskonzerne die sogenannten „Unisex-Tarife“ einführen. Verbraucher verunsichert diese neue Regelung, so eine aktuelle Forsa-Umfrage. Das Meinungsforschungsinstitut befragte mehr als 1.000 Personen zu den neuen Tarifen. Davon gaben 48 Prozent an, dass sie von dem Urteil gehört haben. Nur 41 Prozent der Befragten war bekannt, dass sie von dem Urteil direkt betroffen sind.

Neue Regelung für Verträge ab Dezember

Die EU-weite Änderung betrifft Versicherungen wie private Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen, Risikolebensversicherungen, Kfz-Hafptlichtversicherungen und viele weitere. In Zukunft berechnen die Versicherer die Beiträge geschlechtsneutral. Die Unisex-Tarife gelten allerdings nur für Neukunden, die einen Vertrag nach dem 21. Dezember 2012 abschließen. Bestehende Kunden zahlen nach wie vor ihre aktuellen Beiträge. Doch Vorsicht: Wer seinen Vertrag nach dem Stichtag anpassen möchte, könnte in die Kategorie der Unisex-Tarife fallen. Es ist somit empfehlenswert, den Vertrag bis zum 21. Dezember anzupassen.

Sorgen Unisex-Tarife für Gleichberechtigung?

Für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bringen die neuen Tarife keine Vorteile für Versicherte. Je nach Produkt werden sowohl Frauen als auch Männer benachteiligt. Bis dato erfolgte die Beitragsberechnung für Kfz-Versicherungen nach Risiko des Geschlechts. Frauen zahlten weniger, weil sie, statistisch gesehen, weniger Unfälle verursachen. In Zukunft müssen sie womöglich mehr zahlen, weil die jungen Herren mehr Unfälle bauen. Auch bei den Lebensversicherungen zahlen Frauen bisher geringere Beiträge, weil sie eine höhere Lebenserwartung besitzen. Bei der Rentenversicherung dagegen ist das Verhältnis umgekehrt. Hier haben Männer Kostenvorteile - noch. Die Herren besitzen eine statistisch niedrigere Lebenserwartung. Die Chance, die vereinbarte Summe tatsächlich auszahlen zu müssen, ist somit niedriger.

Verbraucher sollten ihre aktuellen Verträge genau prüfen, bevor sie sich für einen neuen Vertrag entschließen. Teilweise ist es besser, das bestehende Modell zu behalten. Alle anderen können auf check24.de die Versicherung berechnen und gegebenenfalls wechseln.

Über CHECK24

Das Online-Vergleichsportal CHECK24 hilft Verbrauchern bei der Suche nach passenden Leistungen im Bereich Versicherungen, Finanzprodukte, Energie, Telekommunikation, Reisen und Shopping. Getrieben von der Idee, mehr Markttransparenz in Deutschland zu erreichen, wurde das Unternehmen 1999 gegründet. Heute beschäftigt das Portal mehr als 400 Mitarbeiter in München, Hamburg und Leipzig. Der herausragende Service von CHECK24 wurde mit zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem vom TÜV und der Stiftung Warentest, gewürdigt.



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