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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 10.12.2009
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Wüstenrot-Ratgeber: Schlummernde Energiesparreserven im Betrieb wecken

In der Industrie und in produzierenden Betrieben liegen immer noch beachtliche Potenziale brach, um die Energieeffizienz zu steigern. Dabei können Investitionen in eine sparsamere Energie-, Versorgungs- und Gebäudetechnik die Betriebskosten deutlich senken. Die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, empfiehlt, zunächst ein Energieeinsparkonzept erarbeiten zu lassen. Es wird sodann in Einzelschritte zerlegt und dadurch leichter finanzierbar.

Unkoordinierte Einzelmaßnahmen sind meist die teuerste Lösung. Viel günstiger ist dagegen ein Gesamtkonzept zur Energieeinsparung, das die Lage im Betrieb erfasst, bewertet und über einen Maßnahmenkatalog Einsparpotenziale aufschlüsselt und Prioritäten vorgibt. Bei einem ganzheitlichen Vorgehen wird schnell ersichtlich, dass in einem Betrieb Einsparpotenziale zum einen in der Produktion selbst liegen, etwa bei der Abwärmenutzung, zum anderen in den Gebäuden und Anlagen, also in der Luft-, Kälte- und Fördertechnik. Dazu gehören die Druckluft sowie Beleuchtung, Wärmeversorgung, Lüftungstechnik, Kälte und Kühlwasser. Erfahrungswerte aus abgeschlossenen Energieeffizienzanalysen besagen, dass in mittelständischen Betrieben häufig Energieeinsparpotenziale in einer Größenordnung von zehn bis 15 Prozent bei Strom sowie etwa 15 bis 20 Prozent bei thermischer Energie (Brennstoffen) möglich sind.

Beispiele sprechen für sich

So beheizt ein Galvanikbetrieb seine Galvanikbäder nicht mehr, wie bisher, mitTauchsiedern, sondern durch ein erdgasbetriebenes Brennwert-Blockheizkraftwerk (BHKW), das ganzjährig Strom und Wärme gekoppelt erzeugt. Auch die Warmwasserbereitung nutzt die Wärme aus dem BHKW. Das preisgekrönte Projekt bringt es auf Einsparungen von jährlich 1.460.000 Kilowattstunden Strom oder 160.000 Euro, wobei eine Kohlendioxid-Reduktion (CO2) pro Jahr von 719 Tonnen gemessen wurde. Und das alles bei einer Investitionssumme von 50 000 Euro.

Ein Unternehmen der Gebäudeverwaltung hat in einem ersten Schritt den Stromverbrauch an exemplarisch ausgewählten Heizpumpensystemen seiner Häuser erfasst. Anschließend hat es die alten Pumpen gegen energieeffiziente der neuesten Pumpen-Generation ausgetauscht und exakt eingestellt. Der dann gemessene Stromverbrauch war um die Hälfte niedriger als vor der Umstellung.

Beim Neubau Effizienz gleich einfügen

Beim Neubau können heute auch Gewerbe- und Industriebetriebe energetische und ökologische Prinzipien anwenden, wie sie etwa die EU-Richtlinie für Energieeffizienz in Wohngebäuden fordert.

Ein Beispiel aus der Praxis: Bei der Planung und Umsetzung eines neuen Produktions- und Bürogebäudes war aktiver Umweltschutz eine wesentliche Maßgabe des Bauherrn an Architekt und Bauleiter. Für die Trägerkonstruktion des Gebäudes kam daher statt Stahl nur der nachwachsende Rohstoff Holz infrage. Auch beim Wasser wurde auf Ressourcenschonung gesetzt. So kommt über eine Zisterne im Boden das Regenwasser als Brauchwasser in das Leitungssystem des Gebäudes. Ein geringer Wasserverbrauch kennzeichnet auch den Maschinenpark. Das Wasser der Kühlaggregate von Laminiermaschinen am Ende des Arbeitsprozesses wird nicht weggeschüttet, sondern nur abgekühlt und dem Kreislauf wieder zugeführt.

Als konsequente Fortsetzung des Umweltengagements wurde dann Ende 2008 eine 150 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Die 100 Solarmodule an der Südfassade des Firmengebäudes erzeugen mit einer Solarleistung von 19,4 Kilowatt-Peak, wie die Berechnungseinheit lautet, jährlich 18.000 Kilowattstunden (kWh) Strom. Die Anlage könnte fast fünf Vier-Personen-Haushalte ein Jahr lang mit Energie versorgen. Das entspricht einer CO2-Ersparnis von rund 12,5 Tonnen pro Jahr.

Ein anderes umgesetztes Beispiel betrifft eine Bäckerei. Ein solcher Betrieb produziert natürlich viel Wärme, benötigt aber Kühle zur Lagerung der verderblichen Produkte und   nutzt dazu die eigene Prozesswärme. Bei der Neubauplanung drehte sich deshalb alles um die Rückgewinnung der Abwärme aus den Backöfen. Zentrale Technik ist dabei das betriebliche Heißwassersystem, das zunächst die hohen Gradzahlen der Abwärme nützt und diese dann mit deutlich reduzierter Temperatur an die neue Absorptionskälteanlage abgibt. Erfolgsbilanz: Der Energieeinsatz der neuen Backhalle ist pro Tonne Mehl um 17 Prozent geringer als in den alten Produktionsstätten, die CO2-Emissionen sind um 20 Prozent niedriger.

Tipps von Wüstenrot zur Energieeffizienz in Betrieben

- In Pumpen- und Ventilatorensystemen, aber auch in Druckluft- oder Kältesystemen verbergen sich hohe wirtschaftliche Einsparpotenziale.

- Bis zu 75 Prozent der Stromkosten für Bürobeleuchtung können eingespart werden, wenn veraltete Lichttechnik durch energieeffiziente Leuchtmittel, etwa Kompaktleuchtstoffröhren, ersetzt wird.

- Die Verbrauchsunterschiede zwischen Bürogeräten gleicher Funktion sind erheblich. Es lohnt sich daher, beim Kauf auf ihre Energieeffizienz zu achten, da mit der Anschaffung auch über die Betriebskosten für die nächsten drei bis fünf Jahre entschieden wird. Daher sind neben dem Kaufpreis auch günstige Energieverbrauchswerte wichtig.

- Über den Sonderfonds Energieeffizienz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der KfW-Förderbank können Betriebe Investitionen zinsgünstig finanzieren und Mittel für Energieberatungen abrufen.




Herr Dr. Immo Dehnert
Pressesprecher
Tel.: +49 (0)711 - 662-721471
Fax: +49 (0)711 - 662-721334
E-Mail: immo.dehnert@ww-ag.com


Herr Frank Weber
Leiter Konzernentwicklung und Kommunikation
Tel.: 0711 662-721470
Fax: 0711 662-721334
E-Mail: frank.weber@ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische AG
Gutenbergstraße 30
70176 Stuttgart
http://www.ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische – DER Vorsorge-Spezialist

Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „DER Vorsorge-Spezialist“ für Vermögensbildung, Wohneigentum, finanzielle Absicherung und Risikoschutz in allen Lebenslagen. 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern, mit Sitz in Stuttgart, BausparBank und Versicherung als gleich starke Säulen. Das große Vertrauen, das die W&W-Gruppe bei ihren sechs Millionen Kunden genießt, gründet sich auf die Kompetenz, das Engagement und die Kundennähe von 6.000 Außendienst-Partnern. Unterstützt von Direkt-Aktivitäten kann jeder Außendienst-Partner der W&W-Gruppe alle Vorsorge-Bedürfnisse seiner Kunden aus einer Hand erfüllen. Die W&W-Gruppe hat sich als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.




Diese Firma setzt voll auf effizienten Energieeinsatz und Umweltverträglichkeit: Wasser von der Zisterne, Strom vom Solarmodul. Foto: Wüstenrot Bausparkasse AG
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