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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 03.05.2010
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Wege ins Krankenhaus: Notaufnahme als “verlängerte Sprechstunde“ – Internet wichtige Entscheidungshilfe

Seit fünf Jahren sind Krankenhäuser verpflichtet Qualitätsberichte zu ver­öffentlichen. Wie Patienten aktuell „ihre“ Klinik finden, zeigt die Bevölke­rungsumfrage mit 6.016 Personen von KantarHealth, die im Auftrag des BKK Bundesverbandes im Emnid CATI Bus durchgeführt wurde. Ein Drit­tel aller Befragten ab 14 Jahren war in den letzten drei Jahren mindestens einmal über zwei Tage im Krankenhaus. Von den chronisch Kranken be­richtet knapp jeder Zweite von ein oder mehreren Klinikaufenthalten.

Entbindungen: häufigster Grund für Vorab-Check

Die Auswahl für ein Krankenhaus hängt entscheidend vom Grund des Aufenthaltes ab: So haben sich sieben von zehn werdenden Müttern die Entbindungsstation vor der Geburt angeschaut und sich dort wohlgefühlt. Für genau so viele Mütter war die Nähe zum Wohnort (mit)ausschlaggebend.

Bei dauerhaften Erkrankungen war eine Spezialklinik (62 Prozent) und die Empfehlung des behandelnden Arztes (60 Prozent) entscheidend. Jeder Dritte, der aufgrund eines Unfalls oder zur Beobachtung im Krankenhaus war, konnte sich das Hospital nicht aussuchen: Er wurde vom Rettungs­dienst eingeliefert.

Notaufnahme: Nur im Notfall?

Jeder Achte ist schon einmal mit Beschwerden, für die er normalerweise eine Arztpraxis aufsuchen würde, in die Notaufnahme eines Krankenhau­ses gegangen, um Wartezeiten auf einen Termin beim Arzt zu umgehen. Gesetzlich Krankenversicherte unterscheiden sich hier nicht von privat Versicherten. Chronisch Kranke sind mit 15 Prozent überdurchschnittlich häufig deswegen zur Notaufnahme gegangen.

Bei planbarer OP: Eine halbe Stunde Fahrtweg meist akzeptiert

Drei Viertel der Befragten wären bereit, für eine planbare Behandlung bzw.Operation, bis zu einer halben Stunde oder länger zum nächsten Kran­kenhaus zu fahren. Ein Viertel würde bis zu einer Stunde in Kauf nehmen und 21 Prozent sogar mehr als eine Stunde. Für nur ein Viertel der Bevöl­kerung müsste die Klinik in unmittelbarer Nähe des Wohnortes liegen.

Privat Versicherte sind mit 29 Prozent eher bereit längere Strecken zu fah­ren (über eine Stunde) als gesetzlich Versicherte mit 20 Prozent. Über 60- jährige und chronisch Kranke wünschen sich überdurchschnittlich häufig das Krankenhaus in unmittelbarer Nähe des Wohnortes. Dieses Ergebnis relativiert die von den Bundesländern im Rahmen ihrer Krankenhauspla­nung immer wieder betonte Wohnortnähe.

Ein Drittel auf neue Medikamente in der Klinik eingestellt

Knapp ein Drittel der Befragten wurden während ihres Krankenhausauf­enthaltes neu auf Medikamente eingestellt. Die meisten, die auf ein einzi­ges Medikament eingestellt wurden, haben nach der Entlassung von ihrem Arzt dasselbe bzw. wirkstoffgleiche Präparat verschrieben bekommen (84 Prozent). Bedenklich ist allerdings, dass sieben Prozent aller Patienten mit Neueinstellung die Medikamente eigenständig abgesetzt haben.

Jeder sechste Patient sucht Klinik im Internet

Gerade für einen planbaren Krankenhausaufenthalt ist das Internet eine wichtige Informationsquelle: Jeder sechste Klinikpatient, der das Internet nutzt, hat schon einmal eine Krankenhaussuchmaschine zu Rate gezo­gen. Ältere Internetnutzer über 60 Jahre, die in den letzten drei Jahren im Krankenhaus waren, suchten mit 23 Prozent überdurchschnittlich häufig im Internet nach einer geeigneten Klinik.

Der BKK Klinikfinder ist die am zweithäufigsten genutzte Krankenhaussuchmaschine der gesetzlichen Krankenkassen. Unter www.bkkklinikfinder.de gibt es umfassende Klinikinformationen. Auch die Ergebnisqualität der Krankenhäuser wird verglichen. Die zugrunde liegenden Qualitätsberichte werden von Krankenhäusern jährlich aktualisiert, nicht wie gesetzlich vorgesehen nur alle zwei Jahre.

Klicken Sie hier um zur Studie auf www.bkk.de zu gelangen.



Frau Christine Richter
Leiterin Büro Berlin
Tel.: +49 30 22312-0
Fax: +49 30 223 12-129
E-Mail: presse@bkk-bv.de

BKK Bundesverband GbR
Albrechtstr.10 b
10117 Berlin
http://www.bkk.de/

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