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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 09.08.2011
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Wer bietet die beste Absicherung gegen den Pflegefall? IVFP untersucht erstmals Pflegerenten-Versicherungen

Altenstadt/WN, August 2011 – Die Zahl an Pflegebedürftigen steigt. Derzeit gibt es in Deutschland über zwei Millionen Menschen, die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung beziehen – Tendenz steigend. Dass die gesetzlichen Leistungen nicht ausreichen, um im Pflegefall optimal versorgt zu werden, ist hinlänglich bekannt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, trifft zusätzlich private Vorsorge für den Pflegefall.

Wer bietet hier die beste Absicherung? Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat in seinem ersten Pflegerenten-Rating rund 30 Tarife von 13 Anbietern auf 72 Kriterien untersucht. Die Einteilung der Tarife richtete sich dabei nach der Absicherung der Pflegestufe: Kategorie „Basis“ entspricht demnach der Absicherung der Pflegestufe III, Kategorie „Komfort“ Pflegestufe II + III, Kategorie „Exklusiv“ Pflegestufe I, II + III.

„Im Vergleich gibt es weniger Pflegerenten-Versicherungen als Pflegetagegeld-Produkte“, so Michael Hauer, IVFP-Geschäftsführer. „Umso interessanter ist es, diese genau zu durchleuchten. Zumal es vor uns nur wenige gibt, die eine Analyse in diesem Umfang durchgeführt haben.“

Wer ist Top? Was fällt positiv auf, was negativ?

Die Top-Anbieter von Pflegerenten-Versicherungen sind in der „Basis“- Kategorie Ideal, Zurich Deutscher Herold und Volkswohl Bund. Alle drei belegen auch in der Kategorie „Komfort“ die ersten Plätze. In der „Exklusiv“-Kategorie liegen ebenfalls Ideal und Volkswohl Bund dieses Mal zusammen mit der Nürnberger ganz vorne.

Ähnlich verhält es sich mit den Platzierungen bei „Preis-Leistung“ – einer der wichtigsten Aspekte für Verbraucher bei der Wahl des Pflegerenten-Produkts. Hier stehen in den Kategorien „Basis“ und „Komfort“ Zurich und Ideal an der Spitze. Signal Iduna und der Volkswohl Bund hingegen überzeugen bei „Exklusiv“.

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat in seinem neuen Pflegerenten-Rating festgestellt, dass die Gesundheitsprüfung bei allen Anbietern auf Basis geschlossener, verständlicher und umfassender Gesundheitsfragen bzw. Fragen mit hoher Qualität erfolgt. Positiv ist zudem, dass die meisten Versicherer die Pflegebedürftigkeit gemäß SGB XI und ADL-Kriterien (activity-of-daily-living: Aktivitäten des täglichen Lebens) anerkennen. So kann die Leistung entweder auf Basis des einen und/oder anderen Katalogs erfolgen. Für den Verbraucher auch von Interesse: Eine Reihe an Anbietern bietet die Option auf Wartezeit von fünf Jahren, dafür erfolgt eine vereinfachte Gesundheitsprüfung bzw. die Anzahl der Gesundheitsfragen ist reduziert. Außerdem besteht bei einigen Versicherern die Möglichkeit, eine Karenzzeit zu vereinbaren, was einen geringeren Beitrag nach sich zieht.

Es gibt aber auch Erkenntnisse aus dem Rating, die alles andere als rosig sind. Besonders negativ fällt auf, dass bei einer zeitweiligen Beitragsfreistellung enorm hohe Kosten anfallen. „Das kann nicht sein“, sagt Hauer. „Versicherungsnehmer können heutzutage jederzeit in die Situation kommen, dass es finanzielle Engpässe gibt. Für eine Zahlungspause zahlen zu müssen, ist schon fast grotesk“.

Negativ ist auch, dass nur wenige Anbieter die Möglichkeit bieten, die prozentuale Rentenhöhe in den Pflegestufen individuell, also nach Kundenwunsch, anzupassen.

Was hat das IVFP untersucht?

Wie bei seinen anderen Ratings setzt sich die Gesamtnote wieder aus vier Teilbereichsnoten zusammen: Unternehmenssicherheit mit einem Anteil von 35 Prozent an der Gesamtnote, Preis-Leistung ebenfalls mit 35 Prozent, Flexibilität mit 20 sowie Transparenz und Service mit 10 Prozent Anteil.

Bei Preis-Leistung betrachtet das Institut unter anderem den Leistungsumfang in den einzelnen Pflegestufen, verschiedene Kosten aber auch die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit sowie die Möglichkeit, Demenz mitzuversichern.

Wo liegt der Unterschied: Pflegerente versus Pflegetagegeld

Dass es weniger Verträge zu Pflegerenten als zu Pflegetagegeld gibt, verwundert zunächst nicht. In der Regel ist der Beitrag für Pflegerentenversicherungen höher als für Pflegetagegeld. Die Entscheidung der Vertragsnehmer ist damit grundsätzlich nachvollziehbar. Aber genau hier tut Aufklärung Not. Im Vergleich zum Pflegetagegeld, das ausschließlich von Krankenversicherern angeboten wird, sind es bei der Pflegerente ausschließlich Lebensversicherer. Während die Beiträge beim Pflegetagegeld ähnlich wie die Beiträge zur privaten Krankenversicherung nahezu jährlich angepasst werden (können) – meist steigen diese – bleibt der Beitrag für die Pflegerente dauerhaft stabil. Ob man Pflegetagegeld oder Pflegerente bevorzugen sollte, hängt also davon ab, wie die derzeitige persönliche Finanzlage bzw. die (voraussichtliche) Finanzlage im Alter ist. Wer jetzt eher die günstige Variante bevorzugt, für die Zukunft aber einen Beitragsanstieg in Kauf nimmt, wählt das Pflegetagegeld. Wer Wert darauf legt, jetzt und in Zukunft mit einem fixen Beitrag kalkulieren zu können, entscheidet sich hingegen für die Pflegerente.

Die Ergebnisse finden Sie online unter www.ivfp.de/Pflegerenten-Rating2011



Pressekontakt:
Frau Tanja Dihn
Tel.: 09602 / 944 928 0
Fax: 09602 / 944 928 10
E-Mail: presse@vorsorge-finanzplanung.de

Institut für Vorsorge und Finanzplanung GmbH
Auf der Haide 1
92665 Altenstadt an der Waldnaab
www.vorsorge-finanzplanung.de

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung ist eine unabhängige, inhabergeführte Gesellschaft, die sich auf private und betriebliche Altersvorsorge spezialisiert hat. Im Jahr 2001 gegründet und mit Hauptsitz in Altenstadt/WN steht es unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Thomas Dommermuth. Das Kerngeschäft des Instituts beruht auf der Erstellung von Gutachten und der Zertifizierung von Produkten und Beratungsprozessen im Bereich der Vorsorge, der fachlichen Strategieberatung für Finanzdienstleister sowie der Entwicklung und Implementierung von Altersvorsorge-Beratungssoftware. Zudem bietet das Institut über seine eigene Akademie ein umfangreiches Spektrum an Fachseminaren an. Zu seinen Kunden zählen zahlreiche namhafte Unternehmen wie AachenMünchener, Allianz, AXA, Canada Life, Commerzbank, Concordia, Fidelity, HDI-Gerling, LBS, Postbank, Sparkassen Finanzgruppe, Standard Life, Union Investment, Versicherungskammer Bayern, Zurich Deutscher Herold u.v.a.




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