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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 18.09.2009
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Wettbewerb der Rechtsordnungen

Anwälte: Anglo-amerikanisches Recht hat die Finanzkrise begünstigt

Die Finanzkrise und die persönliche Haftung von Managern sind zentrale Fragen anlässlich der Tagung des 20jährigen Jubiläums der Arbeitsgemeinschaft Internationaler Rechtsverkehr des Deutschen Anwaltvereins (DAV) in Berlin.

„Wettbewerb und freier Markt sind nach unserem kontinentalen Rechtsverständnis keine letztgültigen Ziele“, sagt Rechtsanwalt Prof. Dr. Friedrich Graf von Westpfahlen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Internationaler Rechtsverkehr. Denn es bedarf der Rückkoppelung an Werte, die jenseits von Angebot und Nachfrage lägen. „Es stellt sich die Frage, ob das anglo-amerikanische Rechtsdenken und Rechtsverständnis nicht entscheidend zu der gegenwärtigen Finanzkrise beigetragen hat“, so Graf von Westphalen weiter. Der kontinentalen Rechtsordnung sei im Bezug auf die Vorhersehbarkeit einer als gerecht anzusehenden Gerichtsentscheidung der Vorzug zu geben.

In diesem Zusammenhang hat der DAV im Herbst vergangenen Jahres gemeinsam mit den Notarvereinigungen, der Bundesrechtsanwaltskammer und dem Deutschen Richterbund die Initiative „Law – Made in Germany“ ins Leben gerufen. Die Initiative hebt hervor, dass das deutsche Recht im internationalen Vergleich erhebliche Wettbewerbsvorteile bietet: Es ist effizienter, kostengünstiger und transparenter als andere Rechtsordnungen. Diese Vorteile im Wettbewerb der Rechtsordnungen werden offensiv und selbstbewusst im In- und Ausland vertreten. Große Unterstützung findet diese Initiative auch seitens der Politik. „Die deutschen rechtlichen Instrumentarien der Institutionen, etwa das Grundbuch oder das Handelsregister, schaffen Rechtssicherheit und damit Vertrauen als spürbaren Vorteil“, erläutert Graf von Westphalen.




Herr Swen Walentowski

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Frau Katrin Schläfke

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Frau Christina Lehmann

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