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dvb-Pressespiegel

Pressemitteilung vom 13.03.2007
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Zahl des Monats: Generika sparten 2,23 Milliarden Euro

Abzüglich aller Rabatte mussten die gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2006 für ein patentfreies Erstanbieterprodukt in der Apotheke durchschnittlich 27,01 Euro bezahlen. Für ein Generikum dagegen im Schnitt nur 20,46 Euro. Jedes Mal, wenn der Arzt ein Generikum verordnete, sparte die Krankenkasse damit im Mittel 6,55 Euro. Im vergangenen Jahr geschah dies 341 Millionen Mal. Allein 2006 haben Generika das deutsche Gesundheitssystem so um 2,23 Milliarden Euro entlastet.

Generika helfen, das Gesundheitswesen finanzierbar zu halten. Die preiswerten Medikamente kommen immer dann auf den Markt, wenn der Patentschutz im Markt für ein Arzneimittel ausgelaufen ist. Dieser beträgt nach Patentanmeldung des neuen Wirkstoffes maximal 25 Jahre. Zieht man davon den Zeitraum ab, in dem aus dem Wirkstoff ein Arzneimittel entwickelt wird, haben die forschenden Arzneimittelhersteller so 8 bis 12 Jahre Zeit, ihre Kosten wieder „einzuspielen“. Danach müssen sie sich dem Wettbewerb mit Generika stellen. Das sind Arzneimittel, die exakt den gleichen Wirkstoff, die gleiche Wirkstärke, Dosierung und Darreichungsform haben wie das patentfreie Erstanbieterprodukt. In Qualität und Wirkung sind Generika damit absolut gleichwertig. Sie sind aber erheblich preisgünstiger.

Und der Preisabstand wächst. Denn im Generikamarkt herrscht ein intensiver Wettbewerb. Der führte 2006 dazu, dass die Generikahersteller ihre Preise noch einmal um insgesamt 650 Millionen Euro absenkten. Deutschland ist damit ein Niedrigpreisland für Generika. Die sind hierzulande erheblich günstiger als beispielsweise in Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien.

Das entlastet die Krankenkassen. Deren Arzneimittelausgaben stiegen nach Angaben der Apothekerverbände im vergangenen Jahr erstmals seit Jahren mit 1,3 Prozent wieder geringer als die Infl ationsrate (1,8 Prozent). Wären Generika in jedem Fall verordnet worden, in dem dies medizinisch möglich war, hätten die Arzneimittelausgaben sogar sinken können.

Denn die positive Nachricht hat auch ihre Kehrseite. Im Jahr 2006 wurden immer noch 96 Millionen Packungen der patentfreien Erstanbieterprodukte verordnet. Und weil diese wiederum 6,55 Euro teurer sind als Generika, wurde ein Einsparvolumen von 629 Millionen Euro verschenkt.



Herr Hermann Hofmann
Tel.: (030) 2092 4132
Fax: (030) 2092 4323
E-Mail: info@progenerika.de

Pro Generika e.V.
Unter den Linden 21
10117 Berlin
www.progenerika.de

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